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Dag Solstad
Elfter Roman, achtzehntes Buch
»Daß ein Autor, dem regelmäßig großartige Kritiken, hochdotierte Preise und bedeutende Auflagen beschert werden, daß dessen Bücher in zahlreiche Sprachen, bislang aber nicht ins Deutsche übersetzt wurden - es bleibt unverständlich.«
Hans-Ulrich Probst, 52 Beste Bücher, DRS 2
»In Skandinavien gehört der Norweger Dag Solstad schon lange zur ersten Garde der Autoren, jetzt liegt mit dem Roman Elfter Roman, achtzehntes Buch erstmals ein Werk auf Deutsch vor. Darin besticht er mit der schlichten Präzision der Sprache.«
Schwäbische Zeitung
»Im Elften Roman erzählt Solstad mit trügerisch unspektakulären Mitteln eine Geschichte, die in ihrer Alltäglichkeit zunächst fast einlullend wirkt, dabei aber den Leser festhält wie der Fliegenleim das Insekt.«
Kristina Maidt-Zinke, Süddeutsche Zeitung
»In sezierender Distanz erzählt der norwegische Autor Sostad meisterhaft von einem Mann, der das Leben ausprobiert.«
Schweizer Illustrierte
»Merkwürdig, dass Solstad erst jetzt auf dem deutschen Buchmarkt zu finden ist ... Er berichtet in meisterhafter Kürze vom Leben des Stadtkämmerers Bjørn Hansen!«
Inge Zenker-Baltes, Allgemeine Hannoversche Zeitung
»Der Stadtkämmerer Bjørn Hansen in Dag Solstads Roman drückt seinen Erkenntnis-Überdruß noch radikaler als Gantenbein in Frischs Mein Name sei Gantenbein aus. Mäandernde, fast seitenlange Sätze zeugen von Dag Solstads großer Kunstfertigkeit und eleganter Ironie.«
Katrin Hillgruber, Buch der Woche, NDR
»Dag Solstad ist der nordische Anwärter auf den Nobelpreis.«
Nils Schwartz, Expressen
»Dag Solstad erzählt wie immer nüchtern, effektiv und rasant, und in der typisch Solstadschen Weise verdichtet sich der Text im gleichen Maße wie der existenzielle Druck auf Bjørn Hansen wächst – die Sache mit Form und Inhalt beherrscht Solstad bis zur Vollendung. Ein wahrhaft meisterlicher Roman.«
Lennart Bromander, Arbetet
Armand V.
»Solstads Abschweifungen, Lakonismen der Selbstbeobachtung, schließlich die betörende Erzähleleganz in der Schilderung von konstituierenden Episoden aus Armands Leben, vor allem aus den sechziger und achtziger Jahren, sind gelungen und geben Zeugnis einer durchdachten literarischen Komposition. Von Ina Kronenberger vorzüglich übersetzt.«
Stephan Opitz, Süddeutsche Zeitung
»Ein Schriftsteller macht nichts anderes, als einen Roman hervorzuholen, der bereits, Platons Ideen gleich, in der metaphysischen Welt fertig vorliegt. Dieser Tätigkeit des Hervorholens wollte sich Solstad nicht mehr aussetzen. Armand V. ist ein stimmiger und zurecht preisgekrönter Roman.«
Tobias Wenzel, NDR
»Dag Solstad hat ein Kunststück vollbracht – einen Roman über das Roman-Schreiben (oder dessen Verweigerung) zu verfassen und zugleich ein ungemein politisches Buch. Was will man mehr.«
Thomas Fechner-Smarsly, NZZ
»Armand V. ist ein ambitioniertes und schon in seiner Struktur komplexes Projekt. Einen Roman in 99 Fußnoten hat Solstad geschrieben; Fußnoten zu einem Roman, der noch auf seine Entstehung wartet.«
Christoph Schröder, Frankfurter Rundschau
»Der Roman Armand V., konzipiert aus 99 Fußnoten, der dem Autor in dieser Komposition erlaubt, die Darstellung auf ein Höchstmaß zu komprimieren, stellt die Sein-Schein-Problematik in den Mittelpunkt. Der Leser lernt den Diplomaten Armand V. und sein Umfeld in verschiedenen Situationen kennen, die zum Teil skurril und grotesk sind, immer überraschend.«
Jeannette Faure, BuchMarkt
»Dag Solstads Figuren leben – zur Hauptsache – in Norwegens Hauptstadt Oslo. Dort kippen sie unvermutet aus ihrer ziemlich bürgerlichen Existenz. Ein magischer Ort für einen Leser? Ein Spaziergang durch die Figurenlandschaft am Oslofjord.«
Carlo Bernasconi, Schweizer Buchhandel
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»Wer sich nach der Lektüre der drei bei Dörlemann bisher erschienenen Romane auf Dag Solstads neuen Roman Armand V. - Fußnoten zu einem unausgegrabenen Roman einlässt, liest nicht nur einen ›anderen‹ Solstad, sondern ein literarisches Experiment, das den Lesenden rasch mitnimmt ins Oslo der Sechzigerjahre, um ihn gleich darauf wieder auszuladen: Die Fußnoten sind nicht nur wichtige Einwürfe des Autors, der den Gang der Geschichte (die eigentlich keine ist) bremsen und in eine andere Richtung zwingen will. Sie sind mithin ein Subroman in einem Roman, der gar keiner ist, weil er niemals ausgegraben wurde.«
Carlo Bernasconi, Schweizer Buchhandel
»In Dag Solstads Armand V. geht es um den Spagat, seine innersten Überzeugungen mit den Erfordernissen, die Beruf und sozialer Status von einem fordern, zu verbinden. Ohne daran zu zerbrechen, ohne sich selbst zu verlieren.«
Werner Fletcher, sandammeer.at
Professor Andersens Nacht
»Professor Andersens Nacht ist kein klassischer Kriminalroman. Es ist vielmehr die Geschichte eines Mannes, den die heimliche Komplizenschaft mit einem Mörder zu den Nachtseiten des eigenen Lebens führt. Zugleich ist es auch eine elegante Satire auf das satte Leben bürgerlicher Intellektueller, deren letzter Impuls von Rebellentum sich darin erschöpft, ins Theater zu gehen.«
Silja Ukena, KulturSpiegel
»Der Norweger Dag Solstad leuchtet die hintersten Winkel der menschlichen Seele aus und ist wie ein Philosoph dem Existenziellen auf der Spur. Im zweiten auf deutsch erschienenen Roman Professor Andersens Nacht findet die Weihnachtsfeier des kauzigen Protagonisten ein abruptes Ende, als dieser im Fenster gegenüber den Mord an einer jungen Frau beobachtet. Von diesem Moment an kommt der Literaturprofessor nicht mehr vom Mörder los. Die Kunst versagt als Trostspenderin, und der Held schlittert in eine existenzielle Krise.«
52 beste Bücher, Schweizer Radio DRS2
»In gedrechselten, mitunter koketten, doch stets eleganten Sätzen modifiziert Solstad immer wieder das Gesagte und schafft so jene abwägende, leicht ironische Distanz zu den geäußerten Gedanken und Erwägungen, die das Markenzeichen seiner Prosa ist und die Lektüre zum Genuß macht.«
Aldo Keel, Neue Zürcher Zeitung
»Solstad ist ein begnadeter Zyniker, der unbarmherzig die kleinbürgerlichen Moralabwägungen seziert, mit denen sich der Professor sein Nichtstun schönredet. Zwischen einem Essen bei Freunden und Reflexionen über Ibsen baut Solstad eine Spannung auf, die in der Begegnung mit dem Mörder eskaliert. Ein virtuoser Anti-Krimi.«
Ralf Stiftel, Westfälischer Anzeiger
»Ein kluges, traurig-ironisches Buch, nicht nur für Kopfarbeiter in ›Professor Andersens‹ Alter und Lebensfülle.«
Verena Stössinger, Basler Zeitung
»Es ist ein rares Glück, wenn sich bei einem Autor das Erzähltalent mit jener welthaltigen Klugheit verbindet, die aus seinen Büchern mehr macht als nur eine angenehme Unterhaltung.«
Stefanie Holzer, Wiener Zeitung
»Die oft langen Sätze lesen sich alles andere als sperrig oder ermüdend. Vielmehr wie ein Strom, der einen mal in ruhigere, mal in peitschende Gewässer reißt und einen schließlich, nachdenklich bis verstört, an eine aufgerissene Uferpromenade spült.«
Philipp Zimmermann, Zürcher Oberländer
Scham und Würde
»Dieses Werk... braucht den Vergleich mit Kafka, Musil oder Thomas Mann nicht scheuen.«
Karl-Otto Siebert, literature.de
»In Scham und Würde entwickelt Solstad mit boshaftem Witz und labyrinthisch verschachtelten Sätzen aus einem Nebensatz Ibsens die Tragikomödie eines verbitterten Lehrers.«
Martin Halter, FAZ
»Dag Solstad schildert in Scham und Würde düster aber interessant
den Kampf eines Mannes darum, nach der Scham des Scheiterns irgendwie ein Gefühl von Würde in sein Leben zurückzuholen... Der Roman erschien im norwegischen Original schon 1994 und erhielt durchweg positive Kritiken.«
Deutsche Presse Agentur DPA
»Seit Jahrzehnten gilt Dag Solstad als Norwegens führender Romancier. Weil sein intellektuelles Erzählen das romantische deutsche Norwegerbild nicht bedient, wird er hierzulande erst jetzt entdeckt.«
Aldo Keel, Neue Zürcher Zeitung
»Dag Solstads Geschichten kreisen um Scheitern und Wut, Stolz und Verletzbarkeit. Sie sind in wunderbarer Sprache erzählt und bringen aufs Kunstvollste das gesamte Spektrum menschlicher Empfindungen hervor. Meisterleistungen wie Scham und Würde haben in Skandinavien literarische Wellen geschlagen.«
Focus
»Scham und Würde ist ein meisterhaft erzählter, tragikomischer Schulroman, dem man eine breite Leserschaft wünscht.«
Dietmar Wild, Bayerische Staatsbibliothek
»Solstad schildert Rukla präzise und witzig, variiert Tempo und Tonlagen. Sein Sound erinnert an die besten, die musikalischsten Stellen bei Martin Walser. Man möchte diesen Roman so manchem Lehrer, der an seiner Arbeit verzweifelt, unauffällig aufs Pult legen. Nicht, weil von ihm irgendein Trost ausginge. Es sei denn der Trost, dass nicht alleine ist, wer mit einem Reclamheft vor einer Abiturklasse steht.«
Tobias Heyl, Süddeutsche Zeitung
»Scham und Würde ist ein kluger Schulroman. Darüber hinaus erzählt der norwegische Autor aber vor allem von einer Verwandlung: Wie die Literatur eingreift ins Leben und es verändert. «
Manuela Reichart, Berliner Zeitung
»Dag Solstad ist ein meisterhafter Erzähler, und deswegen macht es nicht nur nichts, wenn er über eine alte Melodie improvisiert: ganz im Gegenteil kann man, wie bei einem Jazz-Traditional, so erst ermessen, wie gut der Solist spielt, dem man gerade zuhört. Am Ende bedauert man lebhaft, dass er nicht noch weiterspielt.«
Walter Klier, Wiener Zeitung
»Der Anfang ist viel versprechend. Mit boshaftem Witz und labyrinthisch verschachtelten Sätzen entwickelt Solstad aus einem Nebensatz Ibsens die Tragikomödie eines verbitterten Lehrers.«
Martin Halter, Tages-Anzeiger
»In Norwegen gilt der preisgekrönte Autor als die prägende literarische Stimme und Anwärter auf den Nobelpreis. Solstad schreibt scharf, zynisch; mit mitleidlosem Blick durchdringt er seine Charaktere. Die Präzision der Beobachtungen sorgt für Genuss.«
Uwe Stolzmann, DeutschlandRadio Kultur
»Ein sprachlich hochstehender Roman eines Schriftstellers, dessen Entdeckung im deutschsprachigen Raum erst noch bevorsteht. Dem Dörlemann Verlag ist für sein Engagement für diesen Autor zu danken.«
Winfried Stanzick, Sandammeer
»Hier kann man sich dem Sog des Erzählens hingeben. Der Text ist wie ein Fluss, ohne Stillstand, aber eruptiv. Bernhard ist auf angenehme Weise nah, denn natürlich ist dieser Roman durchgehend pessimistisch.«
Kai Gatscha, norroena
»Wie Dag Solstad sich mit den Mitteln der Sprache der Figur des Elias Rukla nähert, sie vor dem Leser lebendig werden lässt, hat weltliterarische Klasse und wurde von Ina Kronenberger wunderbar in die deutsche Sprache übertragen. In seiner norwegischen Heimat gehört Dag Solstad zur ersten Garde der Literatur und gilt als einer der Nobelpreiskandidaten aus Skandinavien. Seine Entdeckung für das deutsche Lesepublikum ist dem Dörlemann-Verlag in Zürich zu danken. Mit dem Meisterwerk Scham und Würde liegt dort jetzt die dritte Übersetzung eines Romans von Dag Solstad vor. Frau Dörlemann: wir bitten dringend um weitere Bände!«
Rainer Clodius, www.das-beste-lesen.de
»In der Literaturwelt gilt er bereits als einer der heißesten Nobelpreiskandidaten aus Skandinavien. In einer unnachahmlichen Mischung aus Skurrilität und Brillanz erzählt Solstad vom Studienrat Rukla, der nach 25 Jahren Selbstbeherrschung in seinem Job eines Tages austickt.«
FAZ Hochschulanzeiger
»Den herausragenden norwegischen Schriftsteller Dag Solstad (geb. 1941) hat man bei uns spät entdeckt. Jetzt erscheint der Roman Scham und Würde (org. 1994) über einen Gymnasiallehrer, dessen Leben in die Brüche geht. Elias Rukla ist das, was übrigbleibt – eine Nebenfigur. Allerdings ist sie das durchaus »interessante Sprachrohr« - an ihrem banalen Exempel wird die große Enttäuschung statuiert: die Enttäuschung einer großen Hoffnung.«
Martin Zähringer, Saarbrücker Zeitung
»Der Autor Dag Solstad gilt in Norwegen als Aspirant für den Literatur-Nobelpreis und erinnert mit seinen langen, messerscharfen Sätzen etwas an Philip Roth.«
Michael Berger, Kanal K
»Doch was bleibt von so einem Leben, wenn die Fassade zerbricht? Dieser Frage geht Dag Solstad in seinem Roman Scham und Würde mit gewohnter Schonungslosigkeit und Detailschärfe nach.«
Sylvia Kall, Nordis
»Dag Solstad, ein mehrfach preisgekrönter Autor, gilt in seinem Heimatland als "die prägende literarische Stimme" und wird als Anwärter auf den Nobelpreis diskutiert. Wie er in Scham und Würde zynisch die Leere eines ehemaligen Intellektuellen seziert, ist ein großes Lesevergnügen.
Jörn Pinnow, Literaturkurier
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