Monika Goetsch ist Anwärterin auf den Klaus-Michael Kühne Preis

Die Teilnehmer der diesjährigen Debütantensalons beim Harbour Front Literaturfestival stehen fest. Monika Goetsch ist mit ihrem Romandebüt Wasserblau eine von ihnen. Insgesamt präsentieren sich an vier Abenden zwölf Nachwuchsautorinnen und -autoren, die sich damit auch um den Klaus-Michael Kühne Preis bewerben. Dieser neue Literaturpreis wird im Rahmen des Harbour Front Literaturfestivals erstmalig ausgelobt und ist mit 5.000 € dotiert.

Das Ziel, mit dem Klaus-Michael Kühne Preis junge Literatur zu fördern und zu unterstützen, liegt dem Harbour Front Literaturfestival und der Klaus-Michael Kühne Stiftung sehr am Herzen.

Eine Jury, bestehend aus den Medien Hamburger Abendblatt, NDR Kultur, Stern und ZEIT Campus, wird den besten Text ermitteln. Die Preisverleihung findet am 18. Juli während der Abschlussveranstaltung des Harbour Front Literaturfestivals statt.


   



Foto: © Harald Kosch




Helle Helle bekommt die staatliche Kunstförderung »fürs Leben«

Soeben meldet der dänische Staatliche Kunstfond, dass die Autorin Helle Helle eine staatliche Förderung in Höhe von 150'000 DKK auf Lebenszeit erhält.

In der Jurybegründung heißt es:

»Mit ihren meisterhaften Inszenierungen des ganz gewöhnlichen Lebens tritt Helle Helle als eine der wichtigsten dänischen Gegenwartsautorinnen hervor, wenn es um die Darstellung der Mittelschicht und der dänischen Provinz geht. Ihre zwei jüngsten Romane, in denen sie sich mit Familiengeschichte und Metafiktion beschäftigt, zeigen, in welchem Maße sie im Stande ist, ihre Autorschaft weiterzuentwickeln und zu erneuern.«

Wir gratulieren sehr herzlich.

Helle Helles Roman Rødby – Puttgarden erscheint Mitte August im Dörlemann Verlag.


   



Foto: © Robin Skjoldborg




Rattenfänger-Literaturpreis 2010 für Felicitas Hoppe

Die Jury des Rattenfänger-Literaturpreises 2010 kürte aus 307 Bucheinsendungen einstimmig das Buch Iwein Löwenritter von Felicitas Hoppe zum diesjährigen Preisbuch.

Der mit 5.000 Euro dotierte Preis der Stadt Hameln wird am 26. November 2010 im Rahmen eines offiziellen Festaktes in Hameln an Felicitas Hoppe überreicht.

Wir gratulieren herzlich!


   



Foto: Thomas Andenmatten, © Stiftung Schloss Leuk




Der Dörlemann Verlag ist Verlag des Monats

Der Verein der unabhängigen Kleinbuchhandlungen der Schweiz, VUKB, ernennt den Dörlemann Verlag zum Verlag des Monats.

Die Begründung lautet:
»Der Verlag begeistert durch sein auserlesenes Programm mit wiederentdeckten Klassikern und neuer Literatur. Dörlemann gehört zu den Verlagen, die mit Feingespür und liebevoller Buchgestaltung immer wieder überrascht und bestätigt, dass das Buch ein Kulturgut ist.«


   







Heldinnen des Holocaust

Der britische Premierminister Gordon Brown hat soeben die Ehrenmedaille »Heroes of the Holocaust« posthum an Ida und Louise Cook verliehen.

Die Auszeichnung geht an Briten, die selbstlos ihr Leben riskierten, um Juden während des Holocaust zu helfen. Ida und Louise Cook schafften es, unter dem Deckmantel ihrer Opernleidenschaft mindestens 29 Juden die Ausreise nach Großbritannien zu ermöglichen.

Die Biographie der beiden Schwestern Ida & Louise von Louise Carpenter ist soeben im Dörlemann Verlag erschienen.


   



The Cook Estate / V & A, London




Comburg-Stipendiatin 2010 ist Felicitas Hoppe

Felicitas Hoppe erhält das Comburg-Literaturstipendium 2010.

Das Comburg-Literaturstipendium Schwäbisch Hall wird gemeinsam von der Landesakademie Comburg und der Stadt Schwäbisch Hall vergeben und getragen. Es umfasst einen vierwöchigen Aufenthalt in der wunderschönen Klosteranlage Comburg und einen Geldpreis von 4.000 Euro aus Stiftungsmitteln der Stadt Schwäbisch Hall. Das Stipendium geht an Autorinnen und Autoren, die besonders intensive Beziehungen zu Orten aufbauen, die dadurch zum Gegenstand der literarischen Verarbeitung werden.

Wir gratulieren ganz herzlich!


   



Foto: Thomas Andenmatten,
© Stiftung Schloss Leuk




Der MAN BOOKER INTERNATIONAL PRIZE 2009 geht an Alice Munro

Alice Munro ist soeben der hochdotierte und renommierte MAN BOOKER INTERNATIONAL PRIZE 2009 zugesprochen worden.

Das Erzähldebüt Alice Munros wird im Frühjahr 2010 im Dörlemann Verlag erstmals auf Deutsch in der Übersetztung Heidi Zernings erscheinen.

Dieser Erzählband DANCE OF THE HAPPY SHADES erschien 1968 bei McGraw-Hill Ryerson und wurde im selben Jahr mit dem Governor General’s Award for English Fiction ausgezeichnet. Schon in ihrem Debüt zeigt sich die große kanadische Autorin als präzise, unsentimentale und abgründige Chronistin zeitgenössischen Alltagslebens.

Wir gratulieren sehr herzlich!


   







Zolliker Kunstpreis 2009

Für seinen Erzählband Fallende Sonne verleiht die Zolliker Kulturkommission Michael Schmid den Förderpreis 2009.

Es handelt sich um einen von zwei Zolliker Kunstpreisen, die im Auftrag der Hintermeister-Gyger-Stiftung an Schweizer Künstlerinnen und Künstler vergeben werden, die im Kanton Zürich leben.

Wir gratulieren ganz herzlich!

Die Preisverleihung findet am 21. Juni 2009 statt.


   



Foto: © Marc Wetli




Zuger Anerkennungspreis 2009
für Holger Fock


Soeben erhielt Holger Fock von der Dialog-Werkstatt Zug den Anerkennungspreis 2009. Er übersetzt zwei Romane von Pierre Guyotat. Für uns hat Holger Fock von Théophile Gautier Jettatura übersetzt.

Wir gratulieren sehr herzlich!


   







Hamburger Förderpreise für literarische Übersetzungen 2008

Miriam Mandelkow wurde mit einem der drei diesjährigen Hamburger Förderpreise für literarische Übersetzungen ausgezeichnet. Die mit jeweils 2.500 Euro dotierten Preise wurden am am 26. November 2008 im Literaturhaus Hamburg verliehen. Wir gratulieren!

   







SWIPS-Literaturnacht in der Baseler Imprimerie u.a. mit Gunhild Kübler und ihrem Buch Noch Wünsche?



   







Übersetzerbarke 2008 für den Dörlemann Verlag

Der Dörlemann Verlag erhält die Übersetzerbarke 2008 des Verbands deutschsprachiger Übersetzer (VdÜ).
Die Begründung der Jury lautet:
»Die Verlegerin Sabine Dörlemann wagt es, weniger bekannte, aber erstklassige ausländische Autoren und weniger bekannte Werke renommierter internationaler Schriftsteller zu publizieren, vertraut sich also seit Bestehen ihres Verlages den Übersetzern an. Zum Beweis ihrer hohen Wertschätzung für deren Kunst hat sie es sich zum Prinzip gemacht, alle in von ihr Auftrag gegebenen Übersetzungen kompetent zu betreuen, fair zu bezahlen und ihren Teil für eine angemessene Würdigung zu leisten.«
Die Auszeichnung wird am 15. Oktober um 17:30 Uhr bei der Eröffnung des Übersetzerzentrums (Halle 5.0, Stand E 955) auf der Frankfurter Buchmesse überreicht.
Zur Verleihung der Übersetzerbarke ein Porträt von Miriam Mandelkow (PDF-Download) >


   







Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis 2007 an Dorothea Trottenberg

Der Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis 2007, der in diesem Jahr für die herausragende Übersetzung eines phantastischen Romans ins Deutsche ausgeschrieben war, geht an
Dorothea Trottenberg
für ihre Übertragung des Romans Der himmelblaue Speck von Vladimir Sorokin (DuMont Verlag 2000).

Verliehen wird der Preis am 14. September 2007.

Der nach Christoph Martin Wieland benannte und mit 12 000 Euro dotierte Preis wird vom „Freundeskreis zur internationalen Förderung literarischer und wissenschaftlicher Übersetzungen e.V.“ alle zwei Jahre für wechselnde Gattungen ausgeschrieben.

Bisherige Preisträger waren Fritz Vogelgsang, Heinz Riedt, Klaus Reichert, Karl Dedecius, Gerd Henniger, Renate Orth-Gutmann, Holger Fliessbach, Birgitta Kicherer, Berthold Zilly, Christa Schuenke, Maja Pflug, Frank Günther, Anke Caroline Burger und Petra Willim.

Wir gratulieren herzlich!


   







Anerkennungsgabe für Richard Weihe

Richard Weihe erhält für sein literarisches Schaffen von der UBS Kulturstiftung eine Anerkennungsgabe. Wir gratulieren herzlich!

   



Foto: © Marc Wetli




Anerkennungsgabe

Sabine Dörlemann erhält für ihre »konsequente und engagierte Arbeit« als Verlegerin von der UBS Kulturstiftung eine Anerkennungsgabe.

   



© Marc Wetli




Dag Solstad für den Independent Foreign Fiction Award nominiert

Gemeinsam mit fünf weiteren Autor-Übersetzer-Paaren waren Dag Soldstad und sein Übersetzer Sverre Lyngstad für den soeben auch auf Deutsch erschienenen Roman Scham und Würde (engl. Shyness and Dignity) für den »Independent Foreign Fiction Award 2007« nominiert. Verliehen wurde der Preis am 1. Mai 2007 an José Eduardo Agualusa und seinen Übersetzer Daniel Hahn.

   



Foto: © Tom Sandberg




Helmut-M.-Braem-Übersetzerpreis 2006

Der diesjährige Helmut-M.-Braem-Übersetzerpreis geht an

MANFRED ALLIÉ

für seine Übertragungen aus dem Englischen, insbesondere des Buches Die Zeit der Gaben des britischen Autors Patrick Leigh Fermor.


Manfred Allié übersetzt seit zwanzig Jahren stilistisch so unterschiedliche Autoren wie Patrick Leigh Fermor, Edith Wharton, Ralph Ellison, Yann Martel oder Richard Powers, und es gelingt ihm dabei, Eleganz mit Präzision und Klarheit mit rhythmischer Musikalität zu verbinden und so den Gestus der Erzähler in unsere Sprache zu übertragen.

Verliehen wird der Preis am 16. September 2006 in Wolfenbüttel im Rahmen der alljährlichen Tagung des Verbands deutschsprachiger Übersetzer (VdÜ).

Der mit 12.000 Euro dotierte Helmut-M.-Braem-Preis wird seit 1978 jedes zweite Jahr ausgeschrieben; die Preissumme stellen jeweils zur Hälfte der „Börsenverein des Deutschen Buchhandels“ und der „Freundeskreis zur internationalen Förderung literarischer und wissenschaftlicher Übersetzungen“ zur Verfügung.

Die bisherigen Preisträger waren Traugott König, Peter Urban, Eva Moldenhauer, Toni Kienlechner, Karin Kersten, Wilfried Böhringer, Karin Graf, Verena Reichel, Susanne Lange, Dieter E. Zimmer, Maralde Meyer-Minnemann, Marcus Ingendaay, Maria Carlsson und Helga van Beuningen.


   







Raja Rao verstorben

Der indische Schriftsteller Raja Rao, neben Mulk Raj Anand und R. K. Narayan einer der Begründer der indoenglischen Literatur, ist im Alter von 96 Jahren verstorben. Berühmt wurde Rao mit seinem 1938 erschienenen Gandhi-Roman Kanthapura, der schnell zum Kultklassiker avancierte und 2003 erstmals auf deutsch in der Übersetzung von Ulrich Blumenbach erschien.

Raja Rao wurde am 8. November 1909 in Mysore geboren. Mit 19 Jahren ging er nach Frankreich, wo er in Montpellier und an der Sorbonne studierte. Später lehrte er indische Philosophie und Buddhismus an der Universität von Austin, Texas, wo er auch seine letzten Jahre verbrachte. Er verstarb am 8. Juli 2006.


   



Foto: © Hans Beecham




Brage-Preis 2006 an Dag Solstad

Dag Solstad erhält den Brage-Preis, der als Norwegens wichtigster Literaturpreis gilt. Solstad, »der wie kein anderer Norwegens literarische Szene seit über 40 Jahren prägt«(Aldo Keel, NZZ), erhält den Bragepreis bereits zum zweiten Mal.

   



Foto: © Tom Sandberg




Tim Flannery zum Australier 2007 ernannt

Tim Flannery ist am 25. Januar 2007 in Canberra vom Premierminister zum Australier 2007 ernannt worden - wir gratulieren herzlich!

   



Foto: © Adam Bruzzone




Patrick Leigh Fermor - Eine weitere Ehrung für den großen Reiseschriftsteller

Patrick Leigh Fermor ist vom griechischen Präsidenten zum »Commander« des Phoenixordens ernannt worden.

   







Werkjahr des Kantons Zürich 2006

Michael Schmid erhält vom Kanton Zürich ein Werkjahr.

   



Foto: © Marc Wetli




Werkjahr des Kantons Zürich 2006

Anita Siegfried erhält vom Kanton Zürich ein Werkjahr.

   



Foto: © Marc Wetli




Valentin Katajew Kubik
im Literaturclub vom
14. Februar 2006


Vorgeschlagen von Roger Willemsen

Ausstrahlungen:
19.2.2006 13.30 Uhr 3sat


   







Patrick Hamiltons
Sklaven der Einsamkeit
im Literaturclub
am 21. März 2006


Roger Willemsem wird im Literaturclub am 21. März 2006 den Roman Sklaven der Einsamkeit von Patrick Hamilton beprechen. Wir freuen uns auf die geistreiche und anregende Diskussion der Kritiker Gabriele von Arnim, Peter Hamm und Jürg Altwegg!

Ausstrahlungen
SF 1: Dienstag, 21.3.2006, 22.20 h
Wiederholung SF 1: Mittwoch, 22.3.2006, 01.50 h
Wiederholung SF 2: Samstag, 26.3.2006, 16.10 h
3sat: Sonntag, 23.4.2006, 13.30 h


   







Die Zeit der Gaben
Jetzt in der 2. Auflage


»Der Bericht des letzten großen Deutschlandreisenden – ein Zeitfenster, unerwartet aufgestoßen in ein wunderliches, erstaunlich gastfreundliches, immer sangesfreudiges; ein innig christliches, erfrischend proletarisches, bürgerlich-modernes und manchmal noch ganz mittelalterliches, leider ab und zu von SA-Männergruppen durchbrülltes Deutschland ohne jede Ahnung vom baldigen Untergang.«
Wolfgang Büscher, Die Zeit


   







Max-Geilinger-Preis 2005

Irma Wehrli-Rudin und Sabine Dörlemann erhalten gemeinsam den Max-Geilinger-Preis 2005, Irma Wehrli für ihre bedeutungsvolle Übersetzungstätigkeit aus dem Angel-
sächsischen, Sabine Dörlemann für ihre Übersetzungen und ihre Tätigkeit als Verlegerin angelsächsischer Literatur. Der Preis ist mit insgesamt 25.000.- Schweizer Franken dotiert und wird am 12. März 2005 in Zürich verliehen. Die Laudatio hält Gunhild Kübler.


   



Foto: © Marc Wetli




taz-Kurzgeschichtenwettbewerb

Anita Siegfried erhält den 2. Preis beim taz-Kurzgeschichtenwettbewerb. Wir gratulieren!

   



Foto: © Marc Wetli




Hamburger Übersetzerpreis

Miriam Mandelkow erhält den »Hamburger Förderpreis für Literatur und literarische Übersetzung« für ihre Übersetzung von Patrick Hamiltons Roman HANGOVER SQUARE. Der Preis wird am 29. November im Hamburger Literaturhaus vergeben.

Hamiltons HANGOVER SQUARE erscheint Anfang Februar 2005.


   







Das große Lesen!

Das ZDF sucht nach dem Lieblingsbuch der Deutschen. BÖRSENBLATT online fragt Verleger, Buchhändler, Autoren und Prominente nach ihrem persönlichen Favoriten:

»Einen absoluten Favoriten zu nennen wäre mir schlicht unmöglich; ich möchte mich darum auf mein Lieblingsbuch dieses Frühjahrs beschränken: Die Violinen von Saint-Jacques von Patrick Leigh Fermor, das endlich auf Deutsch vorliegt, in einer sehr guten Übersetzung übrigens – für mich ein perfekter Roman.«
Peter S. Fritz, Literaturagent, Zürich


   







Norwegischer Aschehoug-Preis für sein Gesamtwerk
an Dag Solstad


Norwegischer Literaturpreis. Der norwegische Aschehoug-Preis geht an den 1941 geborenen Romancier und Essayist Dag Solstad. Solstad erhält die Auszeichnung für sein Gesamtwerk. In der Begründung der Jury heisst es: «Das meiste steht in Solstads Texten auf dem Spiel: Syntax, Politik, historisches Bewusstsein.» Solstad gehört seit den sechziger Jahren zu den prägenden Autoren Norwegens. Seine Bücher sind in neun Sprachen übersetzt. In diesen Tagen ist mit «Elfter Roman. Achtzehntes Buch» erstmals eines seiner Werke auch auf deutsch erschienen. A. Kl.

Neue Zürcher Zeitung, Samstag 28.8.2004


   



Foto: © Tom Sandberg