Pressestimmen: Patrick Leigh Fermor


Der Baum des Reisenden

»Gerade mal 60 Jahre ist es her, dass Patrick Leigh Fermor seinen karibischen Reisebericht in England veröffentlicht hat, und doch führt er heute in eine Welt, die es so nicht mehr gibt. Die Entwicklung von Kreuzfahrten zum Massentourismus hat Westindientouren in Nummernrevuen mit austauschbaren Etappen verwandelt. Dagegen erscheinen Fermors mitreißende Beschreibungen von Inseln wie Guadeloupe, Martinique, Dominica und Barbados sowie ihren kleinen Schwestern als phantastische Variationen eines großen Themas: des gewaltsamen Vordringens der Europäer in eine Inselwelt, deren eingeborene Bevölkerung von Zuwanderern und afrikanischen Sklaven verdrängt wurde.
Jede Insel ist hier noch ein Paradies für sich. Sie alle sind verloren, doch leben sie in Geschichten fort, die Fermor dort erlebt oder vor Ort aufgespürt hat.«
Ulrich Baron, Vorgelesen - Die wichtigsten Bücher der Woche, Spiegel Online

»Ausreißen! Ein Frühwerk von Sir Patrick Fermor zeigt eine fantastische Karibik ... Im Leichtsinn, den das Buch atmet, im Dahinschippern von Insel zu Insel vor und hinter dem Winde, im Entlassensein in die ganze Welt und Sichverlieren in kreolische Tagträume schwingt, wiewohl nie ausgeprochen, das Glück des siegreich bestandenen Krieges nach, den Fermors Generation geführt hatte. ... Fermor zeichnet die Bereitschaft aus, sich ein Leben lang in Abenteuer zu werfen, sich von dem, was dann geschieht, berühren zu lassen – aber zu schreiben aus der Stille der Jahre und manchmal Jahrzehnte danach.«
Wolfgang Büscher, Die Zeit

»Der Romantiker, der Spötter und dabei sehr britische Patrick Leigh Fermor beschenkt seine Leser mit der ihm eigenen genießerischen Haltung ... Seine detailgenauen und äußerst plastischen Darstellungen werden mitunter geradezu Evokationen, zu Anrufungen des Erlebten und gewinnen eine poetische Intensität.«
Sabine Peters, Büchermarkt Deutschlandfunk, »Buch der Woche«

»Patrick Leigh Fermor gelingt es, ein lebendiges Bild der kreolischen Kultur zu zeichnen. Der abenteuerlustige Autor erhielt für sein Werk Der Baum des Reisenden den Heinemann Foundation Prize. Heute ist es ein Klassiker unter den Reisebüchern über die Karibik.«
Antonio Pellegrino, BR2

»640 Seiten dieses Meisters der Reiseschriftsteller, das ist nicht nur akribische Beobachtung gepaart mit poetischer Sprache, das sind nicht nur Berichte aus einer fernen Inselwelt mit klangvollen Namen wie Trinidad, Barbados, Guadeloupe, Antigua, das sind auch ebenso viele Seiten Kolonialgeschichte.«
Liane Dirks, Deutschlandfunk

»Der Baum des Reisenden ist der Bericht einer Reise durch die Karibik ... und bereits in diesem umfangreichen Erstlingswerk erkennt man die Meisterschaft des Autors, seine Fähigkeit, eigene Beobachtung mit angelesenem Wissen zu verquicken. Fermor, der Schulabbrecher, ist durch und durch Autodidakt, und wie bei allen Autodidakten scheint das Wissen tiefer in ihn eingedrungen, scheint es ihn stärker zu bewegen als viele studierte Leute.«
Tobias Lehmkuhl, Deutschlandradio Kultur

»Patrick Leigh Fermor ist, wie es sich für einen Briten gehört, ein Original. ... Wer das genaue und weit ausholende Erzählen schätzt, wer den Fernsehbildern aus dem zerstörten Haiti für eine Weile entkommen und mehr über die Spätfolgen der europäischen Kolonialgeschichte erfahren möchte, sollte unbedingt Patrick Leigh Fermors Der Baum des Reisenden lesen, eins der großen Werke der Reiseliteratur des 20. Jahrhunderts.«
Knut Cordsen / Margit Klingler-Clavijo, Bayern 2

»Patrick Leigh Fermor, der große englische Reiseschriftsteller [...] war ein genauer, manchmal auch scharfzüngiger Beobachter. Jeglicher Dünkel gegenüber einer anderen Kultur liegt ihm genauso fern wie die Verklärung des pittoresk Fremden. Vor beidem schützt ihn sein trockener britischer Humor und sein beinahe wissenschaftlicher Blick.«
Martin Zeyn, Bayern 2

»Leigh Fermors vor fast 60 Jahren verfasster Reisebericht hat etwas von einer zeitlosen Odyssee in die Karibik, stets auf der Suche nach dem Puls einer verwirrend schönen und oft bizarren Welt: Reisepoetik vom Feinsten.«
Sven Ahnert, NDR Kultur

»Wundersame, sprachmächtige Schilderungen von Land und Leuten kennzeichnen auch dieses Werk, immer wieder durchsetzt von kenntnisreichen oder gut recherchierten Schilderungen der wechselhaften Geschichte dieser Inselwelt und den zahllosen kulturellen und religiösen Einflüssen und Bräuchen. Für den heutigen Leser, der Fermors 1950 im Original erschienenes Buch zum ersten Mal goutiert, eröffnet sich einmal mehr der Blick in eine untergegangene Welt.«
Georg Schmidt, Deutschlandradio Kultur

»›Für das Abenteuer‹, schrieb Claude Lévi-Strauss [...], ›für das Abenteuer gibt es im Beruf des Ethnologen keinen Platz.‹ Auf Patrick Leigh Fermor, den großen Reiseschriftsteller, trifft das glatte Gegenteil zu. Seine Reisebeschreibungen fügen sich zu einem großen pikaresken Roman seiner selbst.«
Wieland Freund, WDR3

»Wie schon in seinem Reisebuch Zeit der Gaben [...] bezaubert gerade auch die Odysee durch die Karibik in ihrer Neugierde auf das wirkliche, mitunter grelle Leben. ... Mit seiner 1950 in England veröffentlichten karibischen Reiseerzählung The Traveller's Tree - Der Baum des Reisenden begann [Patrick Leigh Fermors] Karriere als sprachmächtiger Reiseschriftsteller.«
Sven Ahnert, WDR3

»Wer die Bücher von Patrick Leigh Fermor liest, entdeckt einen feinen Beobachter, der seine Erlebnisse in eine präzise und poetische Sprache fasst.«
Christian Schmid/Anita Richner, Schweizer Radio DRS
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»In diesem Buch [prallt] die Melancholie der Südsee auf die unvergleichliche Lebensfreude eines großen Stilisten.«
Wieland Freund, Die Welt

»Patrick Leigh Fermor: Vom Geheimschreiber zum Kultautor ... Nun also Der Baum des Reisenden. Eine Fahrt durch die Karibik, sechshundert Seiten farbiger Beschreibung, großer Erzählkunst – und wiederum ein Beispiel für die Kunst der Übersetzung.«
Klaus Walther, Freie Presse

»The Traveller's Tree hat Fermor hingegen unmittelbar nach seiner ein halbes Jahr währenden Fahrt durch die Karibik niedergeschrieben und auch publiziert. ... Bei aller Akribie der Recherche verbirgt der Autor aber seine Lebenslust nicht, mitunter ist es ihm ein Vergnügen, sich alberne Schauergeschichten auszumalen über Schmuggler und Kannibalen. Und er hat ein Faible fürs Skurrile: Wer einen punch martiniquais trinken will, muss in den Bars nur den Sirup dafür bezahlen. Der Rum ist kostenlos.«
Stefan Fischer, Süddeutsche Zeitung

»Fermor ist eine geniesserische Natur, er hat Witz und verfügt über die eher seltene Gabe, vergangenes Glück erlebbar zu machen. Zusammen mit seinem virtuosen, üppigen Stil und diskret eingewobener Bildung macht dies seine Reiseschilderungen zu Leseerlebnissen, die in der Erinnerung lange nachleuchten.«
Georg Sütterlin, NZZ

»Warum genau dieses Buch? Weil es ein Bild von der karibischen Inselwelt zeichnet, wie es andere Darstellungen nicht zu tun vermögen. Es liefert einen Schlüssel zum Verständnis der so schwer zu verstehenden Welt zwischen Guadeloupe und Haiti, zwischen Jamaika und Trinidad, zwischen Antigua und Barbados.«
Michael Stadler, Salzburger Woche

»Der britische Schriftsteller Patrick Leigh Fermor, geboren 1932, ist der ideale Reisende. Er kommt ohne Vorurteile aus, lässt sich jeweils unmittelbar ein auf das, was er erlebt. Und das will etwas heißen bei der Vielfalt an Kulturen, bei all den Riten, Zeremonien, Veranstaltungen und politischen Einstellungen, die ihm in der Karibik der späten 40er-Jahre begegnen.«
Anton Thuswaldner, Salzburger Nachrichten

»Und dem Zürcher Dörlemann Verlag sollte man dafür dankbar sein, dass er den Übervater des britischen Travel Writing wiederentdeckt. ... Stilistisch ist das brillant und immer noch lesenswert, weil es uns daran erinnert, dass es einmal eine Zeit vor dem Massentourismus gegeben hat.«
Sven Boedecker, SonntagsZeitung

»Schon 1950 erschienen, kam die deutsche Übersetzung des großartigen Reisewerkes Der Baum des Reisenden von Patrick Leigh Fermor erst vor zwei Jahren – übersetzt – auf den deutschen Markt. Ein Klassiker der modernen Reiseliteratur.«
Günther Hohl, der Yorcker

»Der Leser muss dem Buch nicht chronologisch folgen, er kann es gemäß seinem eigenen Empfinden nutzen: in der Mitte aufschlagen und sich der gut 50-seitigen Beschreibung eines Voodoorituals hingeben. Oder vorblättern nach Jamaika, wo Fermor einen Slum namens Dunghill aufsucht, um mit den Rastafaris über den äthiopischen Kaiser und den Kommunismus zu diskutieren ... Der Baum des Reisenden ist ein Buch, das man nicht nur wegen seiner ansprechenden Gestaltung immer wieder gerne in die Hand nimmt.«
Frank Keil, mare. Die Zeitschrift der Meere

»Der Baum des Reisenden, 1950 erstmals in London erschienen, besticht nicht allein durch die Neugierde eines Mannes, der alles klar sehen will, sondern auch durch Stilsicherheit und zusätzliche Recherchen über Guadeloupe, Barbados, Grenada, Jamaika ...«
Peter Pisa, Der Kurier

»Das erste Buch des größten lebenden Reiseschriftstellers, vor 60 Jahren erstmals erschienen. Als Stilist ist Patrick Leigh Fermor unübertroffen. Und wie er, der Sanguiniker, gegen die Melancholie der Karibik anschreibt, ist auch ein Erlebnis.«
Wieland Freund, Berliner Morgenpost

»Es ist im besten Sinn erlebte Kultur und Geschichte, sehr persönlich gefärbte Kulturgeschichte, der wir hier begegnen.«
Klaus Walther, Lesart

»Er ist ein feinsinniger und genauer Beobachter, so dass man sich ein rundes Bild aller seiner Begegnungen und Eindrücke machen kann. Wer selber gerne auf Erkundungsfahrten geht, der kann dies mit Patrick Leigh Fermor auf diese Weise versuchen!«
Claudine Borries, Bookreporter

»Das Buch ist mit Sicherheit eines der informativsten und unterhaltsamsten unter den literarischen Reisebeschreibungen.«
Bruder Gerold Zenoni, Urner Wochenblatt

»Patrick Leigh Fermor, der in England und Griechenland lebt, lässt den Leser teilhaben an der Ursprünglichkeit dieser Inseln inmitten des Atlantischen Ozeans. Wer sich mit ihm auf die Reise in eine längst vergangene Zeit einlässt, erfährt Reisepoetik, die fesselt. Und erfährt von einer Welt, die so heute nicht mehr existiert.«
Hessische/Niedersächsische Allgemeine

»Seine Beschreibungen sind von unprätentiöser Poesie. Und er hat einen wunderbar trockenen Humor ... Gewiss: Fermors Buch ist seiner Entstehungszeit verpflichtet. Aber durch die elementare Neugier, die Lust an der Begegnung mit Unerwartetem ist es frisch geblieben, liest sich nach 60 Jahren noch so, wie es gemeint war: als lebendige Zeugenschaft eines aufgeschlossenen Weltbürgers.«
Ralf Stiftel, Westfälischer Anzeiger

»Seit Jahren kümmert sich der Dörlemann Verlag vorbildlich um das Werk des bei uns immer noch sträflich unbekannten Reiseschriftstellers.«
Berndt Herrmann, Die Besten des Jahres, Donaukurier

»Patrick Leigh Fermor warnt vor falschen Erwartungen. Nein, hier liegt kein Reiseführer vor. Wenn er aber schreibt, das Buch sei ›ein zufälliger persönlicher Bericht‹, der nur Freude machen solle, dann pflegt der Autor britisches Understatement.«
Ralf Stiftel, Soester Anzeiger

»Fermor ist ein großartiger Stilist, ein hochgebildeter Autodidakt, ein aufmerksamer Beobachter. Gehen mit Sie Patrick Leigh Fermor auf Entdeckungsreise, wahrlich, es lohnt sich!«
Jürgen Lentes, Romanfabrik, Kulturbrief

»Kein herkömlicher Reiseführer sondern ein literarisches Reiseerlebnis der besonderen
Art. Lesenwert!!«
Bernhard Zimmermann, eliport

»Wunderbar!«
Sylvia Nause-Meier, TV Hören und Sehen

»Mitreißend sind die Erzählungen vom kolonialen Treiben zu Beginn des 20. Jahrhunderts, von Irrungen und Wirrungen, alltäglichen Nöten, allnächtlichen Leidenschaften, traumhaften Landschaften. Fermors karibische Impressionen, vor mehr als 50 Jahren aufgeschrieben, sind sinnlich und betörend wie am ersten Tag.«
AZUR Kreuzfahrt Magazin

»Der Baum des Reisenden ist ein faszinierender Reisebericht durch die Karibik ... Sehr empfehlenswert!«
Thorsten Wiedau, Amazon.de

»Mit einem offenen Ohr und Blick, mit einem historisch interessierten Forschergeist ausgestattet, reiste Fermor von Insel zu Insel, von Staatsoberhaupt zu ehemaligem Häuptling, von Historiker zu umfangreicher Bibliothek oder zur halb zerfallenen historischen Stätte, damit er uns danach die verschiedenen Welten so unglaublich spannend und detailreich nahebringen konnte, dass wir zwischenzeitlich uns beim Lesen umblicken, ob da nicht hinter uns eventuell soeben ein spanischer Grande, ein englischer Kapitän, ein französischer Zuckerrohrplantagenbesitzer oder gar ein wild aussehender Pirat aus Tortuga steht, der uns über die Schulter guckt. ... Alle, die noch nie etwas von Patrick Leigh Fermor gelesen haben, dürfen sich freuen, noch so viel vor sich zu haben.«
Lesen mit Rolf - Blogspot.com




Die unterbrochene Reise

»Der höchste Genuss ... Vielleicht das schönste Reisebuch der Welt ... wie ein letzter Liebesschwur ans Leben.«
Wieland Freund, Die Welt

»Entstanden ist ein Buch, das an die wunderbaren, farbenprächtigen, oftmals berührenden Schilderungen der früheren Bände anschließt. ... Die große Reise ... ist Fragment und Monument zugleich.«
Matthias Weichelt, FAZ

»Einer der größten Reiseschriftsteller des 20. Jahrhunderts und eine Bergbesteigung mit enorm langem Anlauf.«
Uli Hufen, WDR3
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»Erst jetzt liegt mit Die unterbrochene Reise seine Wandertrilogie vollständig vor. Sie weitet sich zu einem kultur- und zeitgeschichtlichen Panorama von eigentümlichem Glanz und Individualismus. ... Seine Reiseprosa verführt zum betörenden Erlebnis einer Langsamkeit, welche die Wahrnehmung für das Wesen der Dinge neu schärft und Erlebnisse wie magisch aufleuchten lässt.«
Oliver vom Hove, Die Furche

»Die Welt, die er Anfang der dreißiger Jahre durchwanderte, ist heute längst verschwunden; seien es die adeligen Landschlösser, auf denen Fermor in Ungarn zu Gast war oder die Bauernhöfe und -hütten, die Höhlen und Zelte von Hirten in den Rhodopen oder von Fischern am Schwarzen Meer.
Zuweilen hat diese Welt tatsächlich etwas Märchenhaftes an sich, und man wird wehmütig über ihren Untergang, folgt man Fermors eindringlichen Schilderungen.«
Tobias Lehmkuhl, NDR Kultur


»Deutlicher als an den wenigen Stellen in den beiden ersten Teilen seines Berichts ... erkennt man an diesen rund einhundert in sich geschlossenen Seiten, welche Unterschiede zwischen den schnellen Skizzen des jungen Wanderers und den späteren skrupulösen Ausgestaltungen eines grossartigen Stilisten bestehen. Es ist die Differenz zwischen dem spontanen Staunen im erlebten Moment und einer vielschichtigen Erzählung, die erst durch Bildung, Lebenserfahrung und durch das Bewusstsein des eigenen Alterns ihren ungeheuren Reichtum an Klangfarben erhalten hat.«
Michael Schmitt, NZZ
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»Was sich hier auftut, ist ein Blick auf ein entschwundenes, vernichtetes Europa, auf einen gastfreundlichen, sangesfreudigen, hilfsbereiten, farbigen, pittoresken Kontinent, bevor dieser mit heißen und kalten Kriegen überzogen wurde.«
Alexander Kluy, Wiener Zeitung
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»Auch in diesem frühen Tagebuch beeindrucken wieder Fermors Landschafts- und Architekturbeschreibungen, die plastischen Menschenstudien, seine Kenntnisse von griechischen Göttern und Mythen. Wie gewohnt hat der Dörlemann Verlag das Buch sehr schön gestaltet und mit einem Lesebändchen, einer Übersichtskarte sowie einem Namen- und Ortsregister versehen. Ein herrliches Buch der alten Schule.«
Stefan Berkolz, Griechenland Zeitung

»Dieses Buch ist ein Mythos. Es gilt als eines der bemerkenswertesten Reisebücher des 20. Jahrhunderts, und es war stets umgeben von einem ungelösten Geheimnis: Wird es den dritten Teil noch geben oder nicht?«
Bernhard Setzwein, Neue Passauer Presse

»Die unterbrochene Reise ... offenbart dem Leser die Eindrücke und Erlebnisse des jugendlichen Wanderers durch die verschiedenen Kulturen unseres Kontinents auf beeindruckende Art und Weise.«
Brigitte

»Akribische Beobachtung, historisches Wissen, Liebe zu Sprachen und sein Genie, aus alldem wundervolle Sätze zu schmieden, entfalten in dieser Literatur pralles Leben. Es wird nicht einfach ein Weg beschrieben. Es werden Landschaften gemalt, Menschenbilder gezeichnet. Historisches und Erlebtes fließen zur Einheit, die längst verfallene Welten in Südosteuropa so lebendig machen, als würden Sie nie untergegangen sein.«
Bernhard Flieher, Salzburger Nachrichten

»Die unterbrochene Reise ist eine Spielart der Suche nach der verlorenen Zeit.«
Michael Schmitt, Deutschland

»Ein signifikanter Gewinn für das Genre der Reiseliteratur!«
SALVE

»The pages are filled with brilliant evocations of his life on the road, none richer than the time he spent in a Romanian brothel. ... It is a fitting epilogue to 20th-century travel-writing and essential reading for devotees of Sir Patrick's other works.«
The Economist
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»Sätze, kristallin wie ruhig sprudelndes Wasser.«
Andreas Schäfer, Tagesspiegel

»Großartige Beschreibungen balkanischen Landes, unvergessliche Bilder von Menschen und Zeiten.«
Klaus Walther, Freie Presse

»Sein Stil, seine in langen Sätzen ausufernden Beschreibungen und philosophischen Betrachtungen machen Die unterbrochene Reise zu einem wunderbaren Vergnügen.«
Cornelia Wolter, Kölner Stadt-Anzeiger

»Patrick Leigh Fermor (1915 - 2011) gilt als der große Griechenlandreisende des 20. Jahrhunderts. Zu Lebzeiten war er bereits eine Legende. Sein Abenteuer als britischer Agent im Zweiten Weltkrieg auf Kreta wurde später mit Dirk Bogarde in der Hauptrolle verfilmt ... Der dritte Band seiner Reisebeschreibung blieb unvollendet, geheimnisvoll, legendär. Und ist nun doch, wenn auch als Fragment, erschienen.«
Stefan Berkholz, Tagesspiegel
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»Es ist das Dokument einer nach Menschenmaß nahezu unendlichen Reise, in dem sich die Zeit in proustscher Manier vielfach verschränkt.«
Wieland Freund, Literarische Welt
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»[Es] tut sich dem Leser ein ganzes Universum an Landschaften, Charakteren und Historie auf.«
Cornelia Wolter, Main Echo







Die Violinen von Saint-Jacques

»Was für eine Sprache! Was für ein Reichtum!
Wenn Sie einen Schatz entdecken wollen,
dann tauchen Sie ein!«
BRIGITTE


»Ein Fund, ein Wurf, ein Meisterwerk.
Kongenial übersetzt von Manfred Allié.«
Hardy Ruoss, Literaturclub

»Eine wunderbare Geschichte ... ein glühender, leidenschaftlicher Roman, ein Balsam für alle, die es leid sind, karge Prosa zu lesen.«
Gabriele von Arnim, Literaturclub

»Ein unglaublich intensives Buch mit Bildern, intensiver als in jedem Film ... da stockt einem doch der Atem! Der schönste, gelungenste, meisterlichste Roman der heutigen Sendung.«
Martin Ebel, Literaturclub

»Die Violinen von Saint-Jacques sind nicht von dieser Welt, sie erzählen von jener Spielart von Schönheit und Tragik, für die das gewöhnliche Leben zu schäbig ist; deshalb haben sie ihren Platz da, wo normale Sinne nichts anderes erkennen als Wellen und Wind.«
Michael Schmitt, Neue Zürcher Zeitung

»Die Violinen von Saint-Jacques wird sich als einer der überzeugendsten, schönsten, anrührendsten Romane der Saison erweisen, die von bleibendem Wert sind.«
Gerhard Beckmann, Passauer Neue Presse

»Kaum je ist ein Naturereignis aufwühlender beschrieben und eine untergegangene Welt sprachlich plastischer zu neuem Leben erweckt worden.«
Julia Kospach, Profil

»Ein Buch wie eine Perle!«
Sabine Spengler, Tagblatt

»Elegant und schillernd exotisch. Die Geschichte der Insel und die ausklingende Wehmut des letzten Mardi Gras werden mit einem brillanten Gefühl für Ästhetik und dem Charme philosophischer Melancholie erzählt.«
The Times

»Ein Buch, das durch die Art, wie es in Kunst und Klang gelungen ist,
beglückt.«
Ralf Stiftel, Westfälischer Anzeiger

»Die Lektüre ist wie ein außergewöhnliches Menü bei Kerzenlicht, wo schon die Vorspeise auf der Zunge zergeht. Man sollte sich Zeit nehmen beim Lesen dieses auch äußerlich reizvoll gestalteten Bandes.«
Inge Obermayer, Nürnberger Zeitung

»Dieses Buch ist eine wunderbare literarische Entdeckung. Fermor ist als Reiseschriftsteller in der englischsprachigen Welt hochgeachtet, zahlreiche seiner Texte gelten als Klassiker des Genres.«
Jochen Kürten, Buchtipp, Deutsche Welle

»Patrick Leigh Fermor ist ein Pionier der Reiseliteratur und ein großer Stilist.«
Georg Sütterlin, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag

»Dieses kleine Juwel wurde nun erstmals auf Deutsch übersetzt.«
Facts

»Seine Stärke liegt in der Sinnlichkeit, mit der hier eine exotische Welt in all ihren Farben und Gerüchen evoziert wird. Und in der Dezenz, mit der von großen Leidenschaften erzählt.«
Karl-Markus Gauss, Falter

»Eine unbedingt empfehlenswerte Lektüre.«
Rheinischer Merkur

»Eine Buchbinderarbeit, wie man sie heute selten sieht ... Da sieht man, was gerade kleine Editionshäuser zu leisten im Stande sind! Der Buchgestalter, die Buchbinderei und nicht zuletzt die Verlegerin haben sich zu einem Gesamtkunstwerk verschworen.«
Irmtraud Gutschke, Neues Deutschland

»Das Buch, das Fermor während eines Karibikaufenthaltes vor über fünfzig Jahren verfasste, ist vor kurzem im ambitionierten Schweizer Dörlemann-Verlag neu aufgelegt worden,... .«
Andreas Schäfer, Tagesspiegel




Die Zeit der Gaben

Wanderful!

»Hier spricht nicht jemand, der sucht. Hier ist jemand, der findet – und was er findet, Natur, Menschen, Geschichte, Sprache, Literatur, wird im Handumdrehen zu Gold versponnen.«
Otmar Binder, Der Standard

»Patrick Leigh Fermor ist gebildet, sein Vermögen, in Milieus hineinzuhören, hineinzufühlen, hineinzuschmecken, ist beeindruckend, das Werk liest sich wie eine Wanderung durch längst untergegangene Welten, die auf schmerzhafte Weise präsent werden.«
Thomas Schmid, Die Welt am Sonntag

»Im Jahre 1977 schrieb Patrick Leigh Fermor, ein großer Stilist der englischen Sprache, seine legendären Reiseerlebnisse auf ... Sein lesenswertes, so zeitgeschichtlich spannendes Reisebuch ist jetzt in neuer deutscher Übersetzung von Manfred Allié erhältlich.«
Jürgen Kanold, Ulmer Kulturspiegel

»Was also gleich stattfindet, ist kein Besuch bei irgendeinem Schriftsteller. Es ist die Audienz beim letzten lebenden Fürsten der ältesten Literatur; der wandernden, schweifenden, der herodotischen.«
Wolfgang Büscher, Die Zeit
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»Wie können wir Sie bloß dazu bringen, Die Zeit der Gaben zu lesen? Leigh Fermor erzählt, wie er 1933 von Holland nach Istanbul wandert. Dicht und fein beobachtet, wie sich in Deutschland die Nazis ausbreiten. So klar schreibt, daß man es mit eigenen Augen sieht. Luzid übersetzt von Manfred Allié – ein wunderschönes Buch!«
Der Stern

»Fermors Reise durch Deutschland bringt ihn mit überzeugten Nazis, heimlichen Widerständlern und einer Menge politisch Unentschlossener zusammen, er schläft in Heuschobern und Schlössern, begeistert sich für das deutsche Mittelalter und den Gesang in den Wirtshäusern, er öffnet sich für ein Land und bleibt doch distanziert genug, um es mit außergewöhnlicher Klarheit zu beschreiben.«
Tilman Spreckelsen, FAZ am Sonntag

»Eine der schönsten Reiseerzählungen, die ich kenne … Es macht sehr viel Spaß, dieses Buch zu lesen, weil Fermor so etwas wie der ideale Reisende ist. Er ist wahnsinnig neugierig, unvoreingenommen, hat ein irrsinnig waches Auge für Landschaften, ist sehr kontaktfreudig … und er ist wahnsinnig gebildet.«
Traudl Bünger, Literaturclub
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»Der Bericht des letzten großen Deutschlandreisenden – ein Zeitfenster, unerwartet aufgestoßen in ein wunderliches, erstaunlich gastfreundliches, immer sangesfreudiges; ein innig christliches, erfrischend proletarisches, bürgerlich-modernes und manchmal noch ganz mittelalterliches, leider ab und zu von SA-Männergruppen durchbrülltes Deutschland ohne jede Ahnung vom baldigen Untergang.«
Wolfgang Büscher, Die Zeit

»Ein Buch, dessen Protagonisten man so sehr beneidet, dass man auf der Stelle mit ihm tauschen will, liest sich mit der Leichtigkeit der Begeisterung und dem Schwermut der Sehnsucht.«
Jacob Strobel y Serra, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Fermor erzählt mit verblüffendem Erinnerungsvermögen von Menschen und Landschaften. Er übernachtet in Hütten und Schlössern, bestaunt Kunstwerke und nimmt politsche Veränderungen wahr. Tagebücher und Briefe waren bei der Arbeit zur Hand, doch primär geht es um die magische Kraft der Vergegenwärtigung.«
Manfred Papst, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag

»Für mich ist dieses Buch die Entdeckung des Jahres. In wunderbarer Sprache ersteht ein Europa auf, das in Schutt und Asche zerfiel.«
Wieland Freund, Die Welt

»Der 18jährige Patrick Leigh Fermor steckt tief in der Krise. ... Das war im Jahr 1933 und der junge Mann aus gutem Haus fasst einen Entschluss, der uns heutigen Lesern die vielleicht schönsten Reiseberichte des vergangenen Jahrhunderts beschert: Er macht sich auf, um an Rhein und Donau entlang nach Konstantinopel zu wandern (dem heutigen Istanbul). Glänzend und detailreich erzählt er von Landschaften und Städten, Herrensitzen und Wäldern, Grafen und Bauern. Nur leise schwingt mit, dass dieses Europa wenige Jahre später untergehen würde.«
Andrejs Gramatins, SWR4

»Fermor erweist sich als ebenso genauer wie gebildeter wie selbstironischer Beobachter, sein Erlebnishunger ist schier unstillbar, seine Beschreibungswut beispielhaft. Dieses Buch ist die Entdeckung des Jahres. Eine Zeitkapsel.«
Berliner Morgenpost

»Wirklich erstaunlich ist Fermors Sprachgefühl, die plastisch und präzise Sprache, mit der er die Ungleichzeitigkeiten jener Umbruchjahre in Europa in Szene setzt und seine Eindrücke skizziert. Und voller Charme.«
Christel Burghoff, die tageszeitung

»Liest man Die Zeit der Gaben, versteht man, warum es als eines der besten Stücke des Genres Reiseliteratur gilt, als große Literatur überhaupt.«
Walter Titz, Kleine Zeitung

»Eindrücklich demonstriert Fermor, was ihn zu einem meisterlichen Schriftsteller macht: genau hinsehen, das Mythische im Alltag erkennen und vor allem: für alles und jedes mit traumwandlerischer Sicherheit die richtige Formulierung, die richtige Metapher finden. Ohne Scheu vor großen Gesten oder Worten, die im Übrigen von Manfred Allié allesamt wunderbar ins Deutsche gebracht wurden.«
Uli Hufen, WDR3

»Patrick Leigh Fermor ist ein Reisekünstler. Und ist berühmt geworden für seine Reiseberichte, für die man ein anderes Wort finden müsste, weil Bericht wie trockenes Brot klingt, während er Delikatessen serviert.«
Gabriele von Arnim, Tages-Anzeiger

»Den Reiseschriftsteller Patrick Leigh Fermor müßte man entdecken – gerade so, wie er Europa entdeckte.«
Wieland Freund, Die Welt

»Was Leigh Fermor dabei in den Wiener Haushalten sieht und wie er es beschreibt, macht ihn zu einem hellsichtigen Ethnografen der Zwischenkriegszeit. Ähnlich großartig: die wunderbare Schilderung seines Abstechers nach Prag und seine Erlebnisse in Bratislava.«
Klaus Taschwer, Falter

»Ein begnadeter Schriftsteller, aber auch Ethnograf, Kunsthistoriker, Sprachforscher, Historiker, der sein stupendes Wissen elegant und voller Esprit mit seinen Beobachtungen zu vermitteln und nie belehrend weiterzugeben weiß.«
Thomas Medicus, Süddeutsche Zeitung

»Mit großen, staunenden Augen erleben wir eine vergessene Zeit und Welt.«
Iris Freckmann, Rheinische Post

»Lässt sich ein solches Glück des Lesens noch steigern? Ja. Der Dörlemann Verlag hat nämlich für diesen Sommer die Übersetzung des zweiten Teils von Fermors Reise annonciert.«
Alexander Kluy, Der Standard

»Patrick Leigh Fermor lebt nicht mehr. Er starb im Juni vor einem Jahr in England, seiner Heimat. Das ist seltsam, denn dieser Schriftsteller verbrachte den Grossteil seines Lebens in der Fremde. … Die Zeit, die er beschreibt, das Europa, das er durchwandert, sind nicht mehr. Wer sich dafür interessiert, wie das alte Europa in seinen letzten Jahren aussah, dem kann ich das Buch empfehlen.«
Adam Schwarz, Fingerzeig.ch
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Die Zeit der Gaben / Zwischen Wäldern und Wasser

»Während die allermeisten zu viel publizieren, gibt es eine Handvoll Autoren, vor deren Häusern man notfalls kampieren würde, wenn man sie damit zum Weiterschreiben bewegen könnte, auch wenn das im Fall des hochbetagten Patrick Leigh Fermor nichts nützen dürfte. 1933 begann der damals Achtzehnjährige seine große Fußwanderung, die ihn von der Rheinmündung bis nach Istanbul führen sollte, eine Reise, deren unvorstellbarer Reichtum an Begegnungen ihren Widerhall in einem äußerst wachen, menschenfreundlichen und weithin gebildeten jungen Mann fand. Seit kurzem sind die ersten beiden Bände seines großen Reiseberichts bei Dörlemann in der funkelnden Übersetzung von Manfred und Gabriele Allié auch auf Deutsch zugänglich.«
Tilman Spreckelsen, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»›Eine gefährliche Mischung aus Kultiviertheit und bodenlosem Leichtsinn‹ bescheinigte die berühmte King's School in Canterbury dem Jungen, kurz ehe er beim Händchenhalten mit einem Ladenmädchen ertappt und von der Schule verwiesen wurde. Der Junge hieß Patrick Leigh Fermor und bereitete seinem im fernen Indien weilenden Vater trotz auffälliger Intelligenz wenig schulische Freude. Die genannte Mischung aber erwies sich als probates Rezept, um aus ihm einen ganz besonderen Wandervogel und dazu noch einen Abenteurer, Kriegshelden und Reiseschriftsteller erster Güte zu machen.«
Werner von Koppenfels, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Jugend, Intellekt, Lebensfreude bilden ein wunderbares Amalgam, und nirgendwo habe ich ein feineres Porträt des bald darauf im Krieg untergegangenen alten Mitteleuropa gelesen.«
Thomas Widmer, Tages-Anzeiger

»Vor 70 Jahren lief Patrick Leigh Fermor von Hoek van Holland bis nach Konstantinopel. Sein zweibändiger Reisebericht aber – einer der schönsten aller Zeiten – endet schon am Eisernen Tor. Die Gesamtausgabe kommt weiter. Sie enthält ein kostbares Kapitel aus dem nie vollendeten dritten Band.«
Wieland Freund, Die Welt

»Das Europa, das Fermor erkundet, war gefährlicher, unbequemer, rauer, aber es war auch reizvoller, geheimnisvoller, sagenumwittert und romantischer als die technokratische und effiziente Gegenwart. ... es ist bewundernswert, wie leicht und nebenbei dieser große Stilist das Wissen über längst vergessene Stämme und Völker in seine Erzählung einfließen lässt.«
Dr. Berndt Herrmann, Aichacher Zeitung

»Wenige bringen es fertig, Geschichte, Politik und eine besonders ästhetische Sprache in ihren Aufzeichnungen zu vereinen. Patrick Leigh Fermor kann das meisterhaft.«
Christian Döring, ERF.at – Evangelium in Radio und Fernsehen

»Der Schweizer Dörlemann Verlag liefert mit der Fußreise des weltbekannten britischen Reiseschriftstellers nun eine ideale ›Unterlage‹ für den Armchair Traveller. ... Die Schilderung seiner multikulturellen Begegnungen hinter den Türen der Innenstadt am Vorabend des ›Anschluss‹ hat ebenso nostalgischen wie historisch relevanten Charakter. Überhaupt liegt die Stärke der Erzählung weniger in grandiosen Landschafts- beschreibungen ..., sondern vielmehr in der Schilderung der Begegnungen am Wegesrand.«
Leadership (WdF)

»Patrick Leigh Fermor gelingt in diesen Aufzeichnungen wie keinem Zweiten die sprachliche Aufdatierung einer ganzen Epoche. Humanität, Intelligenz und Witz ergeben ein unwiderstehliches Leseabenteuer, das man verinnerlicht und gerne selber erlebt hätte.«
Bruder Gerold Zenoni, Salve

»In seiner präzisen und gleichsam poetischen Sprache lässt Fermor ein Europa entstehen, das bereits wenige Jahre später in Schutt und Asche liegen soll. 800 Seiten Lesevergnügen.«
Thomas Schmitz, Schmitzkatze







Drei Briefe aus den Anden

»Der große Reiseschriftsteller meldet sich aus den Anden: Patrick Leigh Fermor geht mit offenen Augen durch die Welt und schreibt, ›was und wie es mir in den Sinn kommt‹. Diese Empfänglichkeit ergibt eine Mischung aus Reportage, Autobiographie, Anekdote und ethnographischem Wissen und fügt sich zu einem ebenso facettenreichen wie erhellenden Portrait von Peru um 1970... In Manfred Allié hat er einen Übersetzer gefunden, der es versteht, die elegante, espritgeladene Diktion kunstgetreu wiederzugeben.«
Michael Kohtes, DIE ZEIT

»Patrick Leigh Fermor gilt schon zu Lebzeiten als literarischer Klassiker, als einer der großen Reisenden und Reisebuchautoren des 20. Jahrhunderts... Auch in Drei Briefe aus den Anden funkelt seine klare, beschwingte Sprache. Von Steifheit kann keine Rede sein, dafür ist er viel zu selbstironisch, zu lebenslustig und ein zu genauer Beobachter.«
Alexander Kluy, Der Standard

»Fermor ist ein anregender Cicerone ... Und das Erlebte und Beobachtete kristallisiert immer wieder zu treffenden Formulierungen. Die Slums von Lima oder ein ungeheiztes Hotel in der Eiseskälte der Anden werden in scharf konturierten Skizzen vergegenwärtigt. In Arequipa löst andererseits ein Besuch im ehemaligen Katharinenkloster eine überschwängliche Vision des monastischen Lebens vergangener Zeiten aus. So lehrreich die Drei Briefe aus den Anden auch sind, sie bieten in erster Linie ein ungetrübtes Lesevergnügen.«
Georg Sütterlin, Neue Zürcher Zeitung

»Mit erfrischender Direktheit, politisch ganz und gar nicht korrekt, berichtet Patrick Leigh Fermor von Land und Leuten, von den Fährnissen und Bubenstücken der kleinen Reisegesellschaft in ungastlichen Unterkünften, und er läßt den Leser an dem Staunen teilhaben, mit dem er in diese neue Terra incognita eindringt, zu den Inka-Ruinen von Cuzco und Machu Picchu, ›ein einsamer, stiller, mythischer Ort, streng und fremdartig‹.»
Georg Schmidt, Deutschlandradio Kultur

»Patrick Leigh Fermor gilt als einer der großen Stilisten englischer Sprache.«
Die Berliner Literaturkritik

»Erlebnisse einer Expedition 1971, von Machu Picchu bis zum Titicacasee, die Fermors Kunst, seine Leichtigkeit und unaufdringliche Neugier, auch in Kurzform belegen. »
Nürnberger Zeitung

»Viel Lob hat man im Georg-Büchner-Buchladen für den Dörlemann-Autor Patrick Leigh Fermor, den britischen Meister der Reiseschriftstellerei. 1971 nahm er an einer Kletterexpedition in den Anden teil.»
Margit Lesemann, BuchMarkt

»Ein schmales, aber gewichtiges Bändchen, in dem sich der Ton, die Stimme und die ganze Formulierungskunst dieses ungewöhnlichen Schriftstellers entdecken lassen.«
Georges Hausemer, Tagblatt

»Ein bemerkenswerter Bericht, nicht ohne einen Schuß Ironie Marke Patrick Leigh Fermor.«
Rudolf Mottinger, Österreich Magazin

»Fermor ist ein wacher, kultivierter Beobachter mit Einsichten, die immer wieder erhellen.«
Georg Sütterlin, Der Zürcher Oberländer

»Fermor ist ein genauer Beobachter, er schildert eindrucksvoll die durchreisten Landschaften, die erlebte Fauna und Flora und erzählt von den Begegnungen mit den einheimischen Bewohnern.«
Klaus Küpper, Bücher zu Lateinamerika




Mani

»Dass die Faszination für den mäandernden Gang des Berichts nie nachlässt, liegt an der literarischen Meisterschaft, dem erzählerischen Charme dieser Reise ins unentdeckte Griechenland, den die Neuübersetzung von Manfred Allié und Gabriele Kempf-Allié wunderbar bewahrt. Fermor begegnet der Ödnis dieser Beinhaus- und Totenschädellandschaft und der Verschlossenheit ihrer Bewohner mit ungebrochener Empathie.«
Matthias Weichelt, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Die schönste, berührendste Szene des ganzen Buches, ja der gesamten Reiseliteratur seit der Odyssee findet sich auf Seite 58 der neuen nun, wie alle Bücher Fermors, im nicht genug zu lobenden Dörlemann Verlag erschienenen Ausgabe ... Die ›Reisen auf der südlichen Peloponnes‹ sind eine einzigartige Mischung aus Abenteuerroman und kulturhistorischer Untersuchung, aus lyrischer Erzählung und linguistischer Erörterung, aus persönlicher Anekdote, politischer Geschichte und Naturbetrachtung. Niemals wirkt sein Bericht dabei heterogen; es ist vielmehr so, als würde Fermor seinen Gegenstand in einer einzigen, überaus sanften Bewegung seiner Prosa zusammenfassen und dem Leser freundlich-bescheiden darbieten. Wie am Schwanz gefasst und ins Salzwasser getunkt, mundet er wahrlich phantastisch.«
Tobias Lehmkuhl, Süddeutsche Zeitung

»Es ist der Bericht eines Forschungsreisenden, aus einer Zeit, als das Reisen noch ein Abenteuer war. ... Belebt von belauschten Gesprächen der Manioten in ihren Kaffeehäusern, ist dieses Buch auch eine Reise in die Vergangenheit.«
Hans W. Korfmann, Die Zeit

»Das ist ein herzerwärmendes Buch voller schöner Bilder und großartiger Ereignisse – es ist ungeheuer elegant geschrieben.«
Tobias Lehmkuhl, WDR 3

»Jetzt ist im Schweizer Dörlemann Verlag eine fulminante Neuausgabe in der hinreißenden Übersetzung von Manfred und Gabriele Allié erschienen. Zum rechten Zeitpunkt, denn Fermors Reisebeschreibung, so scheint es, ist gerade jetzt hochaktuell. ... Und natürlich schildert er die vermeintlich so öde Landschaft und ihre Bewohner mit einer poetischen Kraft, dass man sich wünscht, man dürfte danebensitzen bei den frugalen Vespern mit hartem Bauernbrot, einer Handvoll Oliven, Ziegenkäse und zwei in einer Viehtränke gekühlten Flaschen Retsina. ... Und wenn man die letzte Seite dieses Buches umgedreht hat, nachdem einem wieder einmal klar geworden ist, wo sich die Wiege Europas befindet, gönnt man den Griechen jeden Cent, den sie vom kalten Norden brauchen.«
Georg Schmidt, Deutschlandradio Kultur

»Eines der schönsten Bücher des besten Reiseschriftstellers unserer Zeit. Außerdem eine Griechenland-Rettung. Geld ist halt doch nicht alles.«
Wieland Freund, DIE WELT

»Dass Fermor hierzulande nicht in Vergessenheit gerät, ist dem Dörlemann Verlag nicht hoch genug anzurechnen. … Es ist ein Erlebnis, Patrick Leigh Fermor auf dem Pfad durch seine griechische Wahlheimat zu folgen.«
Christine Declair, Financial Times Deutschland

»Über Griechenland schrieb [Patrick Leigh Fermor] schon in den fünfziger und sechziger Jahren zwei seiner schönsten Bücher, Mani und Rumeli, vom Dörlemann Verlag gerade in einer neuen Übersetzung von Manfried Allié und Gabriele Kempf Allié herausgegeben … Griechenland war für Fermor, um den Titel eines seiner Hauptwerke aufzugreifen, so etwas wie ein »Land der Gaben«, eine Betrachtungsweise, die der verbreiteten heutigen Meinung, nach der Griechenland mehr nimmt als gibt, rührend entgegensteht.«
Andreas Schäfer, Tagessspiegel
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»Griechenland, so ursprünglich, wie es einmal war. Mani, karg und sonnenverbrannt. Da wird der Griechenlandfan geradezu wehmütig.«
Katty Salié, WDR west.art. Bücher

»Mit dem Blick des Autors Patrick Leigh Fermor lassen sich die Überbleibsel einer vergangenen Welt erkennen, die es so bereits nicht mehr gibt. Und in einer Beschreibung, wie die letzten Strahlen der Abendsonne über dem trägen Lauf des Eurotas mit den goldenen Schatten spielen, offenbart sich eine Lyrik, die dem Fernweh den Wunsch entlockt: Da möchte ich hin! Man ist dem mystischen Sog dieser Worte und Bilder erlegen.«
Geneviève Lüscher, NZZ am Sonntag

»Von Griechenland, wo Fermor sesshaft wurde, handelt sein märchenhaftes Reisebuch Mani. Wieder ist er zu Fuß unterwegs zu entlegensten Landstrichen und arkadischen Mythen, durch die lakonischen Ebenen von Sparta, wo die Manioten wohnen, er erzählt von den Feuerläufern von Mavlorevki, Kutsowalachen von Samarina, den Wunderheilern von Eurytania und phallusschwingenden Bouraniden.«
Sabine Vogel, Berliner Zeitung

»Fermors Mani-Buch hat alles, was ein gutes literarisches Reisebuch benötigt: detaillierte Kenntnisse des Autors über das Land, das er beschreibt, Beobachtungsgabe und poetisches Vermögen, daraus den Stoff für sein Werk zu verdichten.«
Jan Hübel, Griechenland Zeitung

»Kultbuch des legendären britischen Reiseschriftstellers … über eine besondere Halbinsel Griechenlands, auf der er im Alltag Antike und Byzanz wiederfindet. «
Angelika Overath, NZZ am Sonntag

»Es ist eine besondere Stille, die er sucht, eine Stille in der, sehr leise, aber noch wahrnehmbar, das ferne Echo der Antike und des byzantinischen Mittelalters zu hören ist, die letzten Nachklänge einer vergessenen oströmischen Tradition … Die Vergegenwärtigung des Alten ist dabei nie bloße Behauptung, sondern auf geheimnisvolle Weise intensiv spürbar. Patrick Leigh Fermors Wahrnehmungen sind ganz augenblicksbezogen, von klarer Einfachheit, doch der Assoziationsraum, der seinen Blick umgibt, bezieht sich auf die Vergangenheit, deren Lebendigkeit manchmal nur durch ein, zwei bewusst gesetzte Wörter fast unmerklich in die Momentaufnahme hineinfließt.«
Andreas Schäfer, rbb Kulturradio

»Der geniale Autor schildert seine Wanderungen durch die südliche Peloponnes so authentisch, dass Sie sich die Reise sparen könnten. Aber wahrscheinlich werden Sie nach der Lektüre doch dorthin wollen.«
Laviva, Lifestyle-Frauenmagazin

»Als Hitler kam, ist er gegangen. Wie ein mittelalterlicher Pilger ist er 1933 von London nach Konstantinopel gewandert, hat in Scheunen und Schlössern übernachtet. Da war er gerade mal achtzehn Jahre alt. Über diese Reise hat er Jahrzehnte später zwei Bücher voller Esprit, Wissen und Lebenslust geschrieben – Die Zeit der Gaben (1977) und Zwischen Wäldern und Wasser (1986) haben Patrick Leigh Fermor zur Schriftsteller-Legende gemacht.«
Sven Boedecker, SonntagsZeitung

»Eine anregende Lektüre für Romantiker und Wissbegierige.«
Stefan Berkholz, der Tagesspiegel

»Ein Auftrag zum Lesen, weil Fermor zu den Herausragenden gehört, wenn es darum geht, persönliches Abenteuer, historische Grundlagen und akribische Beobachtung zu einer literarisch hochwertigen Mischung zu machen. ... Er gehört zu jenen Autoren, von denen man wünschte, sie würden mehr schreiben. Andererseits, weil er relativ wenig geschrieben hat, lässt sich leicht ein Befehl erteilen: Alles lesen!«
Bernhard Flieher, Salzburger Nachrichten

»Fermor ist ganz der griechischen Welt verfallen und findet, die griechische Sprache inzwischen meisterlich beherrschend, Zugang zu den Menschen. In seinen Büchern verbindet er gekonnt persönliche Eindrücke und Ausflüge mit den geschichtlichen Zeugnissen, die diese bedeutsame Landschaft in Überfülle bereit hält.«
Wilfried Weber, Hamburger Abendblatt

»Fermor und seine Leser [drohen] verloren zu gehen: Der Reisende in einem Land, in dem »die Grenze zwischen dem Physischen und Metaphysischen verschwimmt«. Der Leser in einem Buch, dessen mitreißender Erzählfluss die Grenze zwischen Literatur und eigenem Erleben aufzulösen scheint.«
Ulrich Baron, Spiegel Online

»Fermors Schilderungen ermöglichen dem Leser einen Blick in die Seele Griechenlands.«
Monika Widler, Brigitte Schweiz

»Der Reisebericht stammt aus dem Jahr 1958. Auch die Mani hat sich wie andere unzugängliche Gebiete gewandelt. Dennoch spürt man die Ungleichheit des Gleichzeitigen umso mehr, wenn man die Episoden liest, die der Reisende darin schildert. Immer auf der Suche nach dem Außergewöhnlichen, fast Abstrusenm das er aber immer in größere Zusammenhänge bringen oder in historische Prozesser einordnen kann, wie tief sie auch in den teils verschütteten Schichten liegen mögen.«
Adrian Kasnitz, www.satt.org
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»Patrick Leigh Fermor hat über Mani eines seiner besten Bücher geschrieben … Leigh Fermor fand in Mani eine aus der Zeit gefallene Kulturlandschaft, in der Poseidon gegenwärtiger war als Chruschtschow und in der Byzanz als heimliche Hauptstadt gelten konnte.«
Bert Rebhandl, Der Standard

»Diese Tour entlang der griechischen Halbinsel durch die vermeintlich karge Landschaft hat große poetische Kraft und ist mehr als eine Reisebeschreibung.«
Deutschlandradio Kultur: Buchempfehlungen im Juli

»Lebendig und anschaulich beschwört er mit großer sprachlicher Ausdruckskraft eine urtümlich anmutende Welt, ist an Vergangenheit wie Gegenwart gleichermaßen interessiert.«
Erdmann Steinmetz, ekz Besprechungsdienst

»Fermors Schilderungen ermöglichen dem Leser einen Blick in die Seele Griechenlands.«
Monika Widler, Brigitte Schweiz

»Fermors Buch Mani, ein sehnsuchtsvoller, gelehrter Reisebericht über eine Spurensuche nach dem byzantinischen Erbe der Mani, das nun in einer exzellenten Neuübersetzung im Dörlemann Verlag erschienen ist, lockte viele auf die raue Halbinsel der Peloponnes. ... Ihnen wurde Fermor zum Säulenheiligen, zum letzten lebenden Fürsten der klassischen Reiseliteratur.«
Julia Kospach, Format

»Der kultige britische Reiseschriftsteller 1952 in der Mani auf dem Peloponnes, lange vor Massentourismus und Euro-Krise. Lehrstück über die Aneignung einer anderen Kultur.«
Jürgen Holwein, Sonntag Aktuell

»Auf Mani lässt sich Fermor schließlich nieder, nachdem er im Jahr 1952 erstmals diesen Zipfel der Halbinsel Peloponnes bereist hat. Wie er die Menschen der Mani im gleichnamigen Buch beschreibt und ihre Landschaft beschwört – das zeigt Fermors Meisterschaft.«
Fritz-Peter Linden, Trierischer Volksfreund
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»Der geniale Autor schildert seine Wanderungen durch die südliche Peloponnes so authentisch, dass Sie sich die Reise sparen könnten. Aber wahrscheinlich werden Sie nach der Lektüre doch dorthin wollen.«
Laviva, Lifestyle-Frauenmagazin

»Man [kann] sich wieder an schönen Texten der Altvorderen in schönen Ausgaben freuen: Allen voran (wieder) bei Dörlemann Autor Patrick Leigh Fermor, diesmal mit den präzisen Reisebeschreibungen Mani
Matthias Koeffler, BuchMarkt – Lesetipps der Redaktion

»Für wahre Leser ... Sein literarischer Reisebericht aus den Fünfzigern führt in eine archaische Welt – und in die Grotte, die den Zugang zum Hades versperrt.«
Andreas Schäfer, Tagesspiegel – Empfehlungen für den Urlaub

»Die in edles Leinen gebundene Reiseprosa ist für alle Entdecker spannend, die Interesse am Wandel der Zeit haben. Ob die beschriebenen Menschen noch leben, ob die Dörfer noch entlegen und die Schluchten noch unwegsam sind?«
Susanne Rehm-Hamann, Sonntag aktuell

»Der heute 95-Jährige ist einer der angesehensten englischsprachigen Reiseschriftsteller – und eine Legende. ... Hier konterkariert er Wunschbild und Wirklichkeit auf kunstvoll ironische Weise. Ein blendender Stilist.«
Elisabeth Grün, Buchjournal

»Es ist diese Mischung aus faktensattem Bericht und sprachtrunkener Poesie, mit der Fermors Buch so großes Vergnügen bereitet. ... Er nimmt die Menschen, die er besucht, sehr ernst. ...Und wie wundervoll beschreibt er kleinste Momente.«
Ralf Stiftel, Westfälischer Anzeiger

»Fermor (...) legte mit seinem Buch den Grundstein zur Reiseliteratur, die die Engländer besonders gut verstehen. Es gilt Bildung mit Witz und Abenteuerlust zu vermengen. Dazu lässt er vergangene Zeiten so lebendig erscheinen, dass man alsbald mittendrin weilt. Für Griechenlandreisende auf alle Fälle die ideale Lektüre, für alle Literaturfreunde eine ungemeine Wohltat, die klare Sprache zu lesen. Weitere Atouts: die kongeniale Übersetzung von Manfred & Gabriele Kempf-Allié und der wunderschöne Leinenband, der die Kostbarkeit des Inhalts exakt vermittelt.«
Film, Sound & Media

»Wer sich Griechenland einmal ungewöhnlich erschließen möchte, wer erfahren will, was mehrtausendjährige Veränderungen hervorrufen, wie tief Lieder, Mythen und Unbewusstes, doch auch Vorurteile und Falschübertragungen verwurzelt bleiben – dem sei mit Mani von Patrick Leigh Fermor etwas sehr Interessantes an die Hand gegeben.«
Thorsten Wiedau, Amazon.de

»Seine Eindrücke schildert er ausführlich und mit wachem Blick für Details. ... Für Reisebericht-Fans mit Interesse an der Karibik durchaus zu empfehlen.«
Tina Schröder, Buchprofile




Rumeli

»Um es gleich vorweg zu sagen: Rumeli ist ein hochinteressantes, außerordentlich schön geschriebenes Buch, gewiss eines der schönsten Bücher dieses Frühsommers … Dieses von überschäumender Lebenskraft erfüllte Buch voller Empathie für Mentalitäten, Charaktere, Verhaltensweisen ist ein literarischer Einspruch gegen die aktuelle Neigung, in die Krise gestürzte Länder wie Griechenland nur noch unter Etikettierungen wie ›failed state‹ wahrzunehmen.«
Thomas Medicus, Süddeutsche Zeitung

»Einer der Berichte in diesem durchschnittlich umfangreichen, aber einzigartig reichhaltigen Buch, widmet sich dem ›hellenisch-rhomäischen Dilemma‹, und damit den zwei Seiten des Griechentums, seiner heidnisch-antiken und seiner byzantinisch-orientalischen Seite. Außerdem findet sich neben dieser aufschlussreichen Wesensschau noch eine kurze Hommage an die ›Laute der griechischen Welt‹, eine bezaubernde Charakterisierung der einzelnen Städte, Inseln und Landschaften, und zwar anhand von Klängen, die Fermor, der wie niemand sonst intellektuelle Arbeit mit sinnlicher Einfühlung vereint, mit diesen Orten in Verbindung bringt: ›Sparta ein klirrender Amboss, Mykene eine fallende Axt, Ithaka das Schwirren eines Pfeils.‹ Dem möchte man nach der Lektüre sofort folgen.«
Tobias Lehmkuhl, Deutschlandradio Kultur
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»Der Brite Patrick Leigh Fermor erlebte Griechenland wie wenige andere und machte aus seinen Reisen großartige Literatur. Auch sein Buch Rumeli ist Daseinsglück und daneben ein bisschen Krimi … Fermor ist, einer seiner vielen Vorzüge, immer ein großer Lebensbejaher gewesen; und aus dieser Bejahung erwächst seine natürliche Toleranz. Aus der Bejahung erwächst auch sein herrlicher Stil. Passagenweise schreibt er beinahe Prosagedichte – aus schierer Bewunderung für das, was er sieht.«
Wieland Freund, Literarische Welt
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»Mit dem perfekten Stilisten Fermor macht man auch eine Zeitreise in ein besseres Hellas.«
Daniel Arnet, SonntagsZeitung

»Wer weiss schon, wo Rumeli liegt? Zumal die Antwort je nach Zeit und Ansicht ganz unterschiedlich ausfällt. Natürlich hält sich Fermor an eine grosszügige Definition und meint damit ganz Nordgriechenland, was dem alten Causeur mehr Raum lässt für seine epischen Ausführungen bis weit zurück in die antike Vorgeschichte … Vieles mag vergangen sein. Geblieben ist die Vorliebe für absurde Geschichten, die sich Griechen gerne ausmalen und deren Erzählweise sich Fermor zu eigen macht.«
Geneviève Lüscher, NZZ am Sonntag

»Rumeli ist wunderbar geschrieben, mit jeder Menge Klang, witzig – und zwar auf die hintersinnige Art – und voller kultureller Verweise. Mal reitet Fermor sein Steckenpferd tief in die Vergangenheit. Dann ist er wieder ein Abenteurer, bedeckt mit einer dicken Schicht Straßenstaub.«
Wieland Freund, WDR 3 Passagen

»Wer etwas über die Vergangenheit Griechenlands wissen will – nicht über die Antike, sondern über das, was vor fünf, sechs Generationen geschehen ist und womöglich den Keim bildet für manches, das wir heute beobachten können – der sollte Patrick Leigh Fermor lesen ... Jenes Rumeli, das Leigh Fermor porträtiert, existiert zwar nicht mehr – wie könnte es auch, selbst in dieser archaischen Landschaft steht die Zeit nicht still. Aber gerade deshalb ist dieses Reisebuch ein vortrefflicher Fremdenführer, weil es nicht beschreibt, was sich entweder ohnehin offensichtlich vor einem ausbreitet oder aber spurlos verweht ist; sondern sein Autor tief vordringt in dieses Land und zu den Sitten der Menschen, die es seit alters her bewohnen.«
Stefan Fischer, Süddeutsche Zeitung

»Der englische Abenteurer, Agent und begnadete Reiseschriftsteller Patrick Leigh Fermor (1915–2011) schildert in dionysisch-schwärmerischen Episoden seine Reisen in den griechischen Norden. Das im Original 1966 erschienene und kongenial neuübersetzte Buch ist eine Liebeserklärung an ein seit jeher in seiner Unabhängigkeit und Ursprünglichkeit bedrohtes, doppelbödiges, geschichtsgetränktes, chimärengleiches Land.«
FAZ, Bücher für die Reise

»Fermors Buch besticht durch seine Haltung. Er macht den Leser zum Gesprächspartner, und obwohl er jede Menge historischer Recherchen und Literatur einarbeitet, verfällt er nicht in den Dünkel des Wissenschaftlers. Bei ihm hat man das Gefühl, man lausche an der Bar einem Mitreisenden, der von seinen Erlebnissen berichtet. Auch sein großer Stil bleibt stets der Erzählung untergeordnet.«
Ralf Stiftel, Westfälischer Anzeiger
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»[Fermor] spricht … in Rumeli ganz unvergängliche Gefühle und Sehnsüchte an. Er erzählt von Hochzeiten, Klöstern, auch von der kretischen Schicksalsgemeinschaft während der deutschen Besatzung, kurz gesagt: Vom menschlichen Miteinander, von Liebe, Zuneigung, Freundschaft und Vertrauen. Mögen seine Berichte stellenweise noch so gelehrt sein und historisch in die Tiefe gehen, nie vergisst er doch die unmittelbare Anschauung, stets bleibt er wach und empfänglich für die Phänomene des Augenblicks, etwa wenn er mit einer Gruppe nomadischer Hirten zusammensitzt.«
Tobias Lehmkuhl, WDR 5

»In Patrick Leigh Fermors Büchern Mani und dem eben bei Dörlemann neu herausgegebenen Rumeli, die zu einer Zeit geschrieben wurden, da man bei uns die alten Griechen noch zu Ver­tretern des edelsten Geistes stilisierte, kann man lesen, dass jegliche hellenische Skulptur, auch der gesamte Parthenon zu Athen, mit gewissermaßen schreienden Far­ben verziert war, die Antike sei überhaupt eine Zeit pulsierender Sinnlichkeit gewesen … Die Literatur Patrick Leigh Fermors kann verzaubern. Man wird dann wieder zu je­nem Leser, der man war, als man nachts unter der Bettdecke heimlich in einem von ei­ner Taschenlampe beleuchteten Buch las und sich nicht losreißen konnte.«
Michael Girke, der Freitag
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»Er schrieb, so sagte er selbst, ›das Gegenteil von Reiseführern‹. Patrick Leigh Fermor, Kriegsheld, Lebe- und Wandersmann. Berühmt geworden ist er durch seine Fußreise quer durch Europa (Die Zeit der Gaben), wunderbar sind aber auch seine beiden Bücher über das wild verwunschene Griechenland. Rumeli heißt das eine, das andere, Fermors schönstes, Mani
Wieland Freund, Welt am Sonntag

»Wie Griechenland angeblich funktioniert, wissen wir nun zur Genüge. Der im letzten Jahr verstorbene Reiseschriftsteller Patrick Leigh Fermor lebte als eremitischer Gelehrter Jahrzente auf der Mani und beschreibt in diesen brillanten Reise- und Kulturgeschichten das Land wie eine mythische Landschaft.«
Andreas Schäfer, Tagesspiegel

»Fermors Beobachtungsgabe zeugt von einer Liebe zur greifbaren Realität – hinter der immer Mystisches und kleine Geschichten verborgen liegen … Was Fermor beschreibt, steht in weitem, schmerzenden Kontrast zur Gegenwart. Das Griechenland wie er es damals sah, existiert nicht mehr … Und doch ist Rumeli nicht nur ein bemerkenswert aktuelles Buch, das griechische Identität mit ihren Stärken und Schwächen beleuchtet. Die Wiederauflage zum jetzigen Zeitpunkt erscheint als Fingerzeig … Wer Griechenland nicht versteht, wird Europa nicht begreifen.«
Robin Schmeck, Griechenland Zeitung

»Rumeli: Reisen im Norden Griechenlands gilt als klassisches Buch für eine Art des Reisens, welches die griechische Lebensart und Kultur aus intimer Kenntnis auf unvergleichliche Weise vergegenwärtigt und ins Bild setzt. ... Die neue Edition im Schweizer Verlag Dörlemann bietet eine gelungene Neuübersetzung. Zudem erleichtert ein ausführliches Personen- und Sachregister eine gründliche Lektüre.«
Uwe Möller, Hellenika

»Es sind Texte, die Myriaden von Lichtjahren entfernt sind vom finanziell gebeutelten Griechenland unserer Tage. Zwar sind es keine Märchen, aber märchenhaft wirkt die Szenerie bei Fermor häufig genug, wenn er in seiner unnachahmlichen Art von Hirten, Hochzeiten und Klöstern erzählt.«
Bruder Gerold Zenoni, Salve

»Fermor ist nicht nur ein Liebhaber des Landes und seiner Menschen, er ist auch ein kundiger, gelehrter Sucher, der sich über orthodoxe Rituale ebenso detailliert äußert wie über sprachliche Feinheiten. Zudem ist er ein begnadeter Stilist, der jedem Leser die Lektüre aufregend und unterhaltsam gestaltet: Dieses Buch ist ein seltener Genuss, wie eine Reise, an die man sich noch lange erinnert.«
Martin Geißler, Buecherbehr

»Fermor besuchte auch Nomaden im Pindos-Gebirge und Mönche in den Meteora-Klöstern. Faszinierend und sensibel erfasst ist seine Charakterisierung einzelner griechischer Städte, Landschaften und Inseln anhand von Klängen.«
Sigrid Schuster-Schmah, ekz Lektoratsdienste

»Zwar sind seine Geschichten keine leichte Kost, manchmal erwecken sie das Gefühl der Überfrachtung, wenn er detailverliebt aus dem Beschreiben und Aufzählen nicht mehr herauskommt. Doch es dürfte kaum jemand geben, der mit solch einer wohltuenden Symbiose aus emotionalem Engagement und fundiertem Wissen über Griechenland und seine Menschen geschrieben hat.«
PJ Klein, SchönerDenken
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»Fermors Buch ist erstmals 1966 erschienen und jetzt in einer wunderschönen Neuauflage herausgekommen. Eine Liebeserklärung in bemerkenswert schöner Sprache.«
Nürnberger Nachrichten





Zwischen Wäldern und Wasser

»Das Beste an diesen Memoiren ist, neben der reichen, orgelnden Sprache, der Reisende selbst, eine äusserst einnehmende Figur, deren jugendliche Lebenslust der alternde Autor im Akt des Schreibens wiedergefunden hat. Seite für Seite wird der Zauber einer Erfahrung spürbar, die so frisch geblieben ist, dass sie, wie Fermor einmal bemerkte, noch Jahrzehnte später in der Erinnerung lebendig war. «
Georg Sütterlin, Neue Zürcher Zeitung

»Die Zürcher Verlegerin Sabine Dörlemann ist gar nicht hoch genug dafür zu loben, den deutschen Lesern das Werk des englischen Autors Patrick Leigh Fermor sukzessive zugänglich zu machen. Denn die Bücher dieses Schriftstellers sind schlichtweg grandios. Sein Bericht einer 1933/34 unternommenen Reise zu Fuss von Holland nach Konstantinopel ist ohne Zweifel einer der bedeutendsten Reiseberichte, die die europäische Literatur im 20. Jahrhundert vorzuweisen hat.«
Alexander Kluy, Rheinischer Merkur

»Fermors schlenkerlose Sätze nehmen den Rhythmus von Gehen und Atmen auf. Am beeindruckendsten sind deshalb die Beschreibungen der steppenhaften Landschaft, ›halb Ödland, halb bestellte Äcker, mit den typischen Schafherden und Hirten, den einsamen Ziehbrunnen und den am Horizont aufgereihten Wolken.‹«
Andreas Schäfer, Vanity Fair

»Ein großer Reiseschriftsteller ist zu entdecken: Patrick Leigh Fermor.«
Kurt Tetzeli, Neue Ruhr Zeitung

»Leigh Fermor zu lesen, heißt in eine untergegangene Welt einzutauchen. ›Aller Zauber ist für immer fort‹, schreibt er melancholisch. Das ist wahr, doch in seinen Erzählungen ist der Zauber der Vorkriegsleben und -landschaften erhalten und vibriert vor bunter Lebendigkeit.«
Julia Kospach, Berliner Zeitung

»Die ungarische Tiefebene durchquert Fermor auf dem Rücken eines geliehenen Pferds, in einem geborgten Auto braust er später mit trötender Messinghupe durch die vergessenen Städte des alten Siebenbürgen. ›Schwerbeladene Heuwagen standen ringsum, ihre Last zu schwindelerregender Höhe aufgetürmt‹, schreibt er dann, um gleich darauf die Macht des Details und die ganze Leichtigkeit des Seins zu beschwören - in einem einzigen Satz. Auf einem der Heuwagen, schreibt Sir Patrick Leigh Fermor, ›legte eine heimatlose Henne (...) leichtfertig ein Ei.‹«
Wieland Freund, WDR Büchersendung

»Mit immenser Liebe zum Detail ruft er sich Baukunstwerke in Erinnerung und lässt sich zu wilden Theorien hinreißen, etwa der des Landsknechts als Symbol des Heiligen Römischen Reiches auf dem Gipfel seiner Macht- und Prachtentfaltung. Es ist ein Wunder, wie genau sich Fermor nach einem halben Jahrhundert an Einzelheiten seiner Wanderung erinnert – gestützt nur auf sporadische Notizen, aber befeuert von einer unbändigen Vorstellungskraft, dem wohl besten Kapital des Reiseschriftstellers. So frisch und anschaulich sind seine Schilderungen, dass man seine Bücher getrost als Schule des Sehens empfehlen kann.
Patrick Leigh Fermor zählt überdies zu den besten lebenden Stilisten des Englischen.«
Brigitte van Kann, Deutschlandradio

»Aber es ist auch eine grosse Bildungsreise, an der uns der Autor teilnehmen lässt. Schliesslich die Sprache: Fermor spreizt sich nicht, sondern erzählt schlicht und geradeaus. Und das verleiht sogar kleinen Naturerlebnissen Spannung. «
Ralf Stiftel, Westfälischer Anzeiger

»Es gibt die Landschaft nicht mehr, wie sie war. Der Fortschritt, so schreibt Fermor in einem bitteren Nachtrag, hat sie zerstört. ... Mythen, verhallte Stimmen, Geschichte und Legende sind allesamt ausgelöscht. Und aller Zauber ist für immer fort. Aufbewahrt aber, zu unserem Glück, in diesem Buch.«
Gabriele von Arnim, Tages-Anzeiger

»Der Brite Patrick Leigh Fermor ist einer jener Glanzautoren, denen es gelingt, eine ferne Zeit und fremde Länder so anschaulich zur Sprache zu bringen, dass man sich als Leser unvermutet heimisch fühlt in diesen Sätzen, die einen durch ein verlorenes Osteuropa geleiten.«
Salzburger Nachrichten

»Gibt es im ersten Band gewiss mehr an ›Action‹, wird man, einmal zum Genre Ja gesagt, dem Helden auch auf dieser Etappe ganz gern folgen.«
Heinz Steuer, bn.bibliotheksnachrichten

»Die liebeswürdige Charakterisierung seiner oft skurrilen Gastgeber, der präzise Blick für aussagekräftige Details am Rande seiner Reisroute und kenntnisreiche historische Exkurse sind Garanten für ein herausragendes Leseerlebnis.«
Bruder Gerold Zenoni, Zeitschrift Kloster Einsiedeln

»Was läßt den Leser Fermors Zwischen Wäldern und Wasser, in dem es doch oft um Landschaften, Wälder und Pflanzen geht, derart gebannt folgen, daß er die Lektüre nur ungern unterbricht, um zu essen, zu schlafen und zu arbeiten? ... Erklärung für den Sog, der von Fermors Büchern ausgeht, ist die Faszination des Fremd-Vertrauten. ... Vielleicht gibt es noch eine tiefere Erklärung für die außerordentliche Wirkung und Schönheit seiner Bücher. Vielleicht ist es so, daß Reiseliteratur, wenn sie gut ist, mit ihren Mitteln das kann, was der Roman mit den seinen schafft: das Leben zeigen, wie es eigentlich ist.«
Wolfgang Büscher, Die Zeit

»Aber es ist nicht nur die Naturbeschreibung, die uns an diese Seiten hält, Fermor geht den Dingen auf den Grund. Immer wieder sucht er den historischen Background, er geht den Wörtern nach, den Sprachen und Dialekten, die ihm Geschichte enthüllen. Der Autor ist ein gelehrter Wanderer und Schreiber, nichts ist ihm unwichtig, alles befragt er nach den Zusammenhängen und Bewegungen dieser Welt. Wer ein Geschichtsbuch sucht, das ihn durch das vergangene Europa führt, hier hat er es als faszinierende Lektüre.«
Dr. Klaus Walther, Buchhändler heute

»Vierzig Jahre dauerte es, bis Fermor anhand seiner Tagebuchnotizen sein wunderbares Reisebuch über seine Erinnerungen an die kulturell und geschichtlich reiche Landschaft Südosteuropas schrieb. Immer berichtet er frisch und anschaulich. Dass Patrick Leigh Fermor ein Büchernarr war, merkt man bei der Lektüre schnell.
Fermor, der heute auf einer griechischen Insel lebt, zählt zu den bedeutendsten britischen Reiseschriftstellern.«
Erika Achermann, St. Galler Tagblatt

»Er ging zu Fuß nach Konstantinopel, entführte einen Nazi-General, liebte eine rumänische Prinzessin und spielte in einem ungarischen Schloßhof Fahrrad-Polo: Der britische Gentleman-Abenteurer und König der Reiseliteratur Patrick Leigh Fermor.«
Julia Kospach, Österreich

»Fermor erweist sich als formvollendeter Stilist. Aus seinen Reiseerlebnissen, die immer wieder von kulturhistorischen Betrachtungen unterbrochen werden, macht er eine Kette funkelnder kunstvoller Miniaturen, die sich zu einem grossen Ganzen zusammensetzen: über weite Strecken liest man seine Geschichten, so als ob sie aus einem Abenteuer – oder Entwicklungsroman des 19. Jahrhunderts stammten.«
Jochen Kürten, Deutsche Welle

»Fermors Bücher zu lesen heißt, in eine untergegangene Welt einzutauchen, heißt, den Fuß vom Gaspedal zu nehmen und – wie er – zu Fuß weiterzugehen. Sein Blick auf die Welt gleicht dem eines neugierigen Schnitzeljägers, dem jeder Baum, jedes Gesicht, jedes Haus Anlaß zum Nachdenken und zum Lösen eines weiteren Geschichtsrätsels ist.«
Julia Kospach, Der Bund

»Es ist ein Wunderhorn der Erinnerung, das da vor uns ausgeschüttet wird, Fermor weiß noch nach Jahren die Situationen so zu beschreiben, als wären sie gerade erst vergangen. Er findet für die Wegstrecken durch Natur und Landschaft unvergeßliche Bilder.«
Klaus Walther, Freie Presse

»Wir folgen einstweilen glücklich einem Stilisten von zeitloser Eleganz, einem weisen und doch jung gebliebenen Autor, der hier so unprätentiös wie überzeugend den Roman einer Selbstfindung schreibt.«
Manfred Papst, NZZ am Sonntag

»Der erste Teil dieser Reise, von den Niederlanden durchs soeben faschistisch gewordene Deutschland, über Österreich, die Tschechoslowakei bis an die ungarische Grenze, 2005 unter dem Titel Zeit der Gaben erschienen, darf wohl als die literarische Sensation und verlegerische Großleistung des vergangenen Jahres gelten.
War Zeit der Gaben ein Schatz, so ist Zwischen Wäldern und Wasser ein Buch wie ein Traum. Bunt und lebensprall, sinnlich und sinnenfroh schildert Fermor diese heute so fremd anmutende, im Feuersturm des Zweiten Weltkriegs untergegangene Welt zwischen Okzident und Orient, die ganze Vielfalt der Völkerscharen und Völkerschaften, die ihm auf seinem Weg durch Tiefebene und transsilvanische Marschen bis in die siebenbürgischen Karpaten und zum Eisernen Tor begegnen, wo sich die Donau ihren Weg durch das große Gebirge in die Walachei bricht.«
Georg Schmidt, Deutschlandradio Kultur
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»Ein Künstler auf der Reise – man fiebert jedem seiner Schritte mit und staunt über das Mythische im Alltag, das er ganz beiläufig aufdeckt – das sind wahre Entdeckungsreisen! Dabei hatte man immer gedacht, Europa ist schon vollkommen vermessen. Fermor in Vollendung – farbiger, eleganter, lebensfroher und wissbegieriger denn je.«
Peter Pollak, Isarbote

»Was aber an seinem Reisebuch auch heute noch und immer wieder neu begeistert, ist das offene Auge des Autors für die Schönheiten der Landschaft und wie er seine sinnlichen Eindrücke beschreiben kann, wie er von ihnen schwärmt, auch wenn er sie scheinbar sachlich beschreibt. Da steht er stilistisch weit über seinen vielen Nachahmern.«
Georg Patzer, Literaturkritik



 




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