Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis 2007 an Dorothea Trottenberg Der Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis 2007, der in diesem Jahr für die herausragende Übersetzung eines phantastischen Romans ins Deutsche ausgeschrieben war, geht an Dorothea Trottenberg für ihre Übertragung des Romans Der himmelblaue Speck von Vladimir Sorokin (DuMont Verlag 2000). Verliehen wird der Preis am 14. September 2007. Der nach Christoph Martin Wieland benannte und mit 12 000 Euro dotierte Preis wird vom „Freundeskreis zur internationalen Förderung literarischer und wissenschaftlicher Übersetzungen e.V.“ alle zwei Jahre für wechselnde Gattungen ausgeschrieben. Bisherige Preisträger waren Fritz Vogelgsang, Heinz Riedt, Klaus Reichert, Karl Dedecius, Gerd Henniger, Renate Orth-Gutmann, Holger Fliessbach, Birgitta Kicherer, Berthold Zilly, Christa Schuenke, Maja Pflug, Frank Günther, Anke Caroline Burger und Petra Willim. Wir gratulieren herzlich! | |||
Anerkennungsgabe für Richard Weihe Richard Weihe erhält für sein literarisches Schaffen von der UBS Kulturstiftung eine Anerkennungsgabe. Wir gratulieren herzlich! | Foto: © Marc Wetli | ||
Anerkennungsgabe Sabine Dörlemann erhält für ihre »konsequente und engagierte Arbeit« als Verlegerin von der UBS Kulturstiftung eine Anerkennungsgabe. | © Marc Wetli | ||
Dag Solstad für den Independent Foreign Fiction Award nominiert Gemeinsam mit fünf weiteren Autor-Übersetzer-Paaren waren Dag Soldstad und sein Übersetzer Sverre Lyngstad für den soeben auch auf Deutsch erschienenen Roman Scham und Würde (engl. Shyness and Dignity) für den »Independent Foreign Fiction Award 2007« nominiert. Verliehen wurde der Preis am 1. Mai 2007 an José Eduardo Agualusa und seinen Übersetzer Daniel Hahn. | Foto: © Tom Sandberg | ||
Helmut-M.-Braem-Übersetzerpreis 2006 Der diesjährige Helmut-M.-Braem-Übersetzerpreis geht an MANFRED ALLIÉ für seine Übertragungen aus dem Englischen, insbesondere des Buches Die Zeit der Gaben des britischen Autors Patrick Leigh Fermor. Manfred Allié übersetzt seit zwanzig Jahren stilistisch so unterschiedliche Autoren wie Patrick Leigh Fermor, Edith Wharton, Ralph Ellison, Yann Martel oder Richard Powers, und es gelingt ihm dabei, Eleganz mit Präzision und Klarheit mit rhythmischer Musikalität zu verbinden und so den Gestus der Erzähler in unsere Sprache zu übertragen. Verliehen wird der Preis am 16. September 2006 in Wolfenbüttel im Rahmen der alljährlichen Tagung des Verbands deutschsprachiger Übersetzer (VdÜ). Der mit 12.000 Euro dotierte Helmut-M.-Braem-Preis wird seit 1978 jedes zweite Jahr ausgeschrieben; die Preissumme stellen jeweils zur Hälfte der „Börsenverein des Deutschen Buchhandels“ und der „Freundeskreis zur internationalen Förderung literarischer und wissenschaftlicher Übersetzungen“ zur Verfügung. Die bisherigen Preisträger waren Traugott König, Peter Urban, Eva Moldenhauer, Toni Kienlechner, Karin Kersten, Wilfried Böhringer, Karin Graf, Verena Reichel, Susanne Lange, Dieter E. Zimmer, Maralde Meyer-Minnemann, Marcus Ingendaay, Maria Carlsson und Helga van Beuningen. | |||
Raja Rao verstorben Der indische Schriftsteller Raja Rao, neben Mulk Raj Anand und R. K. Narayan einer der Begründer der indoenglischen Literatur, ist im Alter von 96 Jahren verstorben. Berühmt wurde Rao mit seinem 1938 erschienenen Gandhi-Roman Kanthapura, der schnell zum Kultklassiker avancierte und 2003 erstmals auf deutsch in der Übersetzung von Ulrich Blumenbach erschien. Raja Rao wurde am 8. November 1909 in Mysore geboren. Mit 19 Jahren ging er nach Frankreich, wo er in Montpellier und an der Sorbonne studierte. Später lehrte er indische Philosophie und Buddhismus an der Universität von Austin, Texas, wo er auch seine letzten Jahre verbrachte. Er verstarb am 8. Juli 2006. | Foto: © Hans Beecham | ||
Brage-Preis 2006 an Dag Solstad Dag Solstad erhält den Brage-Preis, der als Norwegens wichtigster Literaturpreis gilt. Solstad, »der wie kein anderer Norwegens literarische Szene seit über 40 Jahren prägt«(Aldo Keel, NZZ), erhält den Bragepreis bereits zum zweiten Mal. | Foto: © Tom Sandberg | ||
Tim Flannery zum Australier 2007 ernannt Tim Flannery ist am 25. Januar 2007 in Canberra vom Premierminister zum Australier 2007 ernannt worden - wir gratulieren herzlich! | Foto: © Adam Bruzzone | ||
Patrick Leigh Fermor - Eine weitere Ehrung für den großen Reiseschriftsteller Patrick Leigh Fermor ist vom griechischen Präsidenten zum »Commander« des Phoenixordens ernannt worden. | |||
Werkjahr des Kantons Zürich 2006 Michael Schmid erhält vom Kanton Zürich ein Werkjahr. | Foto: © Marc Wetli | ||
Werkjahr des Kantons Zürich 2006 Anita Siegfried erhält vom Kanton Zürich ein Werkjahr. | Foto: © Marc Wetli | ||
Valentin Katajew Kubik im Literaturclub vom 14. Februar 2006 Vorgeschlagen von Roger Willemsen Ausstrahlungen: 19.2.2006 13.30 Uhr 3sat | |||
Patrick Hamiltons Sklaven der Einsamkeit im Literaturclub am 21. März 2006 Roger Willemsem wird im Literaturclub am 21. März 2006 den Roman Sklaven der Einsamkeit von Patrick Hamilton beprechen. Wir freuen uns auf die geistreiche und anregende Diskussion der Kritiker Gabriele von Arnim, Peter Hamm und Jürg Altwegg! Ausstrahlungen SF 1: Dienstag, 21.3.2006, 22.20 h Wiederholung SF 1: Mittwoch, 22.3.2006, 01.50 h Wiederholung SF 2: Samstag, 26.3.2006, 16.10 h 3sat: Sonntag, 23.4.2006, 13.30 h | |||
Die Zeit der Gaben Jetzt in der 2. Auflage »Der Bericht des letzten großen Deutschlandreisenden – ein Zeitfenster, unerwartet aufgestoßen in ein wunderliches, erstaunlich gastfreundliches, immer sangesfreudiges; ein innig christliches, erfrischend proletarisches, bürgerlich-modernes und manchmal noch ganz mittelalterliches, leider ab und zu von SA-Männergruppen durchbrülltes Deutschland ohne jede Ahnung vom baldigen Untergang.« Wolfgang Büscher, Die Zeit | |||
Max-Geilinger-Preis 2005 Irma Wehrli-Rudin und Sabine Dörlemann erhalten gemeinsam den Max-Geilinger-Preis 2005, Irma Wehrli für ihre bedeutungsvolle Übersetzungstätigkeit aus dem Angel- sächsischen, Sabine Dörlemann für ihre Übersetzungen und ihre Tätigkeit als Verlegerin angelsächsischer Literatur. Der Preis ist mit insgesamt 25.000.- Schweizer Franken dotiert und wird am 12. März 2005 in Zürich verliehen. Die Laudatio hält Gunhild Kübler. | Foto: © Marc Wetli | ||
taz-Kurzgeschichtenwettbewerb Anita Siegfried erhält den 2. Preis beim taz-Kurzgeschichtenwettbewerb. Wir gratulieren! | Foto: © Marc Wetli | ||
Hamburger Übersetzerpreis Miriam Mandelkow erhält den »Hamburger Förderpreis für Literatur und literarische Übersetzung« für ihre Übersetzung von Patrick Hamiltons Roman HANGOVER SQUARE. Der Preis wird am 29. November im Hamburger Literaturhaus vergeben. Hamiltons HANGOVER SQUARE erscheint Anfang Februar 2005. | |||
Das große Lesen! Das ZDF sucht nach dem Lieblingsbuch der Deutschen. BÖRSENBLATT online fragt Verleger, Buchhändler, Autoren und Prominente nach ihrem persönlichen Favoriten: »Einen absoluten Favoriten zu nennen wäre mir schlicht unmöglich; ich möchte mich darum auf mein Lieblingsbuch dieses Frühjahrs beschränken: Die Violinen von Saint-Jacques von Patrick Leigh Fermor, das endlich auf Deutsch vorliegt, in einer sehr guten Übersetzung übrigens – für mich ein perfekter Roman.« Peter S. Fritz, Literaturagent, Zürich | |||
Norwegischer Aschehoug-Preis für sein Gesamtwerk an Dag Solstad Norwegischer Literaturpreis. Der norwegische Aschehoug-Preis geht an den 1941 geborenen Romancier und Essayist Dag Solstad. Solstad erhält die Auszeichnung für sein Gesamtwerk. In der Begründung der Jury heisst es: «Das meiste steht in Solstads Texten auf dem Spiel: Syntax, Politik, historisches Bewusstsein.» Solstad gehört seit den sechziger Jahren zu den prägenden Autoren Norwegens. Seine Bücher sind in neun Sprachen übersetzt. In diesen Tagen ist mit «Elfter Roman. Achtzehntes Buch» erstmals eines seiner Werke auch auf deutsch erschienen. A. Kl. Neue Zürcher Zeitung, Samstag 28.8.2004 | Foto: © Tom Sandberg | ||