Martha Gellhorn


Ausgewählte Briefe

»Wer ein wahrhaft unkonventionelles, radikal selbstbestimmtes Leben aus dem letzten Jahrhundert kennenlernen will, der muss Martha Gellhorns Briefe lesen.«
Edelgard Abenstein, DeutschlandRadio

»Mit fünfundzwanzig schreibt Martha Gellhorn: ›Für mich ist Perfektion vollkommene Lebendigkeit, wach und begierig zu sein, alles zu wollen, was Wachstum und Intensität bedeutet.‹ In diesem Sinne war Martha Gellhorn perfekt.«
Elmar Schenkel, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Von Ende 1931 bis Mitte 1996 datieren die im Band versammelten Briefe. In Anbetracht dieser Zeitspanne lässt die von Gellhorns Biografin Caroline Moorehead zusammengestellte Briefauswahl trotz dem stattlichen Umfang von gut 350 Seiten das Leben der Verfasserin verblüffend rasch vorbeiziehen; dazu trägt die inhaltliche Breite ebenso bei wie der zwischen umgänglicher Lässigkeit und gespitzter Pointe oszillierende Stil – und nicht zuletzt der Wechsel in Tonfall und Ausrichtung, der sich durch die grosse Zahl unterschiedlicher Adressaten ergibt.«
Angela Schader, Neue Zürcher Zeitung
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»Ihre Briefe sind Zeugnis einer unabhängigen und starken, freilich auch zerrissenen Frau, die vielleicht keine besonders gute Analytikerin war, aber großzügig, geistreich und trinkfest, mit einem verlässlichen Urteilsvermögen. Man kann gar nicht genug kriegen von ihrer Korres-pondenz. Ein riesiger Schatz, den es noch zu entdecken gilt.«
Klaus Bittermann, die tageszeitung

»Der von Gellhorns Biographin Caroline Moorehead herausgegebene Band mit Briefen aus sechs Jahrzehnten offenbart nicht nur unbekannte Details aus dem Privatleben der Journalistin. Er zeigt Gellhorn auch als streitbare Zeitgenossin, die gerne und leidenschaftlich Position bezog. ... Ihre Briefe sind temperamentvoll, geistreich, unverblümt und stilistisch brillant.«
Wera Reusch, WDR5 Scala

»Martha Gellhorn begegnete sich selbst, wenn sie Briefe schrieb. Fand zu sich, hörte auf zu rasen. Daher diese wunderbare Korrespondenz, die sie zu einer der bedeutendsten Briefeschreiberinnen des 20. Jahrhunderts machte.«
Kirsten Martins, BR2

»Sie berichtete 59 Jahre aus den Krisengebieten der Welt. Doch ebenso gern hing Martha Gellhorn mit ihren Reporter-Kollegen herum, lachte zu laut, rauchte und trank zu viel. Kein Wunder, dass ihr im spanischen Bürgerkrieg ein zerlumpter Draufgänger namens Hemingway gefiel ...«
Simone Rickert, Brigitte

»eines der interessantesten Bücher des vergangenen Herbstes«
Tagesspiegel

»Mit ›Augen und Ohren‹ beobachtete Gellhorn Zeit ihres Lebens das Kriegstreiben – in Deutschland, Vietnam und an anderen Schauplätzen. Mit gleicher Intensität ging sie das Leben an. Ihre Korrespondenz in Ausgewählte Briefe (Dörlemann) legt Zeugnis davon ab: Wenn Gellhorn 1949 einem ehemaligen Kampfgefährten euphorisch schreibt, sie werde ein Findelkind aus Pistoia adoptieren; wenn sie im Stillen mit ihrer missglückten Ehe mit Hemingway abrechnet.«
Stefanie Schulte-Krude, Süddeutsche Zeitung

»Nach drei Bänden mit Erzählungen liegt nun eine stattliche Briefauswahl vor. Sie zeigt die Autorin als eigenwilige, eindrückliche und auch unheimliche Persönlichkeit. ... In ihren Briefen war sie in jedem Satz unterhaltsam und wach, manchmal zärtlich, manchmal auch unglaublich schroff, wie eine an den todkranken Leonard Bernstein gerichtete Schelte zeigt.«
Manfred Papst, NZZ am Sonntag

»Es lohnt sich unbedingt, Martha Gellhorn zu lesen, ihre Reportagen, Erzählungen und Briefe, all diese Zeugnisse eines kühnen, erlebnishungrigen Lebens. Sie taugt zwar nicht zum Idol. Doch als packende, höchst beeindruckende Persönlichkeit macht sie eine ausgezeichnete Figur.«
Eberhard Falcke, Tages-Anzeiger

»Miriam Mandelkow hat die Texte großartig übersetzt in eine sensationell präzise, gegenwärtige Sprache.«
Joe Bauer, Stuttgarter Nachrichten

»Die Briefe zeigen die besessene Schreiberin, die ein abenteuerliches und aufreibendes Leben führte, von der privaten Seite. Meist sind die Adressaten der witzigen, leidenschaftlichen, schonungslos ehrlichen Briefe ihre häufig wechselnden Liebhaber.«
Steffen Radlmaier, Nürnberger Nachrichten

»Der kleine, feine Zürcher Verlag Dörlemann gibt ganz wunderbare Bücher heraus. ... Wir lernen eine Frau kennen, die dauernd in Bewegung war. Und die selbst in Briefen jeden Satz mit Bedacht wählt.«
Bernhard Flieher, Salzburger Nachrichten

»Fesselnder ›Roman‹, der über die Authentizität seine Spannung entfaltet. Der Dörlemann Verlag hat damit in Deutsch einen vierten seiner wunderbar bibliophilen Gellhorn-Bände herausgegeben...«
Hans Hoffmeister, Thüringische Landeszeitung

»Martha Gellhorn war Schriftstellerin und Kriegsreporterin. Ständig unterwegs schrieb sie tagaus, tagein unzählige Briefe, um den Kontakt zu halten, zu Freunden und Verlegern, zu ihren zahlreichen Liebhabern, Ex-Liebhabern und Ehemännern.«
Margit Lesemann, BuchMarkt

»In den Briefen wimmelt es von scharfsinnigen Analysen, philosophischen Gedanken, aber auch jeder Menge hochkochender Emotionen und Widersprüche. Es entsteht das Porträt einer engagierten Kämpferin für Fortschritt und Gerechtigkeit, einer schönen, temperamentvollen Frau und, wie Sigrid Löffler im Nachwort festhält, einer »der bedeutendsten Briefeschreiberinnen des Jahrhunderts«.«
Tobias Schwartz, Zitty Berlin

»Es sind leichtfüßige, unbeschwerte, (wenn, vor allem sich selbst) anklagende, wütende, engagierte, immer sehr persönliche, ehrliche und lässige Briefe an illustre (und auch oft prominente) Empfänger: Eleanor Roosevelt, Ernest Hemingway, H. G. Wells, Sybille Bedford, Leonard Bernstein, Jacqueline Kennedy, Nicholas Shakespeare, Bill Buford und viele andere. Sie zeigen Martha Gellhorn als eine herausragende Schriftstellerin des 20. Jahrhunderts und machen neugierig auf weitere Bände der vorbildlichen deutschsprachigen Edition ihrer Werke im Zürcher Dörlemann Verlag.«
Simon Berger, Bücherschau

»Caroline Moorehead ermöglichte durch die Herausgabe der Ausgewählten Briefe von Martha Gellhorn einen sehr persönlichen Eindruck in deren Leben, Arbeit und vor allem auch Persönlichkeit ... Die Briefe selbst sind leicht, spritzig und sprühen vor Freude am Briefe schreiben.«
Stephanie Müller, Kritische Ausgabe

»Nach drei schön aufgemachten Bänden mit Novellen setzt der Zürcher Dörlemann-Verlag sein Engagement für Martha Gellhorn nun mit der Übersetzung der Ausgewählten Briefe fort, zusammengestellt von der Gellhorn-Biografin Caroline Moorehead. ... Wer Martha Gellhorns Persönlichkeit, ihren unerhörten Eigenwillen und ihre Widersprüche kennen lernen will, muss ihre Briefe lesen.«
Eberhard Falcke, Der Bund

»Dem Dörlemann Verlag ist mit der Herausgabe der ausgewählten Briefe die Wiederentdeckung einer beachtlichen Schriftstellerin gelungen, deren Lebensform für das 20. Jahrhundert bedeutsam war. Ihre exzentrische Lebensart, das aufregende Leben, das reich an Begegnungen und von Abenteuerlust und Unerschrockenheit gekennzeichnet war, zog unzählige Menschen in ihren Bann.«
Claudine Borries, Bookreporter.de

»Gellhorns Karriere als Kriegsreporterin hat sie in die vordersten Linien unzähliger internationaler Konflikte gebracht ... Aus ihren Briefen sprüht ihre Leidenschaft, die sie in jeder Beziehung als Frau auszeichnete. Diese zum Teil sehr liebevollen Briefe an ihre Freunde geben dem gebannten Leser einen hervorragenden Eindruck von einem intensiven, aber auch harten Leben als Schriftstellerin.«
Winfried Stanzick, Bookreporter.de

»Gellhorns Briefe sind schön, weil sie davon erzählen, wie sich das eigene Leben mit dem Leben anderer verwebt, ohne doch in diesen anderen Leben aufzugehen. Wem immer sie schreibt, immer spürt man den Geist und die Kontur einer Person, die eine zwingende Beziehung zu einer Sache hat und deshalb nicht korrumpierbar ist.«
Andrea Winkler, Die Presse

»Martha Gellhorn, die stets ›Liebe und das Streben nach Vollkommenheit verbinden‹ wollte, konnte auf ein reiches, erfülltes Leben zurückblicken, das ihr eigenes war, und in ihren Briefen uns Nachgeborenen von einer immerhin möglichen Lebensintensität erzählt.«
Herbert Debes, Glanz & Elend

»Ihre Korrespondenz ist grandios, hinreißend, sensationell, sie offenbart einen großzügigen und leidenschaftlichen Lebensentwurf, der heute ausgestorben scheint.«
Klaus Bittermann, Edition Tiamat - das Blog

»Im Dörlemann Verlag sind nun die Briefe der Journalistin und Schriftstellerin erschienen. Es sind Dokumente, die einen faszinierenden Einblick in das Denken und Fühlen der brillanten Kriegsreporterin gewähren.«
Birgit Schmidt, Jungle World

»In ihren Briefen findet man sie so wieder, wie sie hier beschrieben ist: lebendig, offen, freimütig, leidenschaftlich und klar. Man kann das Buch nur empfehlen!«
Claudine Borries, Literature.de

»Nach der Lektüre der Briefe hat man das Gefühl eines langen und sehr intensiven Gesprächs mit einer faszinierenden, gleichermaßen starken wie zerrissenen Frau. Ein Erlebnis!«
Sabine Langohr, Amicella

»Die Ausgewählten Briefe bieten der LeserIn auf vielfältige Weise Genuss: wir erhalten einen tiefen Einblick in das Denken und Fühlen einer außergewöhnlichen Frau und zugleich sind diese Briefe Zeugnis einer aufregenden Zeit.«
Miriam Hutter, Aviva Berlin




Das Gesicht des Krieges

»Eine große Reporterin … Die besten Texte dieses Genres. Gellhorn schaut auf den Schrecken, ohne zu blinzeln … nie aber verliert sie aus den Augen, was das Schicksal der Menschen ist. ›Hinter dem Stacheldraht und dem elektrischen Zaun saßen die Skelette in der Sonne‹, heißt es über ihren Besuch in Dachau (Mai 1945), der ein Wendepunkt ihres Lebens ist, dem viele Schrecken folgen. Kaum einer, der sie so klar, so ergreifend beschreibt wie sie.«
Susanne Mayer, Die Zeit

»Martha Gellhorn war in allen Krisengebieten der Welt unterwegs. Sie hatte ein Herz für die Erniedrigten und Beleidigten. Und sie war eine begnadete Schriftstellerin und unerschrockene Powerfrau … Sechs Bücher von Martha Gellhorn hat der Dörlemann Verlag in den letzten Jahren herausgebracht. Und man sollte auf keinen Fall versäumen, jedenfalls einige von ihnen zu lesen.«
Gabriele von Arnim, Literarische Welt
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»Martha Gellhorn gehörte zu den besten Kriegskorrespondenten, die es je gab … Der Dörlemann Verlag hat ein liebevoll gestaltetes, sehr lesenswertes Buch mit übersetzten Gellhorn-Reportagen von 1937 bis 1987 herausgebracht. Es erinnert an eine großartige Journalistin, an eine mutige, ihrem moralischen Leitstern folgende Frau.«
Joachim Käppner, Süddeutsche Zeitung

»Die gut 550-seitige Parforcetour durch zerbombte Städte, Lazarette, verwüstete Frontabschnitte fordert den Leser, gewiss; aber sie belohnt auch durch verblüffende Informationen … und durch atemberaubende Exploits wie etwa Gellhorns nächtlichen Flug in einem der ›Schwarze Witwen‹ genannten britischen Jagdbomber. Und vor allem fordert sie im denkbar besten Sinn: durch den klaren, humanen Blick der Berichterstatterin, der sich lieber dorthin wendet, wo Mut und Anstand zu finden sind, als in Abgründen menschlicher Verworfenheit und Bösartigkeit zu schwelgen.«
Angela Schader, NZZ
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»Martha Gellhorn hat längst die Statur einer Legende gewonnen … Ihre Kriegsreportagen (haben) ganz besondere und unverwechselbare Qualitäten: Sie bieten ein fesselndes Panorama historischer Erfahrungen aus erster Hand. Sie demontieren ein paar nach wie vor kursierende Illusionen und Lügen über den Krieg als Weltverbesserungsmittel. Und sie bereiten das Vergnügen mit einer Persönlichkeit unterwegs zu sein, deren Blick auf sich selbst nicht weniger klar und kritisch war als ihr Blick auf die infernalischen Seiten der Welt.«
Eberhard Falcke, Deutschlandfunk Büchermarkt, Buch der Woche
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»Mochten andere sich berauschen an der Propagandadroge – Martha Gellhorn setzte dem nüchterne Genauigkeit entgegen … Weil sie alle Machtzentren mied und mit großer Empathie zu schildern vermochte, was Krieg für die einfache Bevölkerung hieß und heißt, sind ihre im Kriegsalltag entstandenen Reportagen wohl auch heute noch so lesenswert. Diese Reportagen sind Mahnmale.«
Knut Cordsen, Bayern 2

»In dieser eindringlichen Knappheit setzt sich hier eine ganze Epoche zusammen, und man muss dem kleinen Schweizer Dörlemann Verlag dankbar sein, dass er Gellhorns Briefe und Reportagen seit ein paar Jahren wiederentdeckt, neu übersetzt und in wunderschönen Bänden herausbringt.«
Sibylle Hamann, Falter

»Lapidar, nüchtern und deshalb umso erschütternder.«
Sabine Vogel, Berliner Zeitung

»Sie hat das Gespür der Schriftstellerin für Unscheinbares, das andere nicht mitkriegen, und einen scharfen Blick für alles von Kriegslärm und -geschrei überdröhnte Zivile, das jeweilige Hinterland eingeschlossen. Sie ist in einem Maß embedded, manchmal sogar wörtlich, das heutige Medientheoretiker mit Naserümpfen quittieren. Für sie sind ›Distanz‹ und ›Objektivität‹ leere Hülsen, ihr eigener Stil ist das krasse Gegenprogramm: so radikal subjektiv wie akribisch informiert, getränkt mit klugem Witz, tiefer Sympathie und unbändigem Zorn. Sie ist schonungslos, auch sich selbst gegenüber, und bewegt sich so selbstbewusst wie empathisch als – obendrein schöne – Frau auch unter Soldaten, die zu ihrer Zeit alle Männer sind.«
Pieke Biermann, Deutschlandradio Kultur
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»Die Zeit, als die Konfliktlinien in einem Krieg so deutlich verliefen wie im Zweiten Weltkrieg, sind längst Geschichte. Martha Gellhorns Reportagen zeugen davon in kongenialer Weise. Sie entführen uns weit weg in eine hässliche Welt aus dem letzten Jahrhundert, als Elend, Krankheit, Tod und Leiden sich noch mitten in Europa austobten.«
Klaus Bittermann, taz
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»Das Gesicht des Krieges ist lesenswert - packend und gleichzeitig nüchtern schreibt Gellhorn ihre Reportagen über die leidenden Gesichter des Krieges, die Gesichter der Zivilbevölkerung.«
Julia Gindl, ORF Hörfunk
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»Diese Texte [sind] mit großem Gewinn zu lesen. Sie beschreiben das, was ›am Boden‹ passiert, wenn die da Oben Krieg spielen. Wenn Grenzen verschoben werden, schreibt Gellhorn in ihrem sachlichen, sehr präzisen Stil, müssen irgendwo ein Familienvater mit ein paar Kühen und ein kleiner Ladenbesitzer das ausbaden.«
Thomas Friedrich, Ultimo

»Wenn jemand so flüssig, geistreich und klug an Welterfahrung, schon in jungen Jahren, schreiben kann wie Martha Gellhorn, wie interessant muss sie dann, sie war übrigens fünf Jahre mit Ernest Hemingway verheiratet, erst im Gespräch gewesen sein … Die Reporterin war an den umkämpftesten Fronten unterwegs, kannte und sprach mit den Machern, Planern und Helden über die Schrecknisse und Kuriositäten in den bellizistischen Umständen und Nöten.«
Wilhelm Hindemith, Badische Zeitung

»Natürlich stehen Martha Gellhorns Reportagen mit ihren Beobachtungen und Einsichten nicht alleine da. Trotzdem haben sie ganz besondere und unverwechselbare Qualitäten: Sie bieten ein fesselndes Panorama historischer Erfahrungen aus unmittelbarer Anschauung. Und sie demonstrieren ein paar nach wie vor kursierende Illusionen und Lügen über den Krieg als Weltverbesserungsmittel.«
Eberhard Falcke, Tages-Anzeiger

»Martha Gellhorn hat ihr Leben lang Kriege gesammelt wie andere Leute Briefmarken. … Allein daß sie mehr als ein halbes Jahrhundert lang als professionelle Schlachtenbummlerin an allen möglichen Fronten, Krisenherden und Kriegsschauplätzen dieser Erde unterwegs war, macht sie zu Amerikas bedeutendster Kriegsreporterin des Jahrhunderts.«
Sigrid Löffler, Europäische Rundschau

»Geschossen hat Gellhorn niemals. Sie schlug ihre Schlachten mit der Schreibmaschine. Und lang war sie überzeugt, ihre Arbeit als Kriegsreporterin würde helfen, die Welt besser zu machen. Worte waren ihre Munition und Sätze ihre Waffen, mit denen sie die Welt wachrütteln wollte.«
Bernhard Flieher, Salzburger Nachrichten

»Gellhorn agiert wie ein Fußsoldat: wagemutig und am Boden der Tatsachen. Sie schreibt darüber anregend und seriös zugleich. Jener dreckigen Schlammspur, die der Krieg zieht, spürt sie über den ganzen Globus verteilt nach und berichtet reportagenartig.«
Juliane Fischer, The Gap

»Die Texte [sind] heute noch so eindringlich, frisch und flüssig zu lesen, als ob sie erst kürzlich geschrieben worden wären … Martha Gellhorn schrieb klassische Reportagen, keine geschwätzigen Selbsterfahrungsgeschichten. Kommt dazu, dass die Bücher des Dörlemann Verlags ein Schmaus für Bibliophile sind – mit Leinen und Lesebändchen.«
Peter Weishaupt, P.S. Zeitung

»Es sind aber nicht nur ihr Mut und ihr guter Riecher für die wichtigen Momente, die ihre Texte auszeichnen. Gellhorn kann schreiben wie kaum eine andere. Ihre Reportagen sind lyrisch und punktgenau zugleich, informieren über das Geschehen hinter den Kulissen und lassen die Realität des Krieges auch auf der anderen Seite der Welt nachvollziehbar erscheinen … Ihre Courage ist ebenso bewundernswert wie ihre Texte einzigartig und berührend.«
Claire Horst, AVIVA-Berlin
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»Ausgestattet mit einem geradezu schriftstellerischen Gespür für das Detail und das Unscheinbare, getrieben von einer radikalen Subjektivität, der so etwas wie ›Objektivität‹ nur als leere Worthülse gegenüberstehen kann, reflektiert sie in ihren von Gefühl und auch klugem Witz getragenen Reportagen eine Welt voller kleiner und großer kriegerischer Auseinandersetzungen, in der Frieden stets ein noch zu erreichendes Ziel bleibt.«
Matthias Eichardt, Jenaer Stadtmagazin 07

»Al Zeugin unermesslichen Kriegsleides verfasste sie eine glänzende Einführung zu ihren Texten, die sich alle Machthaber dieser Welt zwecks Vermeidung weiterer Kriege stetig vor Augen halten sollten.«
Bruder Gerold Zenoni OSB, Salve

»Erstaunt liest man auf jeder Seite wie feinfühlig die US-Bürgerin schreibt und wie politisch feinsinnig sie die Allianzen und Mesallianzen der Politiker in Kriegszeiten analysiert.«
Schweizer Buchhandel

»Dass sie Subjektivität nicht scheut, macht ihre Texte aus. Da ist kein Kitsch, kein falscher Ton, keine Egomanie drinnen … Sie beschreibt mit einer unglaublich liebevollen, sympathisierenden, zornigen und witzigen Art. Das ist ihr Stil.«
Pieke Biermann, rbb Radio Eins

»Streckenweise sind ihre Schilderungen fast nicht auszuhalten. Denn Gellhorn schont ihre Leserschaft nicht, etwa wenn sie von den Napalm-Opfern US-amerikanischer Angriffe berichtet.«
Rolf Hürzeler, Kulturtipp

»Martha Gellhorn war immer dabei. Erst mit grossem Enthusiasmus, dann mit totaler Enttäuschung, am Schluss mit illusionslosen Einsichten in das eigene Tun … Ihre Reisen von Schlachtfeld zu Schlachtfeld sind Momentaufnahmen aus persönlicher Sicht, nicht von Erinnerung oder Nostalgie getrübt.«
Valeria Heintges, St.Galler Tagblatt

»Der Schweizer Dörlemann Verlag bringt verdienstvollerweise seit einiger Zeit ausgewählte Werke von Martha Gellhorn heraus. Jetzt ist der berühmte Band Das Gesicht des Krieges mit Reportagen aus den Jahren 1937–1987 in der Übersetzung von Hans-Ulrich Möhring erschienen.«
Steffen Radlmaier, Nürnberger Nachrichten

»All ihre Reportagen [sind] getragen von einem Grundgestus: Gegen den Krieg anzuschreiben, dessen unmenschliches Gesicht sie in jeder Reportage zeigte.«
Dorothee Schmitz-Köster, Nordwestradio

»Wer mehr über Hintergründe und Tatsachen der Kriege, die unsere Welt heimsuchten, erfahren will, sollte diese prägnanten, packend geschriebenen Reportagen, denen viele LeserInnen zu wünschen sind, unbedingt zur Hand nehmen.«
Ingrid Isermann, Literatur und Kunst
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»Wie Gellhorn in Nürnberg die angeklagten Hauptkriegsverbrecher beschreibt, vom stumpfen Göring, dem weinerlichen Keitel bis zum hochnäsigen Reichsbankpräsidenten Hjalmar Schacht, das sollte man gelesen haben … Die Sammlung ihrer Kriegsreportagen ist eine einzigartige Einführung in die Geschichte des 20. Jahrhunderts.«
Erwin Riess, Die Presse
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»Den 35 Texten, die Historie aus einer ganz persönlichen, nie jedoch verzerrt subjektiven Perspektive zeigen, … stellte die mit Ernest Hemingway verheiratete Reporterin … zwei Vorworte voran … Beiden gemein ist der Tenor der Hilflosigkeit der Schreibenden angesichts der Millionen Opfer von Konflikten und Gemetzel. Diese Opfer stehen im Zentrum einer jeden Reportage Gellhorns.«
Alexander Kluy, Buchkultur

»Gellhorn betrachtete den Journalismus als ›Passierschein, um bei dem Schauspiel Zeitgeschichte einen Platz in der ersten Reihe zu ergattern‹, schrieb sie. Dabei ging es ihr nicht um militärische Strategien, nicht um Abenteuer, nicht um Heldentum … Ihre Reportagen sind beeindruckende Zeugnisse aus dem Krieg und gegen den Krieg.«
Sabine Bissinger, Stader Tageblatt

»Sie war die Kriegsreporterin des letzten Jahrhunderts – Martha Gellhorn, Amerikanerin, links, intellektuell und auch noch schön. Was – und vor allem wie – sie erzählt aus fünfzig Jahren Krieg, das ist auch im neuen Jahrhundert dringend nötige Aufklärung, gerade für deutsch(sprachig)e Leser. Der Züricher Dörlemann-Verlag hat sie jetzt wieder zugänglich gemacht.«
Pieke Biermann, Titelmagazin.com

»… flüssig, geistreich und klug an Welterfahrung.«
Peter Zwey, DonauFalterZeitung

»Beeindruckend ihr Stil und ihre Klarheit. … Das Buch ist ein wichtiges Zeitdokument und sehr zu empfehlen.«
Josef Kunz, Bibliotheksnachrichten

»Schonungslos und ehrlich berichtet … Martha Gellhorn war bei den Schlachten um die Ardennen dabei oder bei der Befreiung von Dachau. Auf einem Lazarettschiff am Omaha Beach schnitt sie auch schon mal Verwundeten die Kleider auf, hielt ihnen Zigaretten an die Lippen und lernte dabei ihre Geschichten und Gesichter kennen – die Gesichter des Krieges.«
Bundeswehr aktuell

»Die unter dem Titel Das Gesicht des Krieges gesammelten Reportagen 1937–1987 sind kluge und reflektierte Zeitzeugenberichte aus dem 20. Jahrhundert.«
Morgenpost am Sonntag

»Der Krieg ist konstituierendes Element der menschlichen Geschichte, und schon immer haben die von ihm verursachten Leiden engagierte Chronisten gefunden, sei es in Form von Heldengeschichten oder als Klage über die Grausamkeit der Welt und speziell des Krieges. Homers Ilias gehört ebenso zum Kreis der Kriegsberichte wie Grimmelshausens Simplicissimus … Wer das Wesen des Krieges einmal aus einer ganz anderen Perspektive als der der Schlachten und der Strategie kennenlernen will, nämlich aus der Sicht der Opfer, sollte sich dieses Buch über das kriegerische 20. Jahrhundert vornehmen.«
Frank Raudszus, Egotrip.de

»Diese mittlerweile Geschichte gewordenen Reportagen sind höchst lesenswert. Martha Gellhorn ergreift Partei, nicht nur für die Opfer von Gewalt und Barbarei. Sie klärt auf, klagt an, benennt klipp und klar die Aggressoren und Kriegstreiber und rückt die Zusammenhänge ins rechte Licht.«
Klaus Jetz, ila-web.de
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Das Wetter in Afrika

»Nach Paare und Muntere Geschichten für müde Menschen ist Das Wetter in Afrika der dritte Novellen-Band, der in der vorzüglichen Neu-Übersetzung Miriam Mandelkows vorliegt. Die Ruhe der afrikanischen Landschaft und das Farbenspiel eines unendlich weiten Horizonts schweben als schützender Dunst über diesen drei Novellen Martha Gellhorns. Während sie mit kühler Bitterkeit menschliche Abgründe in Augenschein nimmt, bildet sie zugleich kleine Hoffnungsinseln aus.«
Meike Fessmann, Süddeutsche Zeitung

»Gellhorn bleibt, so viel ist klar, auch in der Literatur ihrem eigentlichen Sujet, dem Krieg, treu, wenngleich es sich hier um seelische Schlachtfelder handelt. Dabei schreibt die literarische Erzählerin Martha Gellhorn kaum anders als die zupackende Journalistin. Sie treibt ihre Erzählung voran in einer knappen, burschikosen Sprache, die durchsetzt ist von feiner Ironie. Mit kühlem Blick entblößt Gellhorn menschliche Schwächen, schaut in die Abgründe der Psyche, bespöttelt die Luftschlösser der Liebe.«
Sandra Kegel, FAZ

»Alle drei Novellen spielen in den 1950er und 1960er Jahren in Ostafrika: Das waren die letzten Jahre eines kolonialherrlichen Lebensstils weißer Farmer und Großwildjäger im Hochland am Victoria-See und in ihren Safari-Luxushotels am Kilimandscharo oder am Indischen Ozean – eines Lebensstils, den Martha Gellhorn mit scharfem Detailblick und einem feinen Ohr für die Tonfälle und sozialen Nuancierungen der weißen Siedler untereinander plastisch darstellt. Sie kann glaubhaft schildern, wie in den Golf- und Tennis-Clubs, in den Hotel-Bars der Weißen und bei den Tee-Gesellschaften der Siedler-Frauen geredet wurde – neugierig, klatschsüchtig und hämisch.«
Sigrid Löffler, Deutschlandradio Kultur

»Obwohl ihre Prosa von der Kritik gelobt wurde, und sogar der notorische Vergleich mit Hemingway – zu Recht – zu ihren Gunsten ausfiel, war Martha Gellhorn selten zufrieden.«
Gabriele Killert, Deutschlandfunk

»Drei Novellen hat Martha Gellhorn, die 1998 verstorbene Königin des sanften Sarkasmus, in diesem Band gesammelt. Klug und kritisch beobachtet sie darin die Atmosphäre auf dem Schwarzen Kontinent zwischen Kolonialherrschaft und Unabhängigkeit. Miriam Mandelkow hat diesen Band hervorragend übersetzt, wie bereits die vorangegangenen Bücher der Weltreisenden, Kriegsreporterin und Frauenrechtlerin Gellhorn.«
Silja Ukena, Brigitte

»Eine luzide reißfeste Prosa entsteht aus Dialogen und inneren Monologen, Kette und Schuss, in der die Figuren zappeln oder zappeln lassen. Ganz selten gelingt dem einen oder der anderen, was der Menschheit im Ganzen nicht gelingen will: aus Schaden etwas klüger, durch Niederlagen geschwächt, einen Hauch menschlicher zu werden. Wer sich von der Malice dieser Geschichten bezaubern lassen will: Drei Novellenbände sind im Dörlemann Verlag in der exquisiten Übersetzung von Miriam Mandelkow bisher erschienen.«
Gabriele Killert, Die Zeit

»Neben wunderschönen, facettenreichen und schillernden Landschaftsbeschreibungen ist der zentrale Konflikt zwischen Schwarzen und Weißen stets allgegenwärtiges Thema und Spannungsfeld in Martha Gellhorns Erzählungen. In kurzen, knappen, geschliffenen Sätzen, manchmal beinahe stakkatoartig, bringt sie Fremdheit, Träume, Zerwürfnisse und verlorene Illusionen auf den Punkt.«
Heike Geilen, sandammeer

»Es ist typisch für Gellhorn, dass sie all ihren Figuren Gerechtigkeit widerfahren lässt und jeder von ihnen ein Quäntchen Sympathie zuteilt. Selbst in ihren Schwächen bleiben sie gewinnend menschlich. Gellhorns afrikanische Novellen zeugen von kühlem, lakonischem Scharfsinn, der sich literarisch dennoch in wunderbar bewegenden Geschichten entfaltet.«
Beat Mazenauer, Volltext

»Die drei afrikanischen Novellen erzählen von den großen Erwartungen, mit denen frustrierte Europäer oder Amerikaner nach Afrika kommen. Das Kolonisatoren-Bewusstsein versteht die gelernte Journalistin mit Lust an der Zuspitzung zu formulieren.«
Holger Schlodder, Darmstädter Echo

»Schon nach Lektüre der ersten Zeilen von Martha Gellhorn wird man wie elektrisiert den Liebes- und Hassgeschichten folgen, diesen Beziehungen, die aus einer erstarrten englischen Gesellschaft fliehen wollen und aneinander scheitern. Gellhorns Sprache wirkt klar und einfach, mit sehr genauer Beobachtung.«
Jens Büchsenmann, NDR

»Glaubhaft schildert Martha Gellhorn die postkoloniale Zeit in Ostafrika. Aus scheinbar harmlosen Alltagssituationen können mit einem Mal messerscharfe Konfrontationen entstehen, die manchmal gar in tragische Katastrophen münden. Martha Gellhorn zeichnet mit schnörkellosem Sarkasmus ein kluges und kritisches Bild der Atmosphäre auf dem Schwarzen Kontinent zwischen Kolonialherrschaft und Unabhängigkeit.«
Heike Geilen, Literature.de

»Martha Gellhorn konnte nicht nur Geschichten aus dem Krieg, sondern auch kunstvoll schlichte Erzählungen über Beziehungskriege schreiben. Das macht sie zu einer der fesselndsten Autorinnen der Moderne. Ihre einfühlsame Prosa fokussiert, ganz anders als ihre Reportagen, Liebesunglück, Liebesunfähigkeit und Liebeskatastrophen. Immer wieder geht es um Enttäuschung, Sehnsucht, Trennungsschmerz, um Charaktere mit psychischen Schwächen.«
Armgard Seegers, Hamburger Abendblatt

»In der Novelle Im Hochland ist das Treiben im Sportclub von der gelernten Journalistin fein beobachtet und mit Lust an der Zuspitzung formuliert. Diesen schnörkellosen Sarkasmus hat Martha Gellhorn wohl unter Kriegsberichterstattern gelernt. Im übrigen konnte sie ebenso leidenschaftlich lieben wie hassen, was sich zum Vergnügen der Leser auch in ihren Geschichten spiegelt. Dem illusionslosen Blick auf menschliche Schwächen und Selbsttäuschungen gibt sie bei Gelegenheit gern ihre ganz persönliche Portion Boshaftigkeit bei.«
Holger Schlodder, NDR

»In maliziöser psychologischer Feinarbeit, mittels innerer Monologe, wird die schleichende Desillusionierung der Protagonisten dieses Zappeln und Zappelnlassen in der klebrigen Beziehungsfalle beschrieben. Es geht fast immer um Rivalitätskämpfe in diesen Geschichten, die jetzt im Dörlemann Verlag vorliegen, in der ausgezeichneten Übersetzung von Miriam Mandelkow. Bitterböse Geschichten, von einer lakonischen, munteren Boshaftigkeit.«
Gabriele Killert, SWR 2

»Martha Gellhorn war, man hat es erst posthum gewürdigt, eine Schriftstellerin von beachtlichem Talent. Scharfsinnig, ironisch, elegant: ein Vergnügen für den Leser.«
Wolf Ebersberger, Nürnberger Zeitung

»Es geht Martha Gellhorn im Wesentlichen um das psychologisch feinfühlige Ausloten von Menschen. Ian Paynter merkt langsam, dass das Kriegsgefangenenlanger in Deutschland die eine Hölle war, die er kennen gelernt hat, dass die Ehe mit Grace Davis ihm aber eine andere Hölle eröffnet. Er sitzt in seinem neuen, selbst geschmiedeten Gefängnis und kann nicht heraus. Der Ehekrieg zwischen den beiden ist psychologisch grandios beschrieben.«
Knut Cordsen, Bayern 2

»Kenia, Ruanda, Tansania – Ostafrika galt Martha Gellhorns ganze Liebe. Die Ehrfurcht vor der Schönheit dieser Länder weht durch jede Zeile ihrer Novellen, aber auch das Wissen um die Verletzungen, die der Kolonialismus den Menschen – und zwar allen, auch den Eroberern – zugefügt hat. Die Autorin verfügt über einen genauen Blick auf soziale Verhältnisse und eine große, ehrliche Liebe zu Afrika.«
Ingrid Bertel, ORF

»Die drei Bände mit Erzählsammlungen, die seit Anfang 2007 beim Zürcher Dörlemann-Verlag erschienen sind, weisen Martha Gellhorn als scharfsinnige und sensible, manchmal auch schneidend zynische Beobachterin von Paarkonstellationen aus.«
Angela Schader, NZZ

»Eine faszinierende Lektüre. Man kann nicht aufhören zu lesen.«
Manuela Reichart, RBB Kulturradio

»Martha Gellhorns geschliffene Prosa verbindet sich mit einer messerscharfen Beobachtungsgabe, tiefer Menschenkenntnis und einer politisch informierten Weltsicht.«
Martin Zähringer, Rheinischer Merkur

»Martha Gellhorn ist es unbedingt wert, wieder entdeckt zu werden, vor allem in der meisterlichen Neuübersetzung von Miriam Mandelkow. Selten hat man die Freude, stilistisch so schnörkellos schöne, erschütternde Geschichten zu lesen wie die von Martha Gellhorn. Das Afrika, das sie uns hier präsentiert, ist nicht das Touristen-Afrika. Küste und Hochland des schwarzen Kontinents, die imposante Naturkulisse Kenias, sie bildet hier nur den Hintergrund für drei grandiose Novellen, drei Reisen in unser aller ›Herz der Finsternis‹.«
Knut Cordsen, B5 aktuell

»Glasklar und leidenschaftlich, berührend und witzig, trocken und immer betörend schlicht. Die Grenzen zwischen fiktiven und nicht-fiktiven Texten sind bei Martha Gellhorn fließend, die Belletristik wirkt journalistisch, der Journalismus romanhaft. Das war ihre Stärke. Als ›eine der eloquentesten Zeuginnen des 20. Jahrhunderts‹ hat der Kritiker Bill Buford sie bezeichnet.«
Susanne Kippenberger, Tagesspiegel

»Meine Lieblingsbücher sind zwei Bücher, aus denen man stärker herauskommt als man hineingeht. ... Martha Gellhorn - eine der ersten Kriegsreporterinnen, dritte Frau von Hemingway - in drei Novellen über Afrika. Sehr lesenswert!«
Luzia Braun, heute, 15. Oktober 2008

»In den Novellen des Bandes Das Wetter in Afrika setzt Martha Gellhorn der Schönheit des Kontinents ein Denkmal, ohne die dunklen Spuren der Kolonialherrschaft zu verleugnen.«
Vogue

»Diese drei ›afrikanischen‹ Novellen ermöglichen einen faszinierenden Einblick in die Biografie einer ungewöhnlichen Frau, deren abenteuerliches Leben sich in leidenschaftlichem Schreiben niederschlug. In einem Werk aus jenen Grenzgebieten zwischen Fiktion und Journalismus , zwischen Privatleben und Zeitgenossenschaft, zwischen Krieg und Katastrophen in der Welt wie in der Liebe, die diese mutige Pionierin eines ›New Journalism‹ über ein halbes Jahrhundert lang fruchtbar verband.«
Pia Horlacher, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag

»Paare hiess, schlicht und knapp, der Erzählband, mit dem der Dörlemann-Verlag seine Hommage an Martha Gellhorn eröffnete. Mit Das Wetter in Afrika – im Original 1978 unter dem Titel The Weather in Africa erschienen – liegt nun ein weiteres Buch der amerikanischen Journalistin und Schriftstellerin vor, deren hundertster Geburtstag am 8. November zu feiern wäre.
Paare – das ist auch das Leitmotiv in den mittlerweile drei Erzählsammlungen, die Miriam Mandelkow im Rahmen dieses editorischen Projekts elegant und feinhörig übertragen hat. Doch obwohl im jüngsten Buch die Beziehung zwischen Mann und Frau wiederum eine tragende Rolle spielt, sind die Texte hier noch durch eine weitere Paarkonstellation verbunden. Zwei Kinder – eins dunkel, eins hell – sind die Pole, zwischen denen die Schriftstellerin in jeder der drei kurzen Novellen ein anderes Spannungsfeld aussteckt.«
Angela Schader, Neue Zürcher Zeitung

»Elegant geschriebene Tragikkomödien über Gier und Eifersucht sowie über Liebe und Schönheit«
Wolfgang Bortlik, 20 Minuten

»Ausgesprochen gut und nüchtern erzählt.«
Koni Loepfe, P.S.

»Thema der Autorin ist immer der Kampf – hier inmitten politischer Umbrüche in Tansania und Kenia kurz vor deren Unabhängigkeit. Sie beschreibt in ihrer knappen, rustikalen, durchaus ironischen Sprache die ›seelischen Schlachtfelder‹. Dabei stellt sie menschliche Schwächen bloß, blickt in psychische Abgründe, spottet über die Luftschlösser der Liebe.«
Thüringische Landeszeitung, Hans Hoffmeister








Muntere Geschichten für müde Menschen

»Keine Angst zu haben dürfte das Lebensmotto der Kriegsreporterin Martha Gellhorn gewesen sein, die sich in diesen drei 1965 entstandenen Geschichten dem Kampf der Geschlechter zugewandt hat. Wie schnell sich die Fronten verschieben oder Geschosse nach hinten losgehen können, zeigt die Autorin mit klarem Verstand und scharfer, aber nie bitterer Ironie. Und das Tröstliche ist: Jedes verlorene Gefecht bietet die Chance auf einen Neuanfang.«
Astrid Graf-Wintersberger, Welt der Frau

»Es geht um die Liebe, manchmal versteht Martha Gellhorn auch Selbstliebe darunter, es geht um das, was Frauen und Männer miteinander verbindet und oft genug trennt, es gibt kaum eine Autorin, die ein derart scharfes Skalpell ansetzt beim Sezieren ihrer Paare. Wunderbar übersetzt von Miriam Mandelkow.«
Jens Büchsenmann, NDR

»Schärfe und Ironie, Spott und Bitterkeit, ja grelle Karikaturen und ätzenden Hohn enthalten die drei ›munteren Geschichten‹. Die psychischen Schwächen sind auf alle Charaktere verteilt ... Und die anthropologische Erkenntnis, dass Leben nicht nur darin besteht zu leben, sondern auch zu leiden. Jenseits jeder Konventionen. Manchmal auch wegen der Konventionen.«
Alexander Kluy, Der Standard

»Trotz der Sezierlust der Autorin verkommen ihre Helden nie zu bloßen Karrikaturen. Wohl deshalb, weil Martha Gellhorn wie alle guten Humoristen viel eigenes verarbeitete, vor allem auch mit sich selber abrechnete und über sich lachen konnte.«
Julian Schütt, Basler Zeitung

»Die drei Novellen, die der Schweizer Dörlemann Verlag in einer fast bibliophilen Ausstattung und hervorragend übersetzt von Miriam Mandelkow herausgebracht hat, lassen hoffen, dass wir bald mehr von Martha Gellhorn werden lesen können, die so elegant wie sarkastisch zu schreiben verstand. Angelsächsisches Understatement mit einer gehörigen Portion von Snobismus und nicht selten bissigem Humor zeichnen sie aus, aber auch die in ihrem journalistischen Beruf trainierte genaue Beobachtungsgabe. So ausgerüstet, hat sie selbst die Wechselfälle des Schicksals ertragen. Und so ähnlich reagieren auch die Helden in ihren Novellen auf das Auf und Ab des Lebens.«
Maria Frisé, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Es geht um Paare, um Liebe, Ehe, Zermürbung, Verrat. Martha Gellhorn richtet ihren unerschrockenen Blick auf Kriegsschauplätze der anderen Art. Und tut das so elegant, gescheit und fedrig leicht, dass all die Scheußlichkeiten, die geschehen zwischen Männern und Frauen, zur vergnüglichen Lektüre werden.«
Gabriele von Arnim, Die Welt

»Erzählungen als Frischekick ... Martha Gellhorn gehört zu den lohnendsten literarischen Wiederentdeckungen der letzten Jahre. Sie schreibt im wahrsten Sinne des Wortes Muntere Geschichten für müde Menschen: feine, in sich geschlossene Wunderwerke, die uns - vor allem, wenn wir Erholung nötig haben - vortrefflich mit der Vergeblichkeit allen menschlichen Strebens unterhalten.«
Brigitte

»Martha Gellhorn hat einen glasklaren Blick für menschliche Schwächen ... Die silbrige Kühle ihrer Sprache ist verführerisch ... Wunderbar sprachempfindlich übersetzt von Miriam Mandelkow. Man legt das Buch nach 256 Seiten nur zögernd aus der Hand.«
Gabriele von Arnim, NDR 1 Niedersachsen

»An Sarkasmen gegen die feine Gesellschaft lässt es Martha Gellhorn nicht fehlen, das verleiht diesen Geschichten ihre Munterkeit. Was allerdings für diese Prosa am meisten einnimmt, das ist die feine, nie auftrumpfende Ironie. Mag sein, dass diese Ehen und Lebensentwürfe auf Lügen gegründet sind. Wie man mit diesen Lügen lebt, wie sie vielleicht sogar menschenfreundlicher sind als die brutale Wahrheit, und wie die Geschichten dabei ganz unerwartete Wendungen nehmen, das ist in diesen Stücken glänzend inszeniert. Auch wegen der sprachlichen Brillanz eine munter machende Lektüre.«
Holger Schlodder, Darmstädter Echo

»Mit der sarkastischen Gelassenheit eines Spinnenforschers erzählt Martha Gellhorn diese Geschichten. Konzentriert verfolgt sie, wie die armen Wesen sich im Netz ihrer gespannten Erwartungen verstricken, strangulieren und aussaugen. Schulterzuckend, fast amüsiert, mit immer wieder hervorbrechendem Witz schildert sie die fahrigen Bewegungen, mit denen Männer und Frauen ihr Recht auf das Glück erstreiten oder erschleichen, um am Ende, entmutigt von der unbeherrschbaren eigenen Natur, mit leeren Händen dazustehen.«
Uwe Kossack, Die Rheinpfalz

»Gellhorn erweist sich dabei als psychologisch versierte, stilistisch brillante Analytikerin zwischenmenschlicher Beziehungen.«
Steffen Radlmaier, Nürnberger Nachrichten

»Schärfe, Ironie, Spott und Bitterkeit, Karikaturen und Hohn enthalten diese sprachlich schlanken Erzählungen. Martha Gellhorn ist an keiner Stelle bereit, einem moralischen Rigorismus zugunsten literarischer Sentimentalität abzuschwören.«
Rheinischer Merkur

»Das Buch ist ein ausgesprochenes Vergnügen. Martha Gellhorn vermag mit zwei, drei Sätzen ein Setting hinzuwerfen und mit drei, vier Sätzen eine kühl ziselierte Psychologie – und dann kommen die Dinge doch anders, als es diese Schicksalsvorlage vorsieht...«
Katrin Kruse, NZZ am Sonntag

»Martha Gellhorn pflegt einen Sarkasmus, der ihre Texte heute unglaublich interessant und witzig macht. Zunächst handeln ihre Geschichten vom Ver- und Entlieben, Eheschließen und -scheiden. Dahinter steht aber auch das ganze große Welttheater der 20er, 30er und 40er Jahre.«
David Eisermann, WDR5

»Martha Gellhorn war eine berühmte Kriegsreporterin, eine engagierte Journalistin, eine Schönheit... und zweifellos eine originäre Schriftstellerin. Davon zeugen auch die drei Novellen, die jetzt zum ersten Mal in deutscher Übersetzung erschienen sind... Gellhorn erzählt virtuos und kenntnisreich, variiert wie schon in dem Novellenband Paare Liebes- und Paarkonstellationen.«
Manuela Reichart, Literaturen

»Lebensklug und im Plauderton, dabei aber im höchsten Masse unterhaltsam, schildert Gellhorn in drei Geschichten den Alltag ihrer Helden. Wer den britischen Stil mag, wird dieses Bändchen lieben und verschlingen.«
Dorothea Baumm, Lübecker Nachrichten

»In den drei Novellen läßt sich's herrlich aushalten zwischen stilvollen Empfängen, Bridge und heimlichen Liebschaften. Weil Martha Gellhorn einen erstklassigen Sarkasmus pflegt. Weil ihre Ironie darum weiß, daß sie jene Paare, die sie belächelt, zugleich beneidet. Kurz ist die Liebe und lang ist der Krieg.«
Christine Richard, Basler Zeitung

»Die erste der drei Erzählungen ist schlangengleich in ihren nie ganz vorhersehbaren Windungen, in denen sich die titelgebende ›vielversprechende Karriere‹ des Schulleiters Claud Rowlands tödlich verfängt... Der Rahmen des Dramas ist enger gesteckt als in den beiden anderen Erzählungen; gerade deshalb nötigt er einen, nahe an die Figuren heranzugehen, und sie mit den Augen ihrer Schöpferin zu sehen: unbarmherzig und liebevoll.«
Angela Schader, Neue Zürcher Zeitung

»Ihre Figurenzeichnung ist makellos, die Handlung schreitet rasant und schnörkellos dahin. Sarkastisch und freizügig seziert Gellhorn menschliche Eigenschaften und Dünkel, läßt aber auch nie die Welt drumherum außer Acht. Man wünscht sich bei dieser umwerfenden Lektüre, daß Martha Gellhorn heute das Drehbuch für die eine oder andere Fernsehserie schriebe.«
Wolfgang Bortlik, 20 Minuten

»Wie verläuft das Leben, welche Irrtümer und Lügen sind Bausteine einer Existenz: Davon erzählen Martha Gellhorns Novellen ebenso heiter wie lebensklug. In der dritten Geschichte steht eine Frau in mittleren Jahren im Mittelpunkt, die sich – was den männlichen Protagonisten nicht gelingt – tatsächlich neu erfindet. Und das ist nicht nur eine muntere Geschichte, sondern eine höchst überraschende, die jede Müdigkeit vertreibt.«
Manuela Reichart, Deutschlandradio Kultur

»In diesen drei bezaubernden Novellen aus dem Jahr 1965 zeigt die berühmte Kriegsreporterin Martha Gellhorn ihre gefühlvolle, romantische Seite.«
Petra Pfaller, Bunte

»Martha Gellhorns psychologisch präzise Geschichten erscheinen in einer mustergültigen Ausgabe. Muntere Geschichten für müde Menschen enthält drei Novellen, in denen man sich über die knappe Sprache und den bösen Blick der Autorin freuen kann.«
Ralf Stiftel, Westfälischer Anzeiger

»Gellhorns Muntere Geschichten stecken voller Witz, Lebensweisheit und einer wohl dosierten Portion Sarkasmus. Mittels einer schnörkellosen, direkten Sprache und sympathischen, scheinbar aus dem realen Leben gegriffenen Figuren üben die drei Geschichten schonungslose Gesellschaftskritik und unterhalten den Leser ungemein.«
Barbara Tumfart, bn.bibliotheksnachrichten

»Geradezu genial gelingt es Martha Gellhorn, mit wenigen Federstrichen Charaktere und Situationen auf den Punkt zu bringen. Amüsant und unterhaltsam, mit spitzer Feder, aber nie bösartig, werden Eigenheiten und Unzulänglichkeiten ihrer Protagonisten aufgespießt, in Stil und Wortwahl ausgewählt und für Leser mit Freude an geschliffener Prosa und Hintersinn sehr empfohlen.«
Elisabeth Bachthaler, Buchprofile

»Die bereits 1965 erschienenen, brillant geschriebenen und sehr gut übersetzten Munteren Geschichten haben nichts von ihrer Frische verloren.«
Marianne Tschäppät, SBD.bibliotheksservice

»Martha Gellhorn hält der gesellschaftlichen Fassade der Verlogenheit den Spiegel vor, sie nimmt kein Blatt vor den Mund, sondern wetzt die Klingen.«
Elisabeth Mair-Gummermann, Ekz-Informationsdienst

»Die Novellen beschreiben mit Verve, Ironie und Witz die Rankünen der oberen Gesellschaftsklasse. Das ist so unterhaltsam wie exquistit geschildert, eine Handlung, die wie Blasen eines perlenden Champagners an der Oberfläche ihrem Höhepunkt zustrebt.«
Ingrid Isermann, FBZ




Paare

»Viel zu gut, um sie zu vergessen: die amerikanische Autorin Martha Gellhorn... Schonungslos erzählt sie in Paare von der Dynamik zwischen Männern und Frauen, wobei sich die Frauen in ihrer fordernden Sanftmut oft als Täterinnen entpuppen.«
Claudia Voigt, Kultur Spiegel

»Die Frage, was Paare verbindet, hat sich durch Martha Gellhorns Leben gezogen und sie bestimmt auch die Personen dieses sehr ansprechend gestalteten Bandes. Die Versprechen des Ehegelübdes werden in teils berührenden, teils mit einer scharfsinnigen Ironie unterlegten Geschichten auf ihre Tauglichkeit hin angeklopft. Fazit: Der Schein hält nichts auf ewig zusammen, erst recht nicht der Trauschein.«
Astrid Graf-Wintersberger, Welt der Frau

»Gellhorns scharfe Beobachtungsgabe, ihre moralisch fundierte Position gegen die Herzlosigkeit der Herrschenden und ihre spöttische Selbstdistanz, die ihre Reportagen so unterhaltsam machen, konzentrieren sich in der verdichteten Form der Novelle auf die atmosphärischen Nuancen und Abgründe einer Paarbeziehung... Frauen wie Männer sind dabei gleichermaßen die Dummen. Unglückliche Opfer ihrer illusorischen Glückssehnsüchte, Narren der Hingabe gemäß dem romantischen Irrtum ›Bis der Tod uns scheide‹.«
Sabine Vogel, Berliner Zeitung

» ›In Reichtum und Armut‹ erweist sich als wahres Feuerwerk sarkastischer Pointen und Dialoge.«
Klaus Nüchtern, Falter

»Die Kriegsreporterin Martha Gellhorn war Anfang der 40er Jahre mit Hemingway verheiratet. Auch als Schriftstellerin hat sie sich indes Renomée verschaffen, mit einem Talent, das in dem Erzählungsband Paare frisch funkeln darf: sowohl in den ironischen Seiten, als auch im großen Gefühl, ja Mitgefühl mit den Herzensnöten der Figuren. Die allesamt an dem Phänomen Ehe leiden und doch nicht anders können.«
Wolf Ebersberger, Nürnberger Zeitung

»Zu den vibrierendsten Geschichten der Schriftstellerin Martha Gellhorn gehört ›Bis dass der Tod uns scheide‹, worin sie die Persönlichkeit des 1954 durch eine Landmine in Indochina getöteten Kriegsfotografen Robert Capa einfängt. Gellhorn zeigt den Freund nicht auf seinem vertrauten Terrain, den Kriegsschauplätzen in aller Welt, vielmehr in seinen intimen, stets gefährdeten und rätselhaften Beziehungen.«
Julian Schütt, Basler Zeitung

»Ein Plädoyer für die Leidenschaft in vier Novellen, in bibliophiler Aufmachung. Sehr empfehlenswert, für Literaturkreise ein wahres Geschenk, für die stillen Stunden, in denen einen die Wahrheit besucht.«
Christina Gastager-Repolust, bn.bibliotheksnachrichten

»Unterhaltung auf höchstem Niveau, intelligent geschrieben, sensibel und feinsinnig. Es sind wunderbare Geschichten.«
Gabriele von Arnim, Literaturclub

»Der gebürtige Ungar Robert Capa, Sohn eines jüdischen Schneiders, war der berühmteste Kriegsfotograf der Welt, bekannt vor allem aus dem Spanischen Bürgerkrieg. Eine Kurzgeschichte seiner kongenialen Kollegin und gelegentlichen Weggefährtin Martha Gellhorn geriet zum Nachruf. Sie, bekannt (nicht nur) von ihrer kurzen Ehe mit Ernest Hemingway, nennt Robert Capa darin Tim Bara. ... Und sie schildert wie es war – ihr »Leben« mit diesem Bara, der immer ging und blieb und wieder ging.«
Hans Hoffmeister, Thüringische Landeszeitung

»Fazit: Welch eine wunderbare Autorin!«
Manfred Papst, NZZ am Sonntag

»Dieser ›Reigen in vier Novellen‹ ist eine Entdeckung. Gellhorn erzählt knapp und genau, mit einem Humor, der ernst gemeint ist.«
Ralf Stiftel, Westfälischer Anzeiger

»Was für ein hinreißender literarischer Schatzfund! ... In der eleganten Übertragung durch Miriam Mandelkow ist dieses feine und sorgfältig aufgemachte Büchlein ein wahres Kleinod.«
Sigrid Löffler, Literaturen

»Wer vor psychologisch Abgründigem nicht zurückschreckt, zudem im Nachwort etwas über die faszinierende Reporterin erfahren will, sollte sich die schöne Leinenausgabe mit Lesezeichen einfach gönnen!«
Myself

»Ein sehr eloquent geschriebenes, elegantes Buch mit leicht nostalgischen Flair in eleganter Aufmachung, unbedingt empfohlen.«
Elisabeth Bachthaler, Buchprofile

»Es ist löblich, dass sich der Dörlemann Verlag ihrer Prosa angenommen hat ... In Gellhorns Texten schwingt als Nebenwirkung viel vom Enthusiasmus mit, den der gerechte Krieg in Leute vom Schlage eines Hemingway entfacht hat.«
Helmut Krausser, Bücher

»Die Kriege waren ihr Leben, die Politik war die Luft, die sie atmete; Liebe war etwas, das sie tat. Davon erzählt sie in Paare, vier Novellen, die ihre Kraft aus der Schonungslosigkeit ziehen, mit der Martha Gellhorn ihren Figuren gegenübertritt. ... Recht beiläufig sind diese Abrechnungen, Gellhorn ist viel zu klug, um den Menschen das Leben vorzuwerfen, das sie führen. Was sie aber nicht davon abhält, mit größter Genauigkeit dem nachzuforschen, wie die Lüge ins Leben dringt. ... Die Kriegsreporterin Gellhorn erzählt in Paare von der Liebe mit jenem Gespür für die Psychologie der Macht, das sie vor und hinter weit tödlicheren Fronten trainiert hat.«
Georg Diez, Die Zeit

»Und wirft man einen Blick in ihre jetzt unter dem Titel Paare erschienenen Novellen, so begentet man darin einer hellwachen Beobachterin, die das Mit – und Gegeneinander von Mann und Frau in ironisch funkelnden Wendungen aufspiesste. Kurz: Gellhorns elegante Novellen bieten intelligentes Lesevergnügen.«
Bolero

»Wer liest nicht gerne Liebesgeschichten? Wer nicht gerne Liebesgeschichten liest, liest überhaupt nicht gerne Literatur.«
Martin Ebel, 52 Beste Bücher

»Es sind sehr kluge, sehr pointierte Liebesgeschichten, spannend und kurzweilig zu lesen.«
Annette Mingels, 52 Beste Bücher

»Wir können mit dem Dörlemann Verlag Martha Gellhorn neu entdecken. Und ich meine, es lohnt sich.«
Martin Ebel, 52 Beste Bücher

»Mit schlafwandlerischer Eleganz fangen Gellhorns Sätze die Gemütsregungen ihrer Helden ein und drängen bei aller Präzision nervös und sturzbachartig nach vorn, als wollten sie durch ihre Kraft das Korsett aus Angst, Lügen und Konvention sprengen, in das ihre Figuren geschnürt sind – vergeblich natürlich.«
Andreas Schäfer, Der Tagesspiegel

»Mit grob gezimmerten Beziehungskisten kannte Martha Gellhorn, zeitweilige Gefährtin Ernest Hemingways, sich aus; von verheißungsvollen, konfliktreichen, scheiternden Liebschaften erzählen auch die Prosakunststücke des Bandes "Paare". Die Autorin erkundet Verhaltensmuster, Rituale und Gesten spannungsvoller Partnerschaften. Nicht verbittert oder hasserfüllt schreibt sie, sondern mit feiner Ironie.«
Uwe Stolzmann, Deutschlandradio Kultur
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»Je nach Temperament mögen sich Leserinnen und Leser in Paare einen anderen Favoriten suchen; aber nicht wenige dürften hoffen, daß der Dörlemann-Verlag noch ein paar weitere Juwelen aus Gellhorns Nachlaß von Miriam Mandelkow fürs hiesige Publikum umschleifen lässt.«
Angela Schader, Neue Zürcher Zeitung

»In vier Geschichten über vier Paare und ein (Ehe-)Versprechen schildert die 1998 gestorbene Gellhorn von dem Auf und Ab gemeinsamen Lebens. Mit ihrer eleganten, aber auch gestochen scharfen Handschrift überzeugt sie als Autorin.«
Susanna Gilbert-Sättele, Dolomiten

»Gellhorn zeigt sich als eine stupende Beobachterin. Sie lässt sich auf keine Sentimentalitäten ein, sondern beschreibt lakonisch genau, was sich zwischen zwei – oder drei – Menschen abspielt. Sie beschreibt – von ihrer Übersetzerin Miriam Mandelkow mustergültig unterstützt – mit nüchterner Sachlichkeit, die manchmal einen leicht ironischen Unterton verrät. Ihre elegante Präzision wirkt trotz Distanziertheit nie kühl und abweisend, sie lässt lediglich keine falschen Gefühle aufkommen. Vor allem aber verrät Gellhorn keine ihrer Figuren, weil es ihr nicht um Schuld und Gerechtigkeit geht, sondern um die komplexe Geometrie von Paarbeziehungen.«
Beat Mazenauer, Der Bund

»Martha Gellhorns Sätze sind makellos. Mit schlafwandlerischer Eleganz fängt sie die Gemütsregungen ihrer feinnervigen Helden ein.«
Andreas Schäfer, Vanity Fair

»Sie bereiste über fünfzig Länder und war stets dabei, wenn es krachte. Auch auf anderen Schlachtfeldern kannte sie sich aus. In klarer Sprache bearbeitet die Autorin das Thema Paare und deren Sehnsüchte. «
Sven Boedecker, Sonntagszeitung

»Paare – vier Novellen über vier unterschiedliche tragische Liebespaare. Auch knapp 50 Jahre nach der ersten Veröffentlichung haben sie nichts von ihrer Aktualität eingebüßt.«
ELLE

»Martha Gellhorn war mal die Frau von Ernest Hemingway. Seine dritte. Aber das tut für ihre Geschichten eigentlich nichts zur Sache.«
Jaqueline Schärli, DU

»Genau und schonungslos, ironisch wie elegant schreibt Gellhorn über verfehlte, verpaßte und nicht gelebte Lieben.«
Focus

»Klarsichtige Menschenkenntnis und eine mit Ironie gewürzte Anteilnahme prägen ihre Novellen. Eine Autorin, die eine Wiederentdeckung lohnt.«
Marie-Louise Zimmermann, Berner Zeitung

»Die von Miriam Mandelkow ins Deutsche übertragenen Novellen stellen uns eine begabte, sensible Autorin vor, die hierzulande noch entdeckt werden muss.«
Kulturclub

»Als ich dieses Buch las, fühlte ich mich qualvoll glücklich!«
Yvonne Volken, DRS 1, Siesta

»Zu ihren Lebzeiten war die Amerikanerin Martha Gellhorn primär als couragierte Kriegsreporterin bekannt. Dass ihr auch intimere Kämpfe und Leiden vertraut waren, beweist ihr Erzählzyklus »Paare«, der abwechselnd distanzierte Scharfsicht und Herzenswärme, Subtilität und Witz funkeln lässt.«
Angela Schader, Neue Zürcher Zeitung

»Dem Zürcher Dörlemann-Verlag ist es zu verdanken, daß sich die Schriftstellerin und ihr vibrierendes Capa-Porträt endlich auch auf deutsch wieder lesen lassen. Wenn es in diesem Bücherfrühling eine Entdeckung zu machen gibt, dann ist es Martha Gellhorn.«
Julian Schütt, Die Weltwoche

»Einfühlsam blickt Martha Gellhorn in ihren Novellen in die Herzen der Protagonisten. Große Gefühle treffen auf Lebensumstände, die ein friedliches Miteinander mal behindern, mal unterstützen.«
Susanne von Mach/Martina Jordan, Main-Echo

»Martha Gellhorn ist ohne Zweifel eine Schriftstellerin, und davon zeugt auch dieser Novellenreigen. Martha Gellhorn hat ein genaues Gespür für die Zwischentöne, die entscheidenden Augenblicke im Leben eines Paares. Sie erkennt Charaktere und die Lügen die wie Kitt wirken in der Liebe.«
Manuela Reichart, WDR 3

»In die resolute Barschheit einer Kriegsreporterin mischen sich hier die Erfahrung einer liebenden Frau und die Hypersensiblität einer beachtlichen Schriftstellerin.«
Felicitas von Lovenberg, Börsenblatt

»Paare erzählt in vier Novellen so schonungslos ehrlich, so abgeklärt ironisch von der verfehlten, der verpassten, der ersehnten oder nur eingebildeten, der in jedem Fall aber nicht gelebten Liebe, daß man heulen könnte. Einzig der immer wieder aufblitzende dunkle Witz vermag dies zu verhindern. Ein kluges, melancholisches Statement für das authentische Leben.«
David Deißner, Die Welt

»Martha Gellhorn schreibt glänzend, gescheit, einfach, genau, sensibel. Jedes Erzählstück ein literarisches Lehrstück.«
Lilith Frey, Blick

»Gellhorns Repertoire an Personen und Positionen ist beeindruckend, was das Buch Paare aber außergewöhnlich macht, ist die Tatsache, dass wir den Krieg und die Nebenschauplätze hauptsächlich aus den Augen von Frauen überliefert bekommen. Und Gellhorn begnügt sich nicht mit dem gängigen Typus der wartenden Verlobten oder der aufopfernden Krankenschwester. Ihre Frauen sind manchmal streitlustig, manchmal unterwürfig, meistens verliebt und in einigen Fällen sehr berechnend.«
Elisabeth Gollackner, OE1 ORF Highlights

»Knapp 50 Jahre nach der englischen Erstveröffentlichung des Bandes Paare entdecken wir diese genau beobachtende, beherzte Autorin.«
Sigrid Brinkmann, NDR Kultur

»Vier Geschichten über die Liebe – über die Grenzen ihrer Fähigkeit, zu verändern, über ihr zynisches Kalkül, ihre erpresserische Seite und ihre alles überdauernde Kraft. Eine faszinierende Sprache voller Ironie, ein Schatz an klugen Sätzen und überaus gelungenen Formulierungen.«
Silvia Strahm, SBD.bibliotheksservice

»Die Geschichten sind ein Lesevergnügen.«
Koni Loepfe, P.S.

»In keiner der vier Geschichten kommen die Frauen gut weg. Na gut, Männer auch nicht, aber deren Tun ist wenigstens von Widersprüchen, Zwängen und Emotionen geleitet. Man versteht sie besser. Die Hölle der Ehen, die Gellhorn mit großer psychologischer Überzeugungskraft ausbreitet, wird erst durch die Frauen perfekt.«
Klaus Bittermann, Junge Welt

»Das, was geschildert wird, dringt, so, wie es geschildert wird, nahezu unbemerkt in Schichten, wo es schmerzt. Wie die feinen Härchen gewisser Kaktusarten, bei denen man kaum eine Berührung spürt: erst später, unter der Haut, ein Brennen bei jeder Bewegung.«
Ingrid Mylo, Glanz@Elend




Reisen mit mir und einem Anderen

»Der Reisepartner heißt Hemingway, die bessere Beobachterin heißt Gellhorn.«
Volker Weidermann, FAZ

»Eins der besten Reisebücher der Welt … Immer geht schief, was schiefgehen kann, und Martha Gellhorn gibt alles zu. Scharfzüngig, witzig, selbstironisch, kein bisschen bemüht um Ausgewogenheit oder politische Korrektheit, sondern streng subjektiv und rücksichtslos ehrlich – auch und vor allem gegen sich selbst. Eine bewundernswerte und, in diesem Fall, hoch amüsante Eigenschaft. Wahrscheinlich ist egal, worüber diese Heldin schreibt, man möchte es schon wegen ihres Stils lesen: Präzise, absolut auf den Punkt, klar, uneitel.«
Antje Deistler, WDR 2

»Martha Gellhorn war eine so schöne und kluge wie verwegene Frau. … Sie berichtet von fünf Fahrten, die sie nach China und Afrika, in die Karibik, nach Russland und Israel führen. Es sind ›Höllenfahrten‹, wie es im Untertitel heißt, und doch erzählt sie mit dem ihr eigenen trockenen Witz: politisch erfrischend, zuweilen verwerflich unkorrekt, stets unbekümmert und in jeder Hinsicht tollkühn. … Und sie tut es gekonnt. Zu unserem Vergnügen.«
Gabriele von Armin, Deutschlandradio Kultur
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»Liebe für die Menschheit, Ekel vor den Menschen: Kann man mit so einer Haltung zur genialen Weltbeobachterin werden? Martha Gellhorn schrieb mit ihren Reiseerinnerungen große Literatur … Ihre Reisen führten immer nur zu ihr selbst, Irrfahrten, die sie grandios zu schildern weiß.«
Sabine Berking, Frankfurter Allgemeine Zeitung
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»Diese witzigen Essays sind aus anderen Zeiten, Zeiten in denen es noch Reisende und nicht nur Touristen gab, noch immer lesenswert und einmalig in ihrer Eigenwilligkeit und literarischen Präzision.«
Ruth Klüger, die Literarische Welt
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»Martha Gellhorn war Hemingways dritte Frau. Sie folgte ihm in den Spanischen Bürgerkrieg, war Reporterin und süchtig nach fremden Ländern. In Reisen mit mir und einem Anderen erzählt sie von ihren ›Fünf Höllenfahren‹ – zum Beispiel nach China, 1941: ›Zu dieser Superschreckensreise beschwatzte ich einen Unwilligen Begleiter, nachstehend bezeichnet als UB, der keineswegs dahin wollte.‹ UB ist Hemingway, und es macht mächtig Spaß, das alte Raubein mal ganz anders zu sehen.«
Angela Wittmann, Brigitte

»Martha Gellhorn erzählt aus einer Welt in Zeiten des postkolonialen Umbruchs – unterhaltsam, amüsant und mit verblüffender Detailkenntnis.«
Die Zeit

»Sie reist und reist und kommt nicht zur Ruhe. Martha Gellhorn, die smarte Kriegsreporterin, erweist sich auf den Reisen mit mir und einem Anderen (der ist ihr kurzzeitiger Gatte Ernest Hemingway) als passioniert Unzufriedene. Wie eine verwöhnte frühe Pop-Prinzessin begeht sie ihr Festival des Missvergnügens von 1941, mitten im japanisch-chinesischen Krieg, bis zu einem kuriosen Besuch in Moskau 1972. Das ist hingebungsvolles Gemaule, gespickt mit absurden Irrtümern, ein maliziös-elegantes Schimpfen auf Gott, die Welt und auch sich selbst.«
Helge Hopp, stern

»Noch unhöflicher schreibt Gellhorn über die ›Einheimischen‹, ohne die alles viel besser und schöner wäre. China: dreckig und übelriechend, und alle spucken ständig aus. Den Afrikanern empfiehlt sie den Gebrauch von Seife: ›Hätte nie gedacht, dass die Nase das größte Hindernis brüderlicher Gemeinschaft sein kann.‹ Und doch: Auch das ist ein möglicher Blick auf die Welt, nicht verstellt von Vorurteilen und politischer Korrektheit, ein Mittel gegen die allgemeine Romantisierung in der Reiseliteratur, in der jedes fremde Volk einfach nur wunderbar ist.«
Georg Patzer, Literaturkritik.de

»Martha Gellhorn ist eine der interessantesten Autorinnen des vergangenen Jahrhunderts … Sie ist von einer großen Offenherzigkeit und schonungslosen Ehrlichkeit gegenüber sich selbst – das macht sie sympathisch, das macht sie formidabel.«
Sigrid Löffler, RBB Radio Eins

»Zynisch, scharfsinnig, witzig und schonungslos – vor allem mit sich selbst – beschreibt Martha Gellhorn alle Missgeschicke und Unglücke ihrer ›Höllenfahrten‹. Denn sie weiß nur zu gut: ›Der einzige Aspekt unseres Reisens, der garantiert Zuhörer findet, ist das Unglück‹.«
Cornelia Wolter, Frankfurter Rundschau

»Dieses offensive Eingeständnis der eigenen Zerrissenheit, zudem der lakonische Witz, die feine Ironie und die boshaft angespitzte Zunge rühren daher, dass Martha Gellhorn über die Fremde geschrieben, sich dabei jedoch nie selbst verleugnet hat. Weil sie wusste, dass das (oder eben: der) Andere nicht ohne das Eigene verhandelt werden kann.«
Katrin Schuster, Berliner Zeitung

»In Reisen mit mir und einem Anderen hat Martha Gellhorn sich auf ihre ›besten Schreckensreisen‹ konzentriert. Die Stärke dieser in den 70er-Jahren niedergeschriebenen, zum Teil aus Tagebuchaufzeichnungen zitierten Rückblicke besteht in ihrer unverblümten Direktheit. Fast scheint es manchmal, als würde das ›Disaster Girl‹, wie Martha Gellhorn wegen ihrer Fronttauglichkeit genannt wurde, persönlich bei einem Whisky über ihre Kapriolen plaudern. Wie sie sich etwa 1941 mit Hemingway durch China fahren ließ, ohne recht zu wissen, was dort ausser Krieg, lausigem Wetter, tollkühnen Piloten und dämlichen Dolmetschern eigentlich das Thema war.«
Eberhard Falcke, Tages-Anzeiger
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»Martha Gellhorns Reise ist unglaublich unterhaltsam zu lesen, stilistisch perfekt, präzise, mit einem trockenen Humor, vor allem bei der Beschreibung von UB, der in den getränkefeuchten Verhandlungen mit den Chinesen zu Höchstform aufläuft.«
Wolfgang Bortlik, Strapazin

»Sabine Dörlemann hat Martha Gellhorn in ihr Verlegerinnenherz geschlossen und lässt uns teilhaben an der großartigen Prosa dieser einstigen Gefährtin von Ernest Hemingway ... Dieses Buch erzählt davon, was sie alles auf ›fünf Höllenfahrten‹ erlebt hat. Dass Reisen eine furchtbar schreckliche Angelegenheit ist, wissen wir aus eigener Erfahrung. Aber wenn eine nach Reisen Süchtige (und das ist die Gellhorn) darüber erzählt, wird es mehr als nur spannend, es wird gruselig. Am besten hat man sichs zu Hause sehr gemütlich eingerichtet bei der Lektüre …«
Schweizer Buchhandel

»An die fünf schrecklichsten Fahrten erinnert Martha Gellhorn sich in diesem Band mit lakonischer Innbrunst. Sie kann sich der Aufmerksamkeit sicher sein, denn ›der einzige Aspekt unserer Reisen, der garantiert Zuhörer findet, ist das Unglück.‹ … In jedem Fall macht man nach der Lektüre dieses ebenso klugen wie vergnüglichen, ungewöhnlichen Reisebuchs gerne Ferien auf dem Balkon.«
Manuela Reichart, RBB kulturradio

»1978 schrieb Martha Gellhorn einige ihrer Erlebnisse nieder, in denen nicht irgendein Krieg im Vordergrund stand. Weil sie sich aber bewusst war, dass reine Reiseerzählungen in der Regel öde sind, schreibt sie über katastrophale Reisen … Sie nimmt dabei keine Rücksicht auf sich und andere, aber genau das macht das Faszinierende ihres Schreibens aus.«
Klaus Bittermann, taz
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»Gellhorns Sätze haben etwas frisch Sprudelndes, die mit wenigen Strichen skizzierte Welt ist sofort da. Mit emphatischer Fürsorge wie literarischer Gnadenlosigkeit leuchtet sie das komplexe Gebilde aus, das subtile Hin und Her, das man gemeinhin Liebesbeziehung zu nennen pflegt. Bevor die Lebenslügen ihrer Figuren platzen, dürfen sie bei der staunenden Martha Gellhorn aber erst einmal in aller Pracht strahlen.«
Andreas Schäfer, Der Tagesspiegel
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»Trotz total subjektiver Betrachtung fängt Gellhorn viel politische Wirklichkeit mit ein, die uns nicht überall vergangen vorkommt. Ihre lebendige Erzählung, 1978 zuerst erschienen, bleibt symbolisch: Eine Frau allein unterwegs, das hat noch immer was Souveränes.«
Ellen Pomikalko, BuchMarkt

»›Fünf Höllenfahrten‹ nennt Gellhorn ihre Reisebeschreibungen aus den Jahren 1941–1972. Hochamüsante, zynisch-sarkastische Beobachtungen einer vergangenen Welt.«
Buchhandlung Lehmkuhl, Buchempfehlungen

»In allen Geschichten, fein formuliert und genau beobachtend, konzentriert Martha Gellhorn sich auf die Diskrepanz zwischen Erwartung und Wirklichkeit, zwischen Vorstellung und Erlebnis. Sie entwickelt nicht nur besondere Geschichten über das Reisen. Es wird auch klar, wie schwer es ist, aufzubrechen ohne Vorurteile und wie viel schwerer es ist, die Vorurteile in der Fremde an der Realität zu messen.«
Bernhard Flieher, Salzburger Nachrichten

»Titel mit Bestsellerpotential … Bei Dörlemann geht es weiter mit Martha Gellhorn: Reisen mit mir und einem Anderen heißt der neue Band – und der Untertitel ›Fünf Höllenfahrten‹ macht die Sache extra spannend.«
Ulrich Faure, BuchMarkt

»Gellhorns Reportagen bestechen durch ihre teils nüchternen Beschreibungen und das manchmal umwerfend komische Understatement. Ein uneingeschränktes Lesevergnügen!«
Jochen Kürten, Deutsche Welle
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»Der Drang zum Unterwegssein scheint den großen Reiseschriftstellern von Herodot bis Bruce Chatwin, von Mark Twain bis Ryszard Kapuscinski im Blut zu liegen, so auch Martha Gellhorn (1908–1998). Schon als 22-Jährige geht sie aus St. Louis fort, bereist Europa, beschreibt den aufsteigenden Nationalsozialismus, berichtet als Journalistin vom Spanischen Bürgerkrieg und vom D-Day, heiratet Ernest Hemingway und überredet ihn zu einer ihrer Höllenfahrten in den chinesisch-japanischen Krieg … Ab den 1970er-Jahren lässt sie sich im ostafrikanischen Rift Valley nieder, wo sie fast bis zu ihrem Lebensende Reportagen und Romane schreibt – mit der Überzeugung: ›Lasst sie in Ruhe, wir verstehen die Afrikaner nicht, lasst sie ihre Antworten selbst finden.‹ Eine schlüssige Einsicht lange vor den Strömen von Entwicklungshilfe und Massentourismus.«
Veronika Seyr, Falter

»Martha Gellhorn ist die meiste Zeit ihres Lebens gereist, mal als Kriegsreporterin, mal als bloße Abenteurerin. … Sie weigert sich, alles zu tolerieren, was ihr widerfährt. … Die heftigste Breitseite bekommt das sowjetische Moskau ab. Gellhorns Schilderung eines Aufenthaltes 1972 aus Anlass eines Besuchs von Nadeschda Mandelstam, der Witwe des Dichters Ossip Mandelstam, ist blanker Sarkasmus. In den flieht sie aus ihrer Wut heraus, von offiziellen Stellen als Befehlsempfängerin behandelt zu werden.«
Stefan Fischer, Süddeutsche Zeitung

»›Ich mag keine Urlaubsparadiese, und ich kann sie mir nicht leisten‹. Ein schöner Satz, geschrieben von der legendären amerikanischen Kriegskorrespondentin Martha Gellhorn, die von 1908 bis 1998 lebte und rastlos, ›mit der Energie einer mexikanischen Springbohne‹, die Welt durchreiste. Was dabei alles schief ging, erzählt die einstige Ehefrau Ernest Hemingways in dem komischen und klugen und ungemein gut geschriebenem Buch Reisen mit mir und einem Anderen.… Ein königliches Leseerlebnis!«
Knut Cordsen, Bayerischer Rundfunk

»Sie versteht es blendend, die groteske Komik auch scheinbar auswegloser Situationen zu erfassen. Dabei versuchte sie mit all ihrer Aufgekratztheit eine Befürchtung niederzuschreiben, die dennoch immer wieder durchklingt: Sie ist eigentlich nur gereist, um der Langeweile zu entkommen. Aber der Überdruss reist mit, er stellt sich ein, wo auch immer sie Station macht. Für die Reisende ist das frustrierend, aber was die Schriftstellerin dann aus ihrem Missvergnügen macht, das ist für den daheimgebliebenen Leser ein Genuss.«
Holger Schlodder, Darmstädter Echo
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»Es ist die Mischung aus Information und lakonisch-bissigen Kommentaren, die das Lesen spannend machen. Sie sind vor allem dann höchst vergnüglich, wenn Gellhorn von der Natur schwärmt oder aber über die menschliche Spezies wettert. Absolut lesenswert.«
Monika Widler, Brigitte Schweiz

»Hemingway dürfte zickig gewesen sein und es ist lustig, von ihm als ›UB‹ zu lesen: Hemingway war Martha Gellhorns Ehemann und ihr ›UB‹, ihr ›Unwilliger Begleiter‹ auf ihren Reisen mit mir und einem Anderen. Der Untertitel ›Fünf Höllenfahrten‹ ist jedoch nicht allein ihm zu verdanken.«
B. Mader, Kurier

»›Fünf Höllenfahrten‹ beschreibt sie in ihrem gleichnamigen Buch: durch China, Afrika und die Karibik (wo sie deutsche U-Boote aufspüren wollte), in eine Hippie-Kommune in Israel und nach Russland zu Nadeschda Mandelstam, der Witwe des Dichters Ossip. Meist ist sie allein gereist, nach China nahm sie UB mit, den ›Unwilligen Begleiter‹, ihren Ehemann Ernest Hemingway, den sie für seine Höflichkeit und Geduld lobte: ›keine seiner bekanntesten Qualitäten‹.«
Georg Patzer, Glanz & Elend

»Bereits im Vorwort beschreibt Martha Gellhorn, warum sie dieses Buch schrieb. Anhand der Reaktionen von Freunden konnte sie oft feststellen, dass misslungene Reisen bei Daheimgebliebenen ein seltsames Vergnügen auslösen können. So gibt die kosmopolitische Journalistin Einblick in ihre schlimmsten Reiseerlebnisse … Sie ist eine Frau, die sich mutig Situationen stellt, ohne dabei das Scheitern zu fürchten. Eine kurzweilige Lektüre, die vor allem im Traumurlaub ein nahezu diebisches Vergnügen bereitet.«
Mareike Höckendorff, PetitSalons Literaturblog
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»Nicht eine unpersönliche Geschichts- und Strategielektion bekommt man aber bei diesem ersten von fünf im Buch beschriebenen Trips serviert … Nicht nur am Schriftstellergatten verzweifelt Gellhorn auf diesen »Höllenfahrten« oft. Auch andere »Andere« treiben die ironieerprobte Autorin aufs Herrlichste in den Wahnsinn.«
Daniel Morgenthaler, Basler Zeitung

»Genau, klar und rücksichtslos ehrlich – auch gegen sich selbst – erzählt die Autorin von ihren Reisen in die Karibik, nach Afrika, nach Russland – und der mit UB nach China. UB, das steht bei Gellhorn für ›unwilliger Begleiter‹ – und der war ihr Ehemann für kurze Zeit, Ernest Hemingway.«
Andrea Jenewein, Stuttgarter Zeitung

»Es sind äußerst subjektive und direkte Schilderungen ihrer Beobachtungen und Erlebnisse vor Ort, deren Eigenheiten bzw. Problem ihr Begleiter Hemingway wie folgt kommentierte: ›Martha liebt die Menschheit, aber sie kann Menschen nicht ertragen.‹«
Weltneugier

»Martha Gellhorn, Kriegsreporterin, Schriftstellerin, dritte Frau von ›Hem‹, war vor allem eines: eine enthusiastisch Reisende. Sie liebte fremde Länder und Landschaften, die Menschen dort weniger. Unermüdlich preist sie in Reiseberichten und Briefen tropische Strände und versteckte Inselbuchten ›unter porzellanblauem Himmel‹, wo sie ganz für sich allein im ›glasklaren nilgrünen Wasser, im seidigen, tief saphirgrünen Meer‹ schwimmen konnte – glückselig nackt ›im Zustand der Gnade‹. Geradezu lyrisch besingt sie auch die Schönheiten ›normaler‹ Landschaften in … Reisen mit einem Anderen. Dieser Andere war natürlich Hemingway, von ihr UB genannt, unwilliger (aber idealer) Begleiter – ob nach China oder Afrika, das sie mit ihm entdeckte und das sie nie wieder loslassen sollte.«
Hans Hoffmeister, Thüringische Landeszeitung
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»Reisen mit mir und einem Anderen ist deswegen ein ungewöhnliches Buch, weil es eine ganz persönliche Reise ist, die Gellhorn macht. Und sie gleicht es immer ab mit ihren Stimmungen und ihren Launen – das ist sehr locker und sehr, sehr spannend. Ich habe es in atemberaubender Schnelligkeit gelesen und bin wirklich verblüfft, was sie alles zu sagen hat.«
Buchhändlertipp von Wolfgang Zwierzynski, Deutschlandradio Kultur

»Die amerikanische Schriftstellerin Martha Gellhorn, zeitweise die Frau von Ernest Hemingway, war nicht nur eine große Reporterin, sondern auch eine leidenschaftlich Reisende … Ihre Abenteuerlust triumphiert noch über die widrigsten Umstände und Begegnungen. Unterhaltsame Lektüre aus einer Zeit, die vom Massentourismus verschont war.«
Steffen Radlmeier, Nürnberger Nachrichten

»Sich selbst bezeichnet Martha Gellhorn als ›Amateur-Reisende‹. Den ›großen Reisenden‹ hat sie auf alle Fälle den Humor voraus. So kann sie über sich selbst lachen und ihr eigenes Verhalten kritisch bewerten.«
Tina Schröder, Buchprofile/Medienprofile

»Mir ist Martha Gellhorn erst dann richtig aufgefallen, seit der Zürcher Dörlemann Verlag sich ihres Werks angenommen hat. Das ist wohl auch das persönliche Verdienst der Verlegerin Sabine Dörlemann. Bisher sind in sehr schönen Ausgaben fünf Titel von Martha Gellhorn erschienen – zuletzt eben der Band Reisen mit mir und einem Anderen
Günter Kaindlstorfer, Radio Ö1

»Martha Gellhorn lädt ein zu Reiseabenteuern der anderen Art … Es dürfte nicht die Regel sein, dass der Konjunktion eines rostigen Nachttopfs mit einem löchrigen Schuh ein Buch entspringt. Doch fand sich die Schriftstellerin und Journalistin Martha Gellhorn eines ernüchternden Morgens in der Gesellschaft just dieser (und anderer) menschlichen Hinterlassenschaften an einem griechischen Strand, den sie sich so ganz anders ausgemalt hatte. Es war nicht der erste Reinfall, der ihr, der passionierten Globetrotterin, beschieden war; und sie tröstete sich an jenem Tag mit dem Entschluss, ihren schlimmsten ›Höllenfahrten‹ literarische Form zu geben – im Bewusstsein, dass handfeste Misshelligkeiten das Herzstück einer rechten Reiseerzählung sind.«
Angela Schader, Neue Zürcher Zeitung
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»Die Journalistin Martha Gellhorn … begab sich auf ›fünf Höllenfahrten‹, die Balkonien wie das Paradies scheinen Lassen. In Reisen mit mir und einem Anderen ist unterhaltsam nachzulesen, wie sie 1941 mit Ehemann Ernest Hemingway Chian bereiste.«
Britta Heidemann, Westdeutsche Allgemeine Zeitung

»Martha Gellhorns Reiseberichte sind ganz auf die unfreiwillige Komik ausgerichtet, die schauderhaften Erlebnissen im Rückblick anhaftet. Sie scheut sich nicht, ihre eigene Unbedarftheit als Hauptursache des Misslingens der Reisen mit Selbstironie und Humor hervorzuheben, und sie ist auch ehrlich genug, ihren befremdlichen Hang zur Hochmut den Einheimischen gegenüber einzugestehen, der an manchen Stellen durchscheint. … Auf der anderen Seite reflektiert Martha Gellhorn die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse der Länder, in denen sie unterwegs ist.«
Karin Wieprecht, Lesart

»Allein wegen Martha Gellhorns Begabung, die Umstände vor dem geistigen Auge des Lesers eindringlich erwachen zu lassen, macht es Sinn, sich freiwillig und mit Genuss auf diese wahren Höllenreisen zu begeben.«
Ute Laatz, Brigitte von Bosch Living

»1930 hatte sich die 1908 geborene Autorin nach Paris aufgemacht. Ihr Gepäck: ein Koffer, ihre Barschaft: 75 US-Dollar, ihr Ziel: Auslandkorrespondentin werden. In ihren Höllenfahrten zeigt sie sich nie abgehoben, sondern souverän, geistreich, endlos neugierig und überaus ironisch, wenn sie von Pech, Unbilden und Gefahren berichtet.«
Alexander Kluy, BücherPick

»Martha Gellhorn, Journalistin und Kriegsberichterstatterin, war besessen vom Reisen. Ob Russland, China, Afrika oder die Karibik – drastisch ehrlich sind ihre Reportagen, schonungslos gegen sich selbst und gegen andere. Heutige Extremtouristen sehen dagegen blass aus.«
Christine Declair und Elke von Berkholz, Financial Times Deutschland

»Martha Gellhorn versteht es ganz ausgezeichnet, ihre Schreckensgeschichten in vergnügliche Worte zu fassen, sodass sie neben Anteilnahme auch Sympathie für ihren Selbstwitz und die Ironie verdient, mit der sie Situationen und Menschen beschreibt. Ihre Geschichten sind allerdings nicht nur ein Quell für Heiterkeit und Schadenfreude, sondern auch wichtige Zeitdokumente. So ersteht durch ihre Erlebnisse das kommunistische Russland erneut, und Afrika wird zu einem Land, das kurz vor der Befreiung von den Kolonialmächten steht.«
Sybille Lengauer, ultimo

»Reisen mit mir und einem Anderen ist ein Plädoyer für und gegen das Unterwegssein gleichermaßen, das Dokument gelebter Emanzipation und ganz nebenbei die Entdeckung einer fantastischen Autorin.«
Christina Mohr, Culturmag

»Von fünf fast privaten Reisen erzählt sie in ihrem Buch – Urlaube, die sich zu reizvollen Höllenfahrten entpuppen. 1941 reist sie nach China, 1942 sucht sie deutsche U-Boote in der Karibik, es folgen Afrika, Russland und Israel. ›Ich liebe die Menschheit, aber ich ekel mich vor den Menschen‹, sagt sie schimpft über die Marotten der Kulturen und liefert sich wundervolle Gefechte mit ihrem ›unwilligen Begleiter‹.«
Theresa Demski, Waldeckische Landeszeitung

»Die amerikanische Reporter-Legende und Hemingway-Gefährtin Martha Gellhorn berichtet in Reisen mit mir und einem Anderen von ›Höllenfahrten‹ wie der Durchquerung Afrikas im Frühjahr 1962 mit nicht viel mehr im Gepäck als einer Wärmflasche und Tolstojs Krieg und Frieden
Jobst-Ulrich Brand, Focus

»Es war zur Zeit des Zweiten Weltkrieges und Martha Gellhorn war gerade auf der Höhe ihres verdienten Ruhmes als Kriegsreporterin, da wurde sie von der amerikanischen Zeitschrift Collier nach China gesandt. Sie sollte über den chinesisch-japanischen Krieg berichten. Zur Mitreise überredete sie ihren damaligen Gatten Ernest Hemingway. … Nun tat er seiner Gattin den Gefallen, aber wie sich bald herausstellen sollte, wurde China für Martha Gellhorn selbst ein Horrortrip.«
Martin Zähringer, Deutschlandfunk

»An die fünf schrecklichsten Fahrten erinnert sie sich in diesem Band mit lakonischer Innbrunst. Sie kann sich der Aufmerksamkeit sicher sein, denn »der einzige Aspekt unserer Reisen, der garantiert Zuhörer findet, ist das Unglück.« … In jedem Fall macht man nach der Lektüre dieses ebenso klugen wie vergnüglichen, ungewöhnlichen Reisebuchs gerne Ferien auf dem Balkon.«
Manuela Reichart, Kulturradio